Kurioser Fauxpas durch Marseille-Kicker

In Salzburg

Kurioser Fauxpas durch Marseille-Kicker

In höchster Personalnot hat Red Bull Salzburg mit dem 1:0 über Olympique Marseille für ein Highlight im Europacup gesorgt. Seine Truppe könne "über Grenzen gehen", sagte Trainer Marco Rose danach stolz, Stürmer Hannes Wolf gab das Ziel dieses Grenzgangs in der Europa League aus: "Wir haben den Anspruch, Gruppenerster zu sein."

Ambitionen, die nach der starken Vorstellung gegen "OM" nicht verwegen klingen. Dank des neunten österreichischen Siegs im 34. Spiel gegen eine Mannschaft aus Frankreich übernahm man mit vier Punkten die Tabellenführung und könnte schon am 19. Oktober bei Konyaspor einen großen Schritt in Richtung Aufstieg machen.

Die Türken sind punktegleich mit Marseille (je 3) Zweiter. "Es ist ein schmaler Grat", gab Rose zu bedenken, "hätten wir verloren, würde es anders ausschauen." Zumal Marseille mit viel Offensivkraft und seinen Defensiv-Routiniers wie Patrice Evra oder Luiz Gustavo internationales Format besitzt.

"Leipzig hat eine sehr gute Mannschaft"

Übrigens: Letztgenannter leistete sich nach Schlusspfiff einen kuriosen Versprecher. "Wir wissen, dass die Leipziger eine sehr gute, sehr junge Mannschaft sind. Leider hat es nicht geklappt", sagte er zu Sky. Dabei müsste sich der Brasilianer, im Juli für zehn Millionen Euro gekommen, in Deutschland auskennen.

Immerhin räumte er von 2008 an neun Jahre in der Bundesliga im Mittelfeld von 1899 Hoffenheim, des FC Bayern und Wolfsburgs auf, wo er noch in der Vorsaison gegen Leipzig kickte.

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