Turiner Massenpanik forderte Todesopfer

38-Jährige verstorben

Turiner Massenpanik forderte Todesopfer

Eine 38-jährige Italienerin, die bei einer Massenpanik in Turin verletzt worden war, ist am Donnerstagabend gestorben. Dies berichteten Ärzte des Turiner Krankenhauses, in dem die Verletzte lag. Die Panik war während des Public Viewings des Champions-League-Finales zwischen Juventus Turin und Real Madrid (1:4) am 3. Juni ausgebrochen.

Die Frau ist das bisher einzige Todesopfer der Massenpanik auf der zentralen Piazza San Carlo im Herzen der norditalienischen Stadt, bei der 1.527 Personen verletzt worden waren. Die aus der piemontesischen Stadt Domodossola stammende Frau hatte während der Massenpanik einen Herzinfarkt erlitten. Die Turiner Bürgermeisterin Chiara Appendino will einen Trauertag in der Stadt ausrufen.

Ein siebenjähriges Kind, das ebenfalls schwer verletzt worden war, hatte diese Woche das Krankenhaus in Turin verlassen. Ermittelt wird noch zu den Ursachen der Massenpanik, die auf dem Platz ausgebrochen war, auf dem rund 30.000 Menschen versammelt waren. Ein Grund für das Unglück sei wohl die Angst vor einem Terroranschlag gewesen. Auslöser für die Panik war vermutlich ein Knallkörper oder eine umgefallene Absperrung.

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