3:0 - Sturm schießt Mattersburg ab

Bundesliga, 30. Runde

3:0 - Sturm schießt Mattersburg ab

Sturm Graz hält den leichten Druck auf Tabellenführer Red Bull Salzburg aufrecht. Am Samstag feierte die Elf von Heiko Vogel zum Auftakt der 30. Runde der Fußball-Bundesliga einen völlig verdienten 3:0-(2:0)-Heimsieg über Mattersburg und verkürzte den Rückstand auf die "Bullen" bis zum Sonntag auf fünf Punkte.
 
Mann des Nachmittags war Goalgetter Deni Alar mit einem Doppelpack (28., 34.), Emeka Eze vollendete zum Endstand (57.). Sturm tankte damit auch Selbstvertrauen für das Cup-Halbfinale gegen Rapid am Mittwoch. Mattersburgs Generalprobe für das Cup-Duell mit Salzburg misslang hingegen gründlich, auch die Europacupplätze rücken für den Tabellensiebenten in immer weitere Ferne.
 

Vier Änderungen

Eine Woche nach dem 0:2 gegen die Austria reagierte Vogel auf die vor allem schwache erste Hälfte mit vier Änderungen. Für James Jeggo kam Sandi Lovric im defensiven Mittelfeld, weiter vorne agierten Stefan Hierländer und Jakob Jantscher, die zuletzt als Wechselspieler Schwung gebracht hatten, für Thomas Schrammel und Philipp Huspek. An der Seite Alars stürmte erstmals seit eineinhalb Monaten von Beginn an Eze.
 
Die Feierlichkeiten anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums von Sturms erstem Meistertitel samt Trainerlegende Ivica Osim verfehlten ihre Wirkung auf die Spieler offenbar nicht. Der Gastgeber hatten das Heft von Beginn an in der Hand, die erste echte Chance verzeichnete Alar in der 13. Minute. Weil Goalie Markus Kuster aber parierte, musste Alar eine weitere Viertelstunde bis zum ersten Jubel warten. Dann überbrückte Fabian Koch mit einem hohen Befreiungsschlag etwas glücklich die weit aufgerückten Gegner, Jantscher setzte sich auf der Seite gegen Alois Höller durch und bediente den 28-Jährigen, der problemlos einschoss.
 

Hochverdiente Führung

Sechs Minuten später war Alar erneut zur Stelle. Nachdem Eze eine Kuster-Abwehr knapp verpasst hatte, machte er seinen 16. Saisontreffer wieder aus wenigen Metern perfekt. Die Führung war hochverdient, Sturm zeigte sich spielstark, hatte vor der Pause noch weitere Möglichkeiten und ließ die Konterstärke der Gäste nicht zur Entfaltung kommen. Die hatten vor der Pause durch Manuel Seidl nur eine echte Möglichkeit, die aber Jörg Siebenhandl vereitelte (30.).
 
Markus Pink hätte es kurz nach Start der zweiten Hälfte noch einmal spannend machen können, traf allerdings den Ball im Fünfer nicht (48.). Der engagierte Wiederbeginn der Burgenländer sollte unbelohnt bleiben. Neun Minuten später, als Eze einen weiten Siebenhandl-Abschlag gegen Höller behauptete und mit einem überraschenden Heber aus gut 40 Metern den weit herausgekommenen Kuster düpierte, war die Partie gelaufen. Kuster verhinderte gegen Bright Edomwonyi noch das 4:0 (67.), Sturm spielte die Partie schließlich unaufgeregt zu Ende.
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