So wüst beschimpfte Vidal Kimmich

Lippenleser enthüllt

So wüst beschimpfte Vidal Kimmich

Mit dem goldenen Pokal in der Hand marschierte Bundestrainer Joachim Löw durch die Katakomben des Krestowski Stadions, lächelte. Seine siegestrunkene Confed-Cup-Boygroup hatte die Mixed Zone der WM-Arena schon vor dem ihm durchschritten, angeführt von Joshua Kimmich als Party-Taktgeber.

+++ Final-Krimi in St. Petersburg: Deutschland gewinnt den Confed Cup +++

"Das hat schon eine ganz hohe Bedeutung. Man hat nicht so oft die Möglichkeit, einen internationalen Titel zu gewinnen. Mit der jungen, zusammengewürfelten Mannschaft hat man gesehen, was in uns steckt, was wir für ein Potenzial haben", sagte der im russischen Fußball-Sommer zum Anführer gereifte Bayern-Profi.

Dem hart erkämpften 1:0 gegen die aggressiven Chilenen zum krönenden Abschluss des perfekt absolvierten WM-Testlaufs folgte eine kurze Jubelnacht in St. Petersburg. "Im Hotel stoßen wir an. Die Spieler haben frei. Joshua geht sicher voran", beschrieb Teammanager Oliver Bierhoff das Programm bis zum morgendlichen Rückflug mit dem DFB-Sonderflieger nach Frankfurt.

Bayern-Stars im Disput

DER Aufreger des Spiels war jedoch zweifelsohne die Auseinandersetzung zwischen Kimmich und Arturo Vidal. Chile, das einem 0:1 hinterherlief, war heiß. Die Emotionen kochten hoch - besonders beim südamerikanischen Mittelfeld-Abräumer. In Halbzeit zwei kam es schließlich zum Eklat, über den ganz Deutschland spricht.

Rudelbildung im Strafraum der Chilenen. Vidal stürmt auf Kimmich zu und geht ihm an die Gurgel. Doch nicht nur das. Offenbar sind einige unschöne Worte gefallen, wie ein Lippenleser verriet: "Hijo de puta" soll Vidal demnach Richtung Kimmich gebrüllt haben, was so viel heißt wie "Hurensohn".

Vidal: "Es war nichts"

Nur zur Erinnerung: Beide sind Kollegen beim FC Bayern. Nach Abpfiff waren sie um Ruhe bemüht. "Es war nichts, wir waren einfach beide heiß. Ich habe ihm gesagt, er soll weniger reden und mehr spielen", so die offizielle Version von Vidal.

Kimmich selbst äußerte sich zur Aktion wie folgt: "Er war sauer, dass sie hinten lagen. Wichtig ist, dass wir den Pokal geholt haben." Das erste Treffen in der Bayern-Kabine nach der Sommerpause wird in jedem Fall ein besonderes werden.

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