Ausnahmezustand in Wien: 800 Polizisten versuchten, Randale von mehr als 1.000 PAOK-Fans (davon 750 mit Ticket) zu verhindern. Nach den Ausschreitungen vor einer Woche drohten Hooligans: „Wien wird brennen.“
Randale in City. Schon Mittwochabend gibt es den ersten Vorgeschmack: 50 PAOK-Hooligans treffen auf Rapid-Fans, werfen mit Sesseln, zünden Leuchtkörper. Die Polizei kommt 20 Minuten zu spät.
Wirbel am Flughafen. Donnerstagfrüh: Die Polizei vermutet PAOK-Fans in einem Flieger, stürmt das Rollfeld. Aber: Kein Grieche ist an Bord, lediglich zwei Rapid-Fans. Die Nervosität steigt.
Busse auf A 4 gestoppt. Wenige Stunden später: Auf der A 4 stoppt die Polizei drei Busse mit Griechen-Fans. Sie müssen aus dem Bus, mit Hunden wird das Innere nach Leuchtkörpern und Waffen kontrolliert. Die PAOK-Fans machen einen Sitzstreik.
Böller am Schwedenplatz. Donnerstag, 17.30 Uhr: Hunderte Griechen versammeln sich am Schwedenplatz. Sie tragen schwarze T-Shirts, grölen Hass-Parolen gegen Rapid-Fans. Böller knallen, Raketen werden gezündet. Die Stimmung kippt.
Raketen in U-Bahn. Um 18 Uhr drängen sich 250 gewaltbereite Griechen mitten im Abendverkehr in der U 4 in Richtung Hütteldorf, weil es zu wenige Fan-Busse gab. Leuchtraketen explodieren, andere Fahrgäste flüchten. Lautstark marschiert der PAOK-Anhang zum Stadion.
Tumult vor Westtribüne. Kurz später: Sieben PAOK-Fans provozieren vor der Westtribüne, der Heimat der treuesten Rapidler. Erste Tumulte. Bierdosen fliegen. Die Polizei kann Ärgeres verhindern.
(prj, abs)
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Die Bilder zu Rapid vs. PAOK
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© TZ Österreich/Kernmayer
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Die Bilder zu Rapid vs. PAOK
20.05 Uhr: Weiterhin ist unklar, ob sich Hooligans von Partizan-Belgrad unter die griechischen Fans gemischt haben. Im Gespräch mit oe24.at hat Rapid-Pressesprecher Peter Klinglmüller aber beruhigt: "Auf die Westtribüne kommen die Fans nur mit personalisierten Karten und einem gültigen Lichtbildausweis. Auf der Ost-Tribüne (Anm. bei den griechischen Fans) müssen die Fans ihren Pass vorzeigen. Ich kann zu 99,9 Prozent ausschließen, dass Hooligans aus Serbien oder Deutschland im Stadion sein werden."
19.21 Uhr: Insgesamt 750 PAOK-Anhänger erwartet die Polizei heute im Gästeblock.
19.20 Uhr: Nach Polizeiangaben gab es beim Stadion bisher keine Festnahmen und keine Verletzten.
19.06 Uhr: An die zehn Griechen haben es bis zur Westtribüne geschafft, die Polizei konnte die Situation aber rasch auflösen und schlimmere Auseinandersetzungen verhindern.
19.03 Uhr: In diversen Fan-Foren spielt es sich ebenfalls ab. Gerüchteweise sollen einige PAOK-Fans bis zur Westtribüne gekommen sein und sich dort Schlägereien mit Rapid-Fans liefern.
18.38 Uhr: Rund zwei Stunden vor Matchbeginn nähern sich die Griechen dem Hanappi-Stadion. Von einem Polizei-Großaufgebot begleitet geht es über das Wiental Richtung Stadion.



18.16 Uhr: In der U-Bahn ging es leider nicht die ganze Zeit so friedlich zu. PAOK-Anhänger randalierten und zündeten Böller.


