Mega-Debakel!

Eishockey

Mega-Debakel! "Bullen" blamieren sich

Die Vienna Capitals sind im 14. Auswärtsspiel der Saison erstmals ohne einen Punkt geblieben. Der Leader musste sich am Mittwoch in der 27. Runde bei Vizemeister Znojmo 2:3 geschlagen geben. Die Wiener liegen aber immer noch sechs Punkte vor den Black Wings Linz, die in Ljubljana 4:2 gewannen. Titelverteidiger Salzburg kassierten hingegen in Innsbruck mit 0:7 die nächste Schlappe.

Der zuletzt in Wien 0:4 unterlegene Meister rutschte hinter Linz auf Rang drei der Erste Bank Eishockey Liga zurück. Die Salzburger haben außerdem nur noch zwei Punkte Guthaben auf die Verfolger Innsbruck und Bozen (4:0 gegen den VSV). Der KAC gewann in Dornbirn 6:3. Graz unterlag Fehervar zu Hause 3:4.

In Znojmo brachte Torjäger Holzapfel (10.) die jüngst sehr überzeugenden Caps in Führung. Znojmo fand aber nicht nur darauf mit einem Tor von McMonagle (12./PP), sondern auch auf den zweiten Treffer der Wiener durch Ferland (33./PP) mit dem 2:2 von Neuzugang Podesva (40.) eine Antwort. Für die Entscheidung in der flotten und hart umkämpften Partie zeichnete Andre Lakos (52.) mit einem Fernschuss verantwortlich. Damit besiegelte ausgerechnet der frühere Caps-Verteidiger die erste Auswärtsniederlage seines Ex-Clubs.

Champion kommt unter die Räder

Salzburg lief wenige Tage nach der Zu-Null-Pleite in Wien bei den heimstarken Innsbrucker Haien in ein noch schlimmeres Debakel. Nach dem 1:0 von Lammers (13.) sorgte im Mitteldrittel ein Triple-Pack von Smith, Clark und Sedivy binnen zwei Minuten für klare Verhältnisse. Im letzten Drittel erhöhten Lammers mit zwei weiteren Treffern und Lamoureux sogar noch auf 7:0. Für Innsbruck war es der bereits achte Heimerfolg in Serie.

Linz mühte sich in Laibach zu einem glanzlosen Erfolg gegen das Schlusslicht. Nach einer ausgeglichenen ersten halben Stunde mit je zwei Toren schoss Broda (37.) das 3:2 für die Gäste. Den Endstand fixierte Oberkofler erst in der Schlussminute per Empty-Net-Treffer.

Der KAC drehte das Spiel in Dornbirn im Mitteldrittel durch Tore von Bischofberger, Hurtubise und Koch von 2:3 auf 5:3. Mit dem sechsten Treffer der Rotjacken von Popovic (45.) war die Entscheidung endgültig gefallen.

VSV lässt zu viele Chancen liegen

In Graz ging es in den ersten beiden Abschnitten mit je drei abwechselnden Toren munter hin und her. Weihager für Graz und Orban für die Ungarn zeichneten sich als Doppeltorschützen aus. Dem 4:3 von Sarauer (45.) konnten die in den vergangenen Wochen wenig überzeugenden 99ers nichts mehr entgegensetzen.

Für den VSV reichte es in Bozen trotz zahlreicher Chancen zu keinem einzigen Tor. Die Südtiroler kamen so ohne Probleme zum fünften Heimerfolg in Serie.

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