Aufsteiger Grödig im Europacup - Austria out Aufsteiger Grödig im Europacup - Austria out Aufsteiger Grödig im Europacup - Austria out Aufsteiger Grödig im Europacup - Austria out

Bundesliga

Aufsteiger Grödig im Europacup - Austria out

Seiten: 12345

FK Austria Wien - SK Sturm Graz Endstand 1:2 (0:0)
Wien, Generali Arena, 10.072, SR Schörgenhofer.
Torfolge: 0:1 (75.) Beric, 1:1 (86.) Jun, 1:2 (87.) Beichler

Die Wiener Austria hat am Sonntag zum Abschluss der Bundesliga-Saison 2013/14 auf dramatische Art und Weise die Teilnahme am Fußball-Europacup verspielt. Durch eine 1:2-Heimniederlage gegen Sturm Graz in der 36. Runde fehlt den "Veilchen" ein Punkt auf die Grödiger, die sich durch ein 3:3 bei Wacker Innsbruck Rang drei und damit das Antreten in der Europa-League-Qualifikation sicherten.

In der 89. Minute stand für den Vorjahresmeister das Tor nach Europa noch weit offen. Alexander Grünwald trat zum Elfmeter an, setzte den Ball aber an die Kreuzlatte. Vorausgegangen war dem Strafstoß ein Handspiel von Anel Hadzic im Sechzehner - unmittelbar danach knallte Sascha Horvath den Ball ins Netz, zuvor war aber schon der Elferpfiff von Schiedsrichter Robert Schörgenhofer ertönt.

"Veilchen" nicht im Europacup
Es war der Höhepunkt eines dramatischen Spiels, das erst in der Schlussphase so richtig Fahrt aufnahm. In der 75. Minute ging Sturm nach einer Kombination über Florian Kainz und Marco Djuricin durch Robert Beric, der Austria-Goalie Heinz Lindner überraschte, mit 1:0 in Führung.

Sechs Minuten später ließ Beric im Zuge eines Konters aus ähnlicher Position die Chance auf das zweite Tor aus. Dafür schnupperte die Austria in der 86. Minute wieder am Europacup, als der eingewechselte Tomas Jun nach Vorarbeit von Philipp Hosiner den Ausgleich erzielte.

Durch 1:2 gegen Steirer out
Schon wenige Sekunden später jedoch folgte der Schock für die Gastgeber: Der kurz zuvor ins Spiel gekommene Marc Andre Schmerböck schlug einen Ball zur Mitte, Manuel Ortlechner fälschte ab und der ebenfalls eingewechselte Daniel Beichler war aus kurzer Distanz erfolgreich.

Es folgte die Elfmeter-Situation und bis zum Schluss verzweifelte Angriffe der Austria - doch das Tor wollte nicht mehr gelingen. Während der gesamten Partie hatten sich die Wiener beim Herausspielen von klaren Chancen schwergetan, die beste Möglichkeit hatte noch Hosiner, dessen Schuss von Sturm-Goalie Benedikt Pliquett abgewehrt wurde (26.). Drei Minuten davor hatte Daniel Royer per Kopf das Tor verfehlt.

Grünwald vergab in 89. Minute Elfmeter
Etwas gefährlicher waren in der weitgehend ausgeglichenen Partie die Gäste. In der 15. Minute schoss David Schloffer aus aussichtsreicher Position über die Latte, in der 24. Minute scheiterte Djuricin an Lindner. Durch den Sieg gab es für den Tabellenfünften Sturm nach dem bitteren Aus im Cup-Semifinale gegen St. Pölten doch noch ein halbwegs versöhnliches Saisonende.

Die Austria hingegen ist im Sommer wie schon 2012 nur Europacup-Zuschauer. Auch damals wurde die Europa-League-Quali durch eine Niederlage zum Abschluss gegen Sturm verpasst. Außerdem kassierten die Wiener nun schon im vierten Jahr in Folge im letzten Saisonspiel eine Niederlage.

Austria: Lindner - Dilaver, Rotpuller, Ortlechner, Suttner (53. Jun) - Royer (57. Horvath), Holland, De Paula (76. A. Grünwald), Salamon - Hosiner, Kamara
Sturm: Pliquett - Todorovski, Madl, Vujadinovic, Klem - Schloffer (87. Schmerböck), Hadzic, Offenbacher, F. Kainz - Beric (91. M. Weber), Djuricin (76. Beichler)

Gelbe Karten: Suttner, De Paula, Dilaver bzw. Beric, Djuricin, Madl, Offenbacher, F. Kainz
Die Besten: Holland, Rotpuller bzw. Vujadinovic, F. Kainz

Anmerkung: A. Grünwald setzte einen Elfmeter an die Kreuzlatte (89.).

Unbenannt-1.jpg

Nächste Seite: Innsbruck vs. Grödig

Seiten: 12345

Postings (9)

Postings ausblenden

Posten Sie Ihre Meinung

ideas
>>
13.05.2014 15:15:46 Antworten

Eigentlich gleichen sich über 36 Runden die pos. u. neg. Schiri-Fehlentscheidungen meist aus. - Aber was speziell in den letzten Ausw.-Spielen gg. STURM und gg. RIED (!) an Benachteiligungen gg. den FAK gelaufen ist, war wahrscheinlich zu viel und war leider nicht mehr ausgeglichen. - Bei normalen Durchschnitts-Schiris bzw. normalen Schiri-Leistungen wären das anstatt 2 Punkten für den FAK richtigerweise 6 Punkte gewesen. - Aber....... - hätten die Violetten ordentlich und Austria-würdig gespielt (hatten genug Zeit dazu), wäre es gar nicht so weit gekommen.

ideas
>>
13.05.2014 08:45:36 Antworten

Ich habe es seitens den violetten Mangagements übrigens nicht gut/clever gefunden, dass während des Spiels die Zwischenstände aus Innsbruck durchgesagt worden sind. - Das war mMn einer der wenigen klaren(!) Fehler, die ich in den letzten Jahren im viol.Management gesehen habe. Die Spieler mussten so und so Vollgas geben, und fast alle Zuschauer hatten den Innsbrucker Spielstand ohnehin am Handy, falls es sie interessiert hat.

dorfmannschaft (GAST)
>>
12.05.2014 08:29:23 Antworten

wenn eine großsstadtmannschaft (grödig hat immerhin ca. 7000 einwohner) den einzug schafft fragt man zwangsläufig welchen sportlichen stellenwert der fussball in österreich hat

Conchita Wurst (GAST)
>>
11.05.2014 20:29:23 Antworten

das ist geil^

viola merda (GAST)
>>
11.05.2014 19:49:33 Antworten

Bestens! Glückwunsch nach Grödig! :)

jacob
>>
11.05.2014 19:43:07 Antworten

wenn man an ein Entscheidungsspiel so amateurhaft heran geht wie die Austria darf man sich nicht wundern wenn man verliert

Ole (GAST)
>>
11.05.2014 19:25:48 Antworten

super Austria! Mannschaft mit Charakter.

Wuzzy (GAST)
>>
11.05.2014 19:19:06 Antworten

tolle sache mach ma uns noch lächerlicher im europacup

andré (GAST)
>>
12.05.2014 09:08:39 Antworten

@Wuzzy: man kann sich eh lächerlich machen, ist doch egal oder? solange man am ende gewinnt? ;-) beim songcontest wars nicht anders. da haben auch alle gesagt damit machen wir uns lächerlich :-)