18.10 Uhr: Der Schwedenplatz war am Nachmittag fest in griechischer Hand.

17.55 Uhr: Die Polizei begleitet die Griechen auf dem Weg ins Stadion.

17.50 Uhr: Einige Fotos vom U-Bahn-Transfer der griechischen Fans.

17.35 Uhr: Die Polizei eskortiert sieben leere Griechen-Busse aus der Stadt Richtung Hanappi-Stadion.

17.30 Uhr: Die Anreise der Fans zum Stadion geht wie befürchtet nicht ohne Zwischenfälle über die Bühne. Griechische Fans haben in der U-BahnLeuchtraketen gezündet. Auf der Linken Wienzeiletummeln sich Polizei- und Rettungswagen.
17.15 Uhr: Die griechischen Fans machen sich auf dem Weg zum Stadion. Nach Informationen der Polizei kommt die Busfahrt aber doch nicht zustande, die PAOK-Anhänger werden mit der U-Bahn zum Stadion gebracht.
17.05 Uhr: Rapid-Präsident Rudolf Edlinger lässt noch einmal die Geschehnisse der vergangenen Woche Revue passieren. Hier geht's zum Video.
16.25 Uhr: In diversen Fan-Foren geistern Gerüchte über die Anwesenheit von Partizan-Belgrad-Hooligans und Nürnberg-Hooligans herum. Die Chancen, dass diese ins Stadion kommen, sieht Klinglmüller nahe Null. "Auf die Westtribüne kommen die Fans nur mit personalisierten Karten und einem gültigen Lichtbildausweis. Auf der Ost-Tribüne (Anm. bei den griechischen Fans) müssen die Fans ihren Pass vorzeigen. Ich kann zu 99,9 Prozent ausschließen, dass Hooligans aus Serbien oder Deutschland im Stadion sein werden."
16.17 Uhr: Wie ist die Lage vor dem Hanappi-Stadion? "Bis jetzt ist alles friedlich und ruhig. Die Polizei sichert mit einem großen Aufgebot die Gegend um das Stadion ab", versichert Rapid-Pressesprecher Peter Klinglmüller.
16.15 Uhr: Am Schwedenplatz ist es beim offiziellen Treffpunkt der PAOK-Anhänger auch dank eines massiven Polizei-Augebots ruhig. Der Treffpunkt wurde mit der Polizei abgesprochen, um die griechischen Fans geordnet zum Hanappi-Stadion zu bringen.
15.40 Uhr: Am Schwedenplatz stehen 100 schwarz angezogene PAOK-Anhänger 50 Polizisten gegenüber.
15.37 Uhr: Es wird heiß: Rapid-Fans treffen sich am Stephansplatz um 16.30 Uhr
Die Rapid-Fans haben sich ein Treffen am Wiener Stephansplatz um 16.30 Uhr ausgemacht - nur einen Steinwurf entfernt von den PAOK-Anhängern am Schwedenplatz. Die Polizei ist mit mehreren hundert Mann vor Ort, so Polizeisprecher Roman Hahslinger.
15.35 Uhr: Polizei am Schwedenplatz - Warten auf die Busse der PAOK-Anhänger
Noch gibt es keine Ausschreitungen am Schwedenplatz im 1. Wiener Bezirk. Doch die Stimmung ist angespannt - und die ersten Busse zum Hanappi-Stadion kommen erst um 16.30 Uhr.
15.32 Uhr: PAOK-Hooligans jetzt in der Wiener Innenstadt
Vor Kurzem trafen die ersten Hooligans von PAOK Saloniki am Schwedenplatz in der Wiener Innenstadt ein. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort.

©Oe24.at
15.08 Uhr: Vom Schwedenplatz werden die PAOK-Anhänger ab 16.30 Uhr mit Bussen ins Hanappi-Stadion gefahren. Dort ist die Polizei bereits in Alarmbereitschaft.
14.44 Uhr: PAOK kündigt Anhänger-Treffen auf Webseite an!
Auf der PAOK-Webseite findet sich ein Termin für ein Treffen der PAOK-Anhänger: Sie wollen sich um 16.30 Uhr am Schwedenplatz treffen.
14.27 Uhr: 30 Polizisten bei Einsatz am Flughafen - aber keine Hooligans im Flugzeug
Der gestrige Einsatz der Flughafen-Polizei in Wien-Schwechat stellte sich als sinnlos heraus. Die 30 Beamten waren ausgerückt, um gefährliche Fans aus einem Flugzeug von Thessaloniki abzufangen - im Flieger war aber niemand. Die einzigen Fans in dem Flugzeug: 2 Rapidler auf Urlaub.
Hier ein Foto vom Polizei-Einsatz am Flughafen Wien-Schwechat.

