02. Februar 2012 12:47
Die Vienna Capitals
waren seit der Saison 2004/05 stets im Halbfinale der Erste Bank Eishockey Liga vertreten. In der laufenden Saison galten die Wiener als einer der großen Favoriten, dem Club aus Kagran war der zweite Meistertitel nach 2005 zugetraut worden. Doch den Caps droht schon ab 14. Februar der Urlaub. Auch wenn noch ein kleines Eishockey-Wunder geschehen sollte, wird Sportdirektor Martin Platzer mit Saisonende seinen Posten räumen.
Vier Runden vor Ende der Qualifikationsrunde, in der die letzten zwei Plätze für das Viertelfinale vergeben werden, liegt die Mannschaft von Startrainer Tommy Samuelsson mit fünf Punkten nur auf Rang vier hinter Graz (8), Znojmo und Villach (je 7). Am Freitag (19.15) könnten der VSV im Heimspiel gegen Schlusslicht Jesenice und Znojmo oder Graz im direkten Duell die spielfreien Wiener weiter unter Druck setzen.
Hoffnung praktisch aufgegeben
"Ein sizilianisches Sprichwort sagt: Die Schlange ist gefährlich, solange der Schwanz dran ist. Aber rechnen kann man nicht mehr damit", erklärte Platzer, der weiß, dass sein Team ohne Selbstvertrauen wohl nur schwer die ausstehenden vier Spiele gewinnen kann.
Gründe für den Abgang
Laut Platzer hat die schwere Krise allerdings nichts mit seiner Entscheidung zu tun, nach dieser Saison zwar noch als Vize-Präsident, aber nicht mehr als Sportdirektor zu fungieren. "Ich habe schon im Dezember gesagt, dass ich nicht mehr weitermache. Der Anlass war aber nicht die heurige Saison, sondern dass ich beruflich mehr eingespannt bin".
Gründe für das Scheitern ortet er viele. "Es ist ein Riesenpuzzle, bei dem mehrere Teile nicht mehr stimmen", sagte er. "Mit Rotter und Ofner sind zwei der Top-8 Stürmer ausgefallen. Fortier hat nie zu seiner Leistung vom Vorjahr gefunden, damit ist die erste Linie (Anm.: Gratton-Fortier-Rotter) ausgefallen, weil Gratton alleine kann es nicht machen. Und die Importspieler haben nicht das erreicht, was sie hätten sollen", analysierte Platzer. Dem zunehmendem Druck hätten dann zu viele Spieler nicht standgehalten, meinte er. "Es hat keiner gerechnet, dass wir quasi gegen den Abstieg spielen. Niemand."
Regeln nehmen Spielraum
Mit der Verpflichtung von Andre Lakos und der Abgabe von Ross Lupaschuk und Pat Kavanagh versuchten die Wiener Ende Jänner, das Steuer noch herumzureißen. Vergeblich. Mehrere Kaderänderungen seien durch das Reglement (maximal drei Tauschvorgänge) nicht möglich gewesen, kritisiert Platzer. "Das ist ein großes Problem, da muss man auch Samuelsson in Schutz nehmen. Mit unserem Regelwerk ist es nicht möglich, Spieler zu tauschen. Da sind dir auch als sportliche Leitung die Hände gebunden. Wenn du nicht das Glück hast, richtig geplant zu haben, kannst du in der Saison nichts mehr machen", meinte Platzer.
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Tischtennistraining an einer Schule in China. Hier werden die Weltmeister und Olympiasieger von morgen ausgebildet.
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Für die Eiskunstläufer ist die Saison noch immer nicht zu Ende. Derzeit findet gerade die World Team Trophy in Tokyo statt.
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Brasiliens Fußball-Jungstar Neymar jubelt über sein Tor gegen Boliviens "The Strongest" bei der Copa Libertadores.
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Ungarns Schwimmheld Laszlo Cseh bereitet sich auf die olympischen Spiele in London vor. Schon morgens wird vier Stunden im Becken trainiert, um Erzrivalen Michael Phelps endlich das Wasser reichen zu können.
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Die Bayern bejubeln Mario Gomez, der kurz vor Spielende das 2:1-Siegtor im CL-Halbfinal-Hinspiel gegen Real Madrid erzielte.
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Rekord
Der 49 Jahre und 150 Tage alte Colorado-Pitcher Jamie Moyer ist nach seinem Sieg gegen San Diego der älteste siegreiche Pitcher in der Major League Baseball.
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Abgeschossen
In Olympiajahren rücken auch Randsportarten wie Bogenschießen ins Mittelpunkt des Interesses. Hier US-Medaillenhoffnung Ariel Gibilaro (17) beim Training.
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Ausgetauscht
Schwarer Tag für Goalie-Legende Martin Brodeur. Zum ersten Mal seit 6 Jahren musste der Devils-Keeper vorzeitig zum Eis. Florida drehte ein 0:3 gegen New Jersey noch in einen Sieg, nicht zuletzt wegen eines Doppelschlags der zum Austausch Brodeurs führte.
