Transfer von Murg hat ein Nachspiel

Vor Gericht

Transfer von Murg hat ein Nachspiel

Knapp fünf Jahre ist es her, dass Thomas Murg von Wien ins Innviertel übersiedelte. Für ihn soll Ried damals 200.000 Euro an die Austria überwiesen haben. Meist wird bei solchen Transfers eine Provision im Falle eines Weiterverkaufs vereinbart - und darum soll offenbar vor Gericht gestritten werden.

Im Jänner 2016 nämlich ging es für Murg, aktuell mit einer Bänderdehnung out, zum SK Rapid. Die Ablöse: über 700.000 Euro. Nun klagt die Spielervermittlungsagentur "Stars and Friends" Ried, das berichten die Oberösterreichischen Nachrichten. Die Summe soll sich auf 160.000 Euro belaufen.

"Es gibt ein laufendes Verfahren“, bestätigte Klub-Finanzvorstand Roland Daxl. "Das Verfahren wird spannend, ich bin aber sehr zuversichtlich, dass die Klage für die SV Ried keine Gefahr darstellt." Auf der Gegenseite versprüht man ebenfalls Zuversicht, so Sprecher Lino Heiduck: "Wir gehen natürlich davon aus, dass wir im Recht sind. Sonst hätten wir nicht Klage eingereicht."

Wer ist hier im Recht?

Genauere Details wollten beide Parteien nicht publik machen. "Stars and Friends" sei laut eigener Aussage um eine außergerichtliche Einigung bemüht gewesen. Es habe "viele Gespräche und Angebote" an die Rieder gegeben, "die allesamt nicht akzeptiert wurden". Das Zivilgericht muss nun klären, wer hier im Recht ist.

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