14.14 Uhr: Ein Augenzeuge berichtet, dass kurz nach Mittag drei Busse auf der A4 auf Höhe der Ausfahrt Erdberg angehalten wurden. Die PAOK-Anhänger, die vermutlich via Bratislava angereist waren, wurden aus den Fahrzeugen gebeten und mussten sich mit hinter dem Kopf verschränkten Händen hinsetzen, während Beamte mit Diensthunden die Busse und die Insassen der Reihe nach kontrollierten.
13.33 Uhr: Die Polizei ist bemüht, gewaltbereiten Fans bereits den Wind aus den Segeln zu nehmen. So wurden laufend Busse auf dem Weg ins Zentrum Wiens gestoppt, um die Fans auf verbotene Gegenstände zu kontrollieren. Festnahmen gab es bisher aber nicht.
13.05 Uhr: Beim Stadion gibt es heute Ausweiskontrollen. Der scheidende Fan-Betreuer Andy Marek
beteuert: "Es wird nur jemand ins Stadion kommen, der zur Unterstützung von PAOK aus Griechenland oder Deutschland anreist."
12.49 Uhr: In Wien wird heute auch der " Hass-Grieche
", der beim Platzsturm beim Wiener Derby federführend dabei war, erwartet.
12.25 Uhr: Die Rapidspieler sind wieder zurück im Mannschaftshotel. Nach dem Mittagessen ist Ausruhen und Kraftsammeln angesagt.
11.50 Uhr: Die Polizei vermutet, dass heute noch mehr PAOK-Fans via Bratislava nach Wien kommen.
11.28 Uhr: Die Mannschft von Rapid ist jetzt beim "Anschwitzen" - im Hanappi-Stadion findet ein letztes leichtes Training statt.
11.07 Uhr: Bereits gestern nahm die Polizei am Flughafen Wien-Schwechat griechische Rapid-Sympathisanten in Empfang. Mehrere Dutzend Polizisten waren im Einsatz.