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Abgehoben
Die Brasilianerin Daniele Hypolito beim Olympia-Training im neuen Gymnastik-Center in Rio de Janeiro.
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Abgefahren
Gleich am zweiten Tag der Bahnrad-WM in Melbourne, Australien, gab es drei Weltrekorde.
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Aufgesessen
Akrobatische Einlage von Oklahoma Citys Serge Ibaka, der von Miamis Dwayne Wade überlaufen wird.
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Zugestopft
Und noch einmal NBA: In den Pausen der Spiele der Philadelphia 76ers unterhält eine eigene "Flight Squad" die Zuschauer mit spektakulären Dunk-Einlagen.
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Daneben
Im Gegensatz zum Baseball gibt's beim Cricket keine Fang-Handschuhe - was das ganze Unterfangen natürlich um einiges komplizierter macht. Hier Sri Lankas Lahiru Thirimanne bei einem vergeblichen Fangversuch gegen England.
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Jubel
Die Südkoreanerin Yoo Sun-young und ihr Caddie Adam Woodward feiern den Sieg beim LPGA-Golf-Turnier in Rachno Mirage mit einem Sprung in den Teich.
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Aus, vorbei!
Linz holt sich mit einem 3:1-Sieg gegen den KAC zum zweiten Mal den Meistertitel der EBEL.
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Abgeräumt
Rangers-Verteidiger Michael del Zotto befördert Rich Peverley von den Boston Bruins recht unsanft in die Spielerbank.
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Zweiohr-Hasen
Maria Kirilenko und Nadia Petrowa feiern ihren Sieg beim Doppelturnier in Key Biscayne mit Osterhasen-Ohren.
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Vorfreude
Die Vorfreude auf den Saisonstart der US-Baseballliga steigt. Hier beglückt Yankees-Manager Joe Girardi einige Fans it signierten Bällen.
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Abgetaucht
US-Turmspringerin Haley Ishimatsu bereits beim Training für die Olympischen Spiele in London.
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Abgetanzt
Die Cheerleaders der New York Knicks während einer Spielunterbrechung.
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Abgerissen
Die Serie von Victoria Azarenka riss nach 26 Siegen in Serie. Im Viertelfinale von Miami kam gegen die Französin Bartoli das glatte Aus.
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Abgehoben
Das französische Eiskunstlaufpaar Pechalat/Bourzat bei den Eiskunstlaufweltmeisterschaften in Nizza.
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Abgehängt
Training für das mit 10 Millionen Dollar dotierte Galopp-Derby in Dubai.
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Salto
Spektakulärer Torjubel von Young Boys Berns Emmanuel Mayuka gegen den FC Thun.
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Aufgefädelt
Als eine der letzten Wintersportarten sind derzeit noch die Eisschnellläufer unterwegs. Hier Team Russland bei den Weltmeisterschaften in Heerenveen.
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Siegreich
Tiger Woods feierte nach 2,5 Jahren Durststrecke endlich wieder einen Sieg - beim "Arnold Palmer Invitational" in Orlando.
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Gut gekehrt
Das Schweizer Damen-Curling-Team sicherte sich in Kanada zum dritten Mal den WM-Titel
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Geblockt
Die Superstar-Truppe von Miami Heat hatte im Spitzenduell gegen Oklahoma City Thunder keine Chance, ging klar unter.
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Fuß-ketball
NY Knicks-Star Carmelo Anthony probiert sich als Fußballer.
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Klein, aber oho
Jetzt ist der Kleinste endgültig Barcelonas Größter: Mit 3 Toren gegen Granada brach der erst 24-jährige den Club-Rekord an Pflichtspiel-Toren. Der Argentinier hält jetzt bei 234 Volltreffern.
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Eingraviert
Borussia Dortmund-Spieler Kevin Grosskreutz trägt sein Herz auf der Wade - in Form einer Tätowierung, die die Skyline seiner Heimatstadt Dortmund zeigt.
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Gewechselt
Denver Broncos-Legende John Elway (rechts) präsentiert stolz den neuen Superstar seines Teams: Quarterback Peyton Manning.
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Rausgeschrien
In Kanada finden derzeit die Curling-Weltmeisterschaften statt. Alles andere als ein ruhiger, gemächlicher Sport, wie man oft verleitet ist zu glauben. Hier feuert Kandas Skip Heather Nedohin ihren Stein an.
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Doppel-Salto
Mittlerweile gibt es auch schon bei den Buckelpisten-Fahrern Parallel-Rennen, inklusive spektakulärer Sprünge und Salti.
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Gelandet
Anders Bardal feiert nach dem letzten Skiflug-Bewerb in Planica seinen Sieg im Skisprung-Gesamtweltcup.
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Küsschen links, Küsschen rechts
Lindsey Vonn und Marcel Hirscher mit ihren Kristallkugeln für den Gesamtsieg im alpinen Skiweltcup.