12. März 2010 20:10
Die Admira hat am Freitagabend zumindest bis zum Samstagsspiel vom FC Wacker
Innsbruck gegen den FC Lustenau die Tabellenführung in der Ersten Liga
übernommen. Die Niederösterreicher feierten auswärts gegen den FC Gratkorn
einen hauchdünnen 1:0-(0:0)-Sieg und setzten damit ihre zwei Topserien fort.
Vladimir Janocko und Co. sind nun schon seit zehn Runden ungeschlagen
(7/3/0/Torverhältnis 20:1) und haben in der Meisterschaft auch schon 856
Minuten keinen Gegentreffer mehr kassiert.
In den ersten 45 Minuten sahen die 600 Besucher kaum Chancen auf beiden
Seiten, die Teams waren mit ihrem Latein zumeist bereits am Sechzehner am
Ende. Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel etwas besser, ein Tor fiel aber
trotzdem wohl nur aufgrund eines Fehlers von Schiedsrichter Dominik Ouschan.
Nach einer Schwalbe im Strafraum hätte Admiras Günter Friesenbichler
eigentlich die Gelb-Rote Karte kassieren müssen, der Referee entschied
allerdings auf Elfmeter, den der Stürmer-Routinier gleich selbst souverän
verwertete (59.).
Die Admira gewann damit auch das fünfte Meisterschaftsspiel in Folge gegen
Gratkorn. Während die knapp vor Altach (39), Austria Lustenau (39) und
Innsbruck (38) voranliegenden Niederösterreicher (40) voll im Aufstiegskampf
sind, rücken die nun schon seit sechs Runden sieglosen Steirer (0/2/4), die
noch auf Platz sieben liegen, immer mehr in die Nähe des Abstiegskampfs.
FC Pax Gratkorn - FC Trenkwalder Admira 0:1 (0:0)
Stadion Gratkorn, 600, SR Ouschan.
Tor: 0:1 (59.) Friesenbichler (Elfmeter)
Gratkorn: Beer - Tesevic, Perchtold, Sauseng, Zündel - Gründler, Rodler
(70. Panagiotopoulos), Windisch (85. Bernhart), Hopfer - Vorraber, Eibinger
(55. Bernsteiner)
Admira: Mandl - Plassnegger, Windbichler, Dibon, Cemernjak - Krammer (78. R.
Schicker), Hervas, Toth, Jezek - Janocko, Friesenbichler (78. Sax)
Gelbe Karten: Beer bzw. R. Schicker, Friesenbichler
Die Besten: Sauseng, Perchtold, Tesevic bzw. Krammer, Mandl, Janocko
Tabelle:
1. FC Admira 20 12 4 4 35 : 8 40
2. SCR Altach 20 12 3 5 36 : 19 39
3. Austria Lustenau 20 12 3 5 32 : 23 39
4. FC Wacker Innsbruck 19 11 5 3 45 : 15 38
5. SKN St. Pölten 20 9 5 6 27 : 28 32
6. Red Bull Juniors Salzburg 20 7 5 8 37 : 34 26
7. FC Gratkorn 20 6 6 8 33 : 33 24
8. TSV Hartberg 20 6 3 11 18 : 46 21
9. Vienna 20 6 2 12 28 : 36 20
10. Austria Amateure 20 5 5 10 21 : 32 20
11. FC Lustenau 19 5 4 10 21 : 29 19
12. FC Dornbirn 20 4 3 13 18 : 48 15
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Der SCR Altach hat im Rennen um den Aufstieg einen Pflichtsieg gegen den FC
Dornbirn gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Adi Hütter feierte im
Vorarlberger Derby am Freitagabend einen ungefährdeten 2:0-(1:0)-Heimsieg
und setzte sich auf den zweiten Tabellenrang. Das Sturmduo Andreas Bammer
(22./Elfmeter) und Tomi (54.) münzte die klare Feldüberlegenheit der
Altacher gegen den in der Fremde weiter sieglosen Nachbarn auch in Tore um.
Die auswärts weiter sieglosen Dornbirner bleiben Schlusslicht.
Altach bestimmte vor über 3.500 Zuschauern die Partie nach Belieben. Bammer
vergab zunächst per Kopf aus kurzer Distanz, ehe sein Nebenmann Tomi im
Duell mit Dornbirns Torhüter Breuss zu Boden ging. Schiedsrichter Hameter
wertete dies als Foul, Bammer verwandelte den Elfmeter sicher. Bis zur Pause
zeigte die Heim-Elf weiter Einbahnfußball und musste sich lediglich den
Vorwurf gefallen lassen, die Partie nicht vorzeitig entschieden zu haben.
