Abreise: Traustason-Deal wird konkreter

SK Rapid

Abreise: Traustason-Deal wird konkreter

Er war der Königstransfer des vergangenen Sommers: Arnor Ingvi Traustason. Rund zwei Millionen investierte der SK Rapid. Eine Rekordablöse. Den Fans versprach man einen brandgefährlichen Flügelspieler. Bisher konnte der isländische EM-Teilnehmer, der beim 2:1 gegen Österreich sogar getroffen hatte, die Erwartungen nicht erfüllen.

33 Pflichtspiel-Einsätze verbuchte er in der abgelaufenen Saison. Die Ausbeute: drei Treffer, vier Assists. In Wien ist er bislang nicht angekommen. "Er fühlt sich nicht wohl, hatte ein schweres Jahr", erklärte Fredy Bickel vor einigen Wochen. Mittlerweile hat er Traustason grünes Licht für Verhandlungen gegeben.

"Wir haben ihm die Erlaubnis gegeben, Gespräche mit interessierten Klubs zu führen. Er soll sich bis zum Ende unseres Trainingslagers darüber klar werden, wo er seine sportliche Zukunft sieht", erläutert der Sportchef. Am Sonntag reiste Traustason aus dem Trainingslager in Windischgarsten ab.

Mehrere Vereine sind interessiert

Der Vertrag des 24-Jährigen läuft noch bis 2020. Das könnte ein Hindernis sein. Die Wiener hatten für ihn kolportierte zwei Millionen Euro auf den Tisch gelegt, werden ihn daher ein Jahr später nicht herschenken. "Ein Wechsel ist nur dann von unserer Seite möglich, wenn die Rahmenbedingungen stimmen", betonte Bickel.

Rapid wollte Namen von etwaig interessierten Vereinen nicht kommentieren, mehrere Klubs aus dem Ausland sollen mit einem Verpflichtung liebäugeln. Zuletzt wurde AEK Athen als mögliche Destination genannt.

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