10.53 Uhr: Derzeit findet im Hanappi-Stadion das obligatorische UEFA-Meeting statt. Vertreter der UEFA, der Vereine und der Schiedsrichter begutachten den Platz. Eigentlich eine reine Formalität, aber vor dem Hintergrund der Krawalle nicht ohne Brisanz.
10.38 Uhr: Neben den gewaltbereiten PAOK-Fans haben sich auch Partizan-Ultras aus Belgrad angekündigt. Die Partizan Hardcore-Fans pflegen eine intensive Fan-Freundschaft mit den Griechen.
10.11 Uhr: Immerhin: Derzeit verhalten sich die PAOK-Hooligans ruhig, erklärt Polizei-Pressesprecher Roman Hahslinger gegenüber oe24.
10.02 Uhr: Neben den 900 offiziell angemeldeten PAOK-Fans werden noch weitere "Gäste" in Wien erwartet. Was man sich von diesen Hooligans zum Teil erwarten kann, konnte man gestern in der Wiener Innenstadt sehen ( mehr dazu hier
).
9.50 Uhr: PAOK-Coach Georgios Donis ist kein Freund großer Worte: "Die Chancen stehen 50:50."
9.24 Uhr: Auch Trainer Peter Schöttel versprüht Optimismus: "Wir haben richtig gut trainiert, mein Optimismus ist gestiegen."
8.58 Uhr: ÖSTERREICH-Experte Hans Krankl ist sich sicher, dass Rapid in die Gruppenphase der Europa League einzieht: "Rapid kommt heute weiter. es reicht schon ein 1:0."
8.23 Uhr: Rapid-Kapitän Steffen Hofmann erinnert sich mit Grauen an die Schreckensnacht von Saloniki: "Auf mich ist drohend einer zugerant. Zum Glück war der Jan Novota in der Nähe." Rapids zwei meter langer Ersatz-Goalie stellte sich schützend vor "Steff" und wurde prompt angespuckt.
7.43 Uhr: Verzichten muss Rapid-Trainer Peter Schöttel heute auf Michael Schimpelsberger
. Der Verteidiger hat sich bei der Niederlage gegen den WAC einen Seitenbandeinriss im rechten Knie zugezogen: mehrere Wochen Pause.
7.00 Uhr: Der erste Bezirk sah aus wie ein Schlachtfeld. Etwa 50 vermummten Randalierer (unter ihnen laut Augenzeugenberichten auch Ultras von Partizan Belgrad) verwüsteten ein Straßencafé, zündeten Bengalo-Fackeln und warfen Gläser auf Passanten ( mehr dazu hier
).
Fanausschreitungen bei PAOK vs. Rapid
© GEPA
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© APA
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Thessaloniki vs Rapid Wien
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Fanausschreitungen bei PAOK vs. Rapid
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Fanausschreitungen bei PAOK vs. Rapid
Was soll den dieser BLÖDSINN.
Sollen die Fußballklubs für den Polizeieinsatz bezhalen, wie kommen wir nicht Fußballfans dazu????
Der Polizei einfach die Vollmacht erteilen: Zwei Tage vor einer solch geisteskranken Veranstaltung den Arsch bis zum G´nack aufreissen, dann Knüppel aus dem Sack, und damit als Zugabe eine in den Sack. Rein prophilaktisch. Das gemeine Volk weiß zwar nicht warum, aber dieser Mob weiß es schon.
Fußball ist deshalb so beliebt, weil da die Konsumenten nicht lesen brauchen, keinen Reden und Dialogen zuhören müssen, und bekanntlich sind alle Fußball-Konsumenten trotz ihrer eingeschränkten Intelligenz die besseren Sportler, besten Schiedsrichter, und überhaupt die Helden von weit überall.
Heutiges Match PAOK 3 RAPID 0
Man sollte sich nie zu früh deklarieren, aber immerhin hast Du das Ergebnis richtig "vorausgesagt", wenn auch exakt umgekehrt :-)))
es ist einfach mühsam sich nach einem arbeitstag zwischen horden mit äussert unästetischen nackten oberkörpern durchzwengen zu müssen, dann noch durch einen unmenge an polizei um dann festzustellen, dass die u-bahn auch noch durch die herren blockiert ist.
Wir und unsere Kinder mussten auf die S bahn umsteigen weil die Ubahn für die Koffer gesperrt war...
Krankes system
Ach echt??? jetzt auf einmal??? vorhin war noch von Hooligans die Rede.
dann sollte der Verein doch dem and ein bisschen Geld geben und uns unser geld da lassen ;)
wir lachen später..manche haben echt nur Stroh im Hirn...
Nee die kriegen wir von Paok von den Millionen die wir in der Gruppenphase bekommen :-)
AUF WIEDERSEHN
Ich lach mich krank...
ihr könnt ja nichmal eure eigenen Fans in Schach halten..kümmer dich mal um das und erst dann an die Hooligans die von ausserhalb kommen. Manchmal mein ich wirklich das die Rapid Fans die liebsten auf der Welt sind wenn ich sowas hier lese..
Du glaubst es net, aber ich bin kein Rapidler und nicht einmal Wiener!
Aber, ich brauch keine ausländischen Chaoten, Randalierer und Extremisten die Fussball mit Krawall und Strassenschlachten verbinden und für Bürgerkriegszustände sorgen.
Wenn Ihr als Gäste kommt, dann benehmt euch auch als Gäste!
Ansonsten bleibts besser daheim!!
proletarisches fussballvolk
Wenn Fussball für eine Unzahl an Depperten lediglich zu Randalzwecken und Straßenschlachten etc. genutzt wird hat das absolut nix mit Sport zu tun und daher sollte man dieses Spiel gar net erst anpfeiffen.
Wir brauchen in unserer Stadt keine griechischen Verhältnisse wie im Bürgerkrieg und können auch auf diverse Fans sowie Randaltouristen voll verzichten!
PS: Unsere Polizei hat nix im Griff, da setzen Alle aufs falsche Pferd wenn Sie Das glauben, aber soll Jeder selbst sehen der es net glaubt!
Das waren keine Rapid sympatisanten! Das waren Paok Leute!!!!!!!
Wahnsinn wie hier tatsachen verdreht werden!
Sagts diese Drecksspiel ab, sperrts beide Idioten-Vereine, von mir aus Partizan gleich dazu und fertig!
Wie kommen Unschulidige dazu sich mit solchen Eierlosen rumzuquälen!
und mit unsererm steuergeld wird der schaden den die idioten anrichten bezahlt..
gsindel..