16. März 2010 21:57
Die Black Wings Linz haben ein fünftes Match in der Halbfinalserie der Erste
Bank Eishockey gegen die Vienna Capitals erzwungen. Die Oberösterreicher
erkämpften am Dienstag vor 3.050 Zuschauern in der eigenen Halle nach
Verlängerung einen 2:1 (0:0,0:1,1:0/1:0)-Erfolg und verkürzten in der "best
of seven"-Serie auf 1:3. Martin Grabher Meier erzielte nach 2:09
Minuten der "Overtime" den entscheidenden Treffer. Die Capitals
haben am Donnerstag (19.15 Uhr) mit Heimvorteil neuerlich "Matchpuck".
Die Capitals übernahmen in Linz bald das Kommando, waren schon im ersten
Drittel klar überlegen (12:5 Schüsse) und zwangen den selbst kaum
initiativen Linzern ihr Spiel auf. In der 28. Minute nützte das Team von
Coach Kevin Gaudet eine nummerische Überlegenheit zur Führung, Rotter lenkte
einen Schuss von Bouchard unhaltbar zu seinem dritten Play-off-Treffer gegen
Linz ab. Das Team von Coach Kim Collins vermochte eine gleichartige
Powerplay-Situation hingegen nicht zu nützen, hatte bei einem Stangenschuss
von "Caps"-Topscorer Gratton sogar noch Glück.
Im Schlussabschnitt hielt die starke Defensive der Wiener, die alle sieben
bisherigen Play-off-Spiele gewonnen hatten, zunächst den Angriffen der
aufgewachten Gastgeber stand. Dass die Linzer nicht wie im Vorjahr (gegen
den späteren Meister KAC) mit 0:4 im Halbfinale ausschieden, verdankten sie
Gerd Gruber, der 7:16 Minuten vor dem Ende vorbei an Freund (Daniel
Oberkofler war nicht mehr am Puck) und Feind zum 1:1 ins Tor von Frederic
Cassivi traf. Unmittelbar davor hatte Oberkofler eine große Chance vergeben.
In der Verlängerung hielten die Linzer den Druck aufrecht und waren gleich
mit dem ersten Schuss erfolgreich.
Klarer
5.1-Sieg für die Bullen!