Nach Seitenwechsel ließ sich Altach jedoch nicht lange bitten. Tomi setzte
den Ball zum 2:0 in die Maschen, der Spanier zog nach seinem zwölften
Saisontor in der Torschützenliste damit mit Bozkurt (Vienna) gleich. Erst
eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff wachte das Schlusslicht auf, bis auf
eine Möglichkeit von Domoraud (74.) war die Torsperre der Altacher aber
nicht in Gefahr.
Cashpoint SCR Altach - FC Mohrenbräu Dornbirn 2:0 (1:0)
Altach, Cashpoint-Arena, 3.517, SR Hameter.
Torfolge: 1:0 (22.) Bammer (Elfmeter), 2:0 (54.) Tomi
Altach: Kobras - Lienhart, Simma, Sereinig (81. Pamminger), Suppan - Schütz
(71. Vishaj), Guem, Brenes, Scherrer - Bammer (73. Ademi), Tomi
Dornbirn: Breuss - Baric, Evans, Neunteufel, Mattle - Stadler (38. Hirschbühl),
Fleisch, Kirchmann, Maier (46. Mayer), Mujic (66. Borihan) - Domoraud
Gelbe Karten: Sereinig bzw. Maier, Mujic, Evans, Mattle, Kirchmann
Die Besten: Schütz, Brenes bzw. Breuss
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Die Austria Amateure haben den dritten Heimsieg in dieser Saison gefeiert.
Der Fixabsteiger besiegte St. Pölten 4:1 (1:0) und verbesserte sich auf
Tabellenrang zehn. Die Niederösterreicher müssen hingegen weiter auf den
ersten Auswärtserfolg seit Mitte Oktober warten und verpassten es zudem,
Anschluss an die Top Vier zu halten.
Die Wiener gingen in der 28. Minute in Führung, nachdem beide Teams zuvor
offensiv recht harmlos agiert hatten. Dragan Dimic bediente nach einem
Dribbling Ivica Zunic, dieser verwertete aus kurzer Distanz sicher. In
weiterer Folge hatten die Wiener zwar mehr Spielanteile, Großchancen blieben
aber Mangelware, allerdings vermochte auch St. Pölten keine entscheidenden
Offensivakzente zu setzen.
Das 2:0 fiel in der 65. Minute aus einem Elfmeter. Nachdem Tormann
Vollnhofer den heranstürmenden Dario Tadic zu Fall gebracht hatte,
verwertete Dimic den verhängten Strafstoß sicher. Den Niederösterreichern
gelang aber postwendend der Anschlusstreffer. Der eingewechselte Lukas
Mössner (67.) traf nach einem Eckstoß per Kopf alleinstehend aus fünf Metern.
Danach schwächten sich die Gäste durch eine Rote Karte aber selbst, Lenko
(72.) wurde wegen einer Tätlichkeit ausgeschlossen. Für die Vorentscheidung
sorgte dann wenig später Dimic (75.) mit seinem zweiten Treffer. Der
Mittelfeldspieler ließ Gegenspieler Speiser aussteigen und zirkelte den Ball
an Vollhofer vorbei ins Netz. In der Nachspielzeit erhöhte Tadic dann sogar
noch auf 4:1.
FK Austria Wien Amateure - SKNV St. Pölten 4:1 (1:0)
Horr-Stadion, 200, SR Kollegger
Torfolge: 1:0 (28.) Zunic, 2:0 (65.) Dimic (Elfmeter), 2:1 (67.) Mössner, 3:1
(75.) Dimic, 4:1 (91.) Tadic
Amateure: Petermann - Mally, Wallner, Rathfuss, Leovac - Sulimani (63.
Gorgon), Zunic, Dilaver (74. Muhr), Dimic - Markus (55. Tadic), Djokic
St. Pölten: Vollnhofer - Lenko, Popp, Speiser, Unterhuber - Gravogl (66.
Ismaili), Becirovic (46. Mössner), Fallmann, Thürauer, - Gruberbauer
(36. Dorner), Wojtanowicz
Gelbe Karten: Rathfuss, Mally bzw. Speiser, Lenko, Vollnhofer
Rote Karte: Lenko (72./Tätlichkeit)
Die Besten: Dimic, Leovac, Zunic bzw. Fallmann
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Der TSV Hartberg hat drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gemacht. Die
Steirer setzten sich trotz eines 0:1-Rückstands gegen die Red Bull Juniors
noch mit 2:1 durch. Mann des Spiels aufseiten der Hausherren war Patrick
Bürger mit einem Doppelpack (66., 70.).
