Rapid: Schaub kontert Austria-Attacke

Derby-Aussagen

Rapid: Schaub kontert Austria-Attacke

Am Montag veröffentlichte die Wiener Austria eine Stellungnahme zu den Randalen im Derby. Sportboss Franz Wohlfahrt forderte die Bundesliga darin auf, den SK Rapid mit Strafen wie Sektor- oder Stadion-Sperre zu belegen. Am Dienstag bezogen dann auch die Hütteldorfer um Geschäftsführer Peschek Stellung.

"Es kam zwar niemand zu Schaden, dennoch möchten wir explizit klarstellen, dass wir das werfen von Gegenständen klar ablehnen", so der Tenor. Rückblick: Weil die Fans die Austria-Profis mit Feuerzeugen und Fahnenstangen bewarfen, wurde das Spiel für fünf Minuten unterbrochen. Als die Teams wieder auf dem Rasen waren, flogen weiter Gegenstände auf das Feld.

Rapid-Kapitän Steffen Hofmann und ein Ordner ließen sich dazu hinreißen, Raphael Holzhauser mit beleidigenden Grimassen dazu zu animieren, den fälligen Eckball vor dem "Block West" endlich auszuführen. Brisant: Der Ordner war 2011 beim Platzsturm dabei, saß gar ein halbjähriges Stadionverbot ab. "Er wird als Ordner nicht mehr zum Einsatz kommen", so Klubserviceleiter Andy Marek.

Schaub meldet sich zu Wort

Die Austria kritisierte auch die Aussagen einiger SCR-Kicker: "Damit unterstützen sie das Verhalten der Anhänger, das fördert bei der nächstbesten Szene regelrecht einen Spielabbruch." So hatte beispielsweise Louis Schaub erklärt, dass sich Holzhauser nicht wundern dürfe, weil er die Fans provoziert habe.

Nun meldet sich der Derby-Doppeltorschütze via Facebook "Natürlich ist das Werfen von Gegenständen aller Art von der Tribüne gefährlich und darf nicht vorkommen. Ich möchte auch nicht von einem Feuerzeug oder einem anderen Gegenstand getroffen werden", ließ er wissen. Er begründete seine Worte mit den Emotionen, sieht jedoch auch die Spieler in der Pflicht.

"Wir haben einen gewissen Einfluss und bei provokantem Verhalten in einer ohnehin aufgeheizten Atmosphäre steigt leider die Gefahr, dass etwas geworfen wird, was wie gesagt nicht passieren soll. Ich hoffe, dass so etwas nicht mehr vorkommt, denn wir Rapid-Spieler waren auch öfter bei Auswärtsspielen davon betroffen."

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