Ist er Rapids größter Scouting-Fehler?

Irre Story

Ist er Rapids größter Scouting-Fehler?

Rückblick: Wir schreiben das Jahr 2011. Leon Bailey reist auf Einladung von Red Bull nach Salzburg, vermag aber im Probetraining nicht zu überzeugen. "Sie haben gesagt, ich sei nicht gut genug", erzählt der heute 20-Jährige. Nach Jamaika kehrt er trotzdem nicht zurück.

Er bleibt in Europa, genauer gesagt in der Salzburger Provinz: Beim USK Anif macht er den nächsten Bundesligisten auf sich aufmerksam. Rapid Wien lädt den Teenager zu einem zweiwöchigen Probetraining ein. Wieder kassiert Bailey eine Absage. Eine, die zu den dunkleren Kapiteln seiner Vergangenheit zählt.

Stiefvater Craig Butler deckte in der belgischen Het Nieuwsblad vor geraumer Zeit auf: "Der Klub hat uns sehr unanständig behandelt." Österreichs Rekordmeister habe sich nicht an die Abmachung gehalten, ein Zimmer bereitzustellen. "Wir hatten eine Nacht, wo wir nicht wussten, wohin wir gehen sollten, da Rapid das Hotel nicht bezahlte. Am Ende des Tages haben mich diese Dinge stärker gemacht", so Bailey.

Europas Schwergewichte jagen ihn

Denn: Mittlerweile ist der wieselflinke Rechtsaußen eine gefragte Transferaktie. Im Winter 2017 von Genk gekommen, avanciert Bailey zum Shootingstar in Leverkusen. Sieben Tore und vier Assists markierte er bislang in 15 Partien der aktuellen Saison. Laut Medienberichten bekunden Barca, Arsenal, Chelsea, Manchester United und Liverpool reges Interesse.

Bayer-Sportdirektor Rudi Völler bleibt gelassen: "Wir haben schon oft bewiesen, dass wir Nein sagen können." Das haben sie in Österreich auch getan. Wie sich herausstellen sollte, war das ein schwerer Fehler.

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