Die Salzburger waren vor der Pause die gefährlichere Mannschaft und gingen
auch in Führung. Marin Matos traf mit einem herrlichen Schuss aus rund 20
Metern genau ins Kreuzeck (23.). Nach dem Seitenwechsel übernahmen die
Hartberger aber immer mehr das Kommando und schafften auch noch zurecht die
Wende. Bürger profitierte zuerst von einem haarsträubenden Rückpass von
Salzburgs Pichler (66.) und ließ dem Gäste-Goalie Schober vier Minuten
später auch mit einem genialen Schuss aus 30 Metern keine Chance (70.). Es
waren bereits die Saisontore acht und neun für den Stürmer.
Der Aufsteiger rehabilitierte sich für das 0:7-Debakel im Herbst und durfte
sich über den erst zweiten Sieg in den jüngsten neun Runden (2/1/6) freuen.
Für die "Jungbullen" ging demgegenüber eine Serie von vier
Runden ohne Niederlage zu Ende.
TSV Hartberg - Red Bull Juniors Salzburg 2:1 (0:1)
Stadion Hartberg, 800, SR Steuer.
Torfolge: 0:1 (23.) Matos, 1:1 (66.) Bürger, 2:1 (70.) Bürger
Hartberg: Gösslbauer - Seebacher, Kelbert, Pürcher, Groiss (72. Strobl)
- M. Schober, Gamperl, Hopfer, Sekic (66. Miksits), Harrer - Bürger (83.
Kölbl)
Red Bull Juniors: W. Schober - Mattes, Karner, Jovanovic, Pichler - Meilinger
(61. Holzmann), Ilsanker, Matos, Schwab (75. Da Silva), C. Kröpfl (82.
Offenbacher) - Aschauer
Gelbe Karten: M. Schober bzw. Pichler, Ilsanker, Karner
Die Besten: Bürger, Seebacher, Gamperl bzw. Karner, Matos, Ilsanker
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Austria Lustenau hat im Aufstiegsrennen einen hart erkämpften
2:1-(0:1)-Heimsieg gegen die Vienna gefeiert. Nach der Führung der Wiener
durch Neo-Kapitän Sebastian Martinez (25.) drehten die Vorarlberger die
Partie im heimischen Reichshofstadion in der zweiten Spielhälfte. Der
eingewechselte Edin Salkic (50.) und Benedikt Zech (76.) fixierten den
bereits achten Heimerfolg der Lustenauer. Die Austria verbesserte sich damit
auf den dritten Tabellenrang, die Vienna fiel auf Platz neun zurück.
Die Mannschaft von Edi Stöhr tat sich gegen die defensiv gut sortierten
Gäste von Beginn an schwer. Die Vienna machte die Räume in der eigenen
Spielhälfte eng und überzeugte mit gefährlichen Konterattacken. Eine
ebensolche nutzte Martinez zur Führung für die Stöger-Elf, Lustenau hatte
dem bis zum Pausenpfiff nichts entgegenzusetzen. Erst nachdem mit Salkic und
Rabihou zwei neue Offensivkräfte ins Spiel kamen, fand der
Cup-Viertelfinalist auf die Siegesstraße.
Salkic traf kurz nach Seitenwechsel per Kopf, Zech nutzte eine Vorlage von
Rabihou zum umjubelten Siegestreffer. Die Vienna hätte im Finish jedoch fast
noch einen Zähler aus dem "Ländle" entführt, der Ex-Lustenauer Bozkurt hatte
sein Visier in Minute 94 aus kurzer Distanz aber schlecht eingestellt.
SC Austria Lustenau - Fernwärme Vienna 2:1 (0:1)
Lustenau, Reichshofstadion, 2.400, SR Schüttengruber.
Torfolge: 0:1 (25.) Martinez, 1:1 (50.) Salkic, 2:1 (76.) Zech
Lustenau: Krassnitzer - Zech, Stückler, Kampel, Sobkova - Micic, De Oliveira,
Dürr, Salomon (90. Schreiner), Freudenthaler (46. Salkic) - Honeck (46.
Rabihou)
Vienna: Reiter - Frenzl, Dorta, Imamoglu, Kröpfl - Mehic (57. Milosevic),
Martinez, Strohmayer (85. Toth), Schoppitsch, Krajic (81. Gotal) - Bozkurt
Gelbe Karten: Stückler, Salomon, Strohmayer bzw. Mehic, Imamoglu, Schoppitsch
Die Besten: Salkic, De Oliveira bzw. Martinez, Krajic