Bundesliga-Topspiel endet mit Nullnummer

Sturm - Rapid: 0:0

Bundesliga-Topspiel endet mit Nullnummer

Das Topspiel der 14. Fußball-Bundesliga-Runde hat am Samstagnachmittag in Graz ein torloses Remis gebracht. Damit endeten die Siegesserien von Spitzenreiter Sturm Graz, der zuvor fünf Erfolge en suite gefeiert hatte, und des Tabellendritten Rapid, der sogar sieben Pflichtspiel-Triumphe am Stück geschafft hatte. Die Wiener haben damit weiter sechs Punkte Rückstand auf die Steirer.

Im ersten Spiel nach der Bestellung von Sturm-Trainer Franco Foda zum ÖFB-Teamchef bestimmten die Hausherren angepeitscht von ihren Fans in der mit 15.549 Zuschauern ausverkauften Merkur Arena die erste Hälfte, wurden aber wie Rapid aufgrund der taktischen Disziplin des Gegners nur selten zwingend.

Sturm mit besseren Chancen
So scheiterte etwa Deni Alar nach einem Stellungsfehler von Galvao an Rapid-Schlussmann Richard Strebinger (30.), und ein Schuss von Marvin Potzmann zischte knapp am Kreuzeck vorbei (33.). Die einzig nennenswerte Möglichkeit der Hütteldorfer im ganzen Match hatte Thomas Murg, der nach fünf Minuten und einem Steilpass von Philipp Schobesberger einen Schritt zu spät kam.

Nach dem Wechsel neutralisierten sich beide Mannschaften noch mehr. Die einzige Topchance in der zweiten Hälfte hatte Alar: Doch der 27-jährige Ex-Rapidler scheiterte nach Galvao-Ballverlust und Hierländer-Flanke per Kopf erneut an Strebinger (67.).

So blieb es beim 0:0, womit Rapid erstmals in dieser Saison ohne Torerfolg blieb. Allerdings prolongierten die nun schon seit neun Runden ungeschlagenen Grün-Weißen ihre Torsperre und sind nun schon fünf Liga-Partien bzw. mehr als 450 Minuten ohne Gegentreffer.

Stimmen zum Spiel
Franco Foda (Sturm-Trainer): "Wir waren 80 Minuten die bessere Mannschaft. Wir hatten die besseren Möglichkeiten, hatten zwei bis drei sehr gute Möglichkeiten. Beide Mannschaften haben ein hohes Tempo und mit hoher Intensität gespielt, was in Österreich nicht so oft der Fall ist. Ein großes Kompliment, wie meine Mannschaft aufgetreten ist. Ich bin froh, dass ich sie noch bis Weihnachten trainieren darf.

Goran Djuricin (Rapid-Trainer): "Ich bin sehr froh, dass wir 0:0 gespielt haben. Sturm war 85 Minuten die klar bessere Mannschaft, wir hatten keine Torchance. Meine Mannschaft hat heute schlecht gespielt. Es war ein dreckiges 0:0, wir nehmen den Punkt gerne mit."

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