Keiner will in Erste Liga

Mega-Chaos

Keiner will in Erste Liga

 Das System ist leicht erklärt: Die beiden Letzten der Ersten Liga steigen ab, der Meister der Regionalliga Mitte steigt heuer direkt auf und die Meister der RL West und Ost spielen in einem Play-off-Spiel um den zweiten Aufstiegsplatz. Dieses Jahr wird der Ablauf aber auf den Kopf gestellt. Keiner will in die Erste Liga.

Der ganze Westen sagt "Nein" zur Ersten Liga

Grund dafür sind die strengen Lizenzauflagen und die Ligareform 2018/19, bei der die Erste Liga auf 16 Vereine aufgestockt und nur noch semiprofessionel geführt wird.

Grödig, das letzte Saison aus finanziellen Gründen von der Bundesliga direkt in die Regionalliga West abstieg, wird auch in der nächsten Spielzeit nicht in der Ersten Liga kicken. Und das trotz Platz zwei und guten Titelchancen. "Wir stellen keinen Lizenzantrag", versicherte Manager Haas.

Brisant: Auch Westliga-Leader Anif verzichtet. "Wir stellen auch keinen. Die Infrastruktur entsprechend zu adaptieren, ist für uns aktuell nicht stemmbar", so der sportliche Leiter Fraisl. Wer glaubt, dass dadurch die Top-Teams in den anderen Regionalligen jubeln, liegt falsch. Denn der Aufstieg ist unattraktiv wie nie.

Ritzing probiert es zum vierten Mal in Folge mit der Lizenz

In der Regionalliga Mitte stellte nur Hartberg einen Lizenzantrag. Gleisdorf und Lafnitz haben trotz Favoritenrolle kein Interesse.

In der Ostliga will Tabellenführer Ritzing rauf. Das Problem: Schon 2014, 2015 und 2016 sind die Burgenländer mit den Anträgen gescheitert. Die zweitplatzierte Vienna ist gar insolvent. Wer in die Erste Liga möchte, braucht also nicht nur gute Kicker, sondern vor allem eines: Geld.
 

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