LASK weiter im Siegesrausch

Erste Liga

LASK weiter im Siegesrausch

Der LASK hat seinen Erfolgslauf in der Fußball-Erste-Liga auch in der 24. Runde fortgesetzt. Die Oberösterreicher fixierten am Dienstagabend mit einem 2:0 gegen die WSG Wattens ihren bereits neunten Sieg in Folge und haben im Aufstiegsrennen schon 14 Punkte Vorsprung auf den Dritten SC Austria Lustenau, der am Montag mit 0:1 beim FC Wacker Innsbruck verloren hatte und sechs Spiele sieglos ist.

Neben dem Aufstieg machten die Linzer auch den nächsten Schritt zum Titelgewinn. Der Vorsprung auf den nicht aufstiegsberechtigten Verfolger FC Liefering wuchs auf acht Punkte an. Die "Jungbullen" kamen in Grödig gegen den Kapfenberger SV über ein 1:1 nicht hinaus. Im Abstiegskampf holte der FC Blau-Weiß Linz mit einem 2:1 beim FAC den dritten Sieg im vierten Frühjahrsspiel. Die Distanz auf das Schlusslicht aus Wien wurde dadurch auf fünf Zähler vergrößert. Auf den ersten Nichtabstiegsplatz fehlen den Linzern zwei Punkte. Neuer Achter ist der SC Wiener Neustadt nach einer 0:2-Niederlage beim aufstrebenden und nun siebentplatzierten SV Horn.

Souveräner LASK
Die Linzer stellten im Paschinger Waldstadion schon früh die Weichen für den Sieg. Rene Gartler ließ eine Riemann-Hereingabe durch und der Brasilianer Fabiano drückte den Ball aus kurzer Distanz mit dem Bauch über die Linie (9.). Für den Ex-Rapid-Stürmer war es Saisontor Nummer acht. Die Tiroler hielten in einer kampfbetonten Partie der beiden besten Rückrundenteams gut dagegen, konnten sich in der Offensive aber nicht entscheidend in Szene setzen.

Die Linzer kontrollierten das Geschehen und waren dem 2:0 näher, Gartler traf per Kopf die Stange (71.). In der Schlussphase machten die Hausherren alles klar. Ein Abschluss von Rajko Rep nach Gartler-Idealzuspiel landete im langen Eck (85.). Die Linzer blieben zum vierten Mal hintereinander zu Hause gegen Wattens ohne Gegentor. Dank der neuerlichen drei Punkte ist der Tabellenführer weiter seit einem 2:3 in Wattens am 21. Oktober 2016 makellos. Neun Siege in Folge waren zuvor als letztem Team dem SV Pasching im Mai 2002 in der Erste Liga gelungen.

Lieferinger Teenies weiter stark
Liefering trat gegen Kapfenberg im Gegensatz zur jüngsten Partie, in der einige Akteure der erfolgreichen UEFA-Youth-League-Mannschaft geschont wurden, wieder in stärkster Besetzung an. Überzeugen konnten die Salzburger trotzdem über weite Strecken nicht wirklich. Die Obersteirer setzte auch deshalb die erste Duftmarke, Joao Victor erzielte nach einer Hodzic-Hereingabe per Hinterkopf die Führung (17.). Der 22-jährige Brasilianer traf damit für den KSV zum dritten Mal in Folge, beim 2:1 gegen Wattens hatte er am Freitag die Partie im Alleingang entschieden.

Liefering tat sich schwer, schaffte aber noch vor der Pause den Ausgleich. Ein Schuss von Hannes Wolf wurde noch von einem KSV-Fuß abgefälscht und wurde unhaltbar für Goalie Paul Gartler (37.). Nach dem Seitenwechsel standen die Gäste sehr tief und brachten das Remis über die Zeit. Nach drei Niederlagen bei Liefering in Serie konnten die "Falken" erstmals wieder Zählbares mitnehmen. Das Unentschieden war ein besonderes, weil es das erste im 15. Duell der beiden Teams war.

Linz im Vorwärtsmarsch
Für Blau-Weiß Linz avancierte Darijo Pecirep zum Matchwinner. Der Stürmer traf auf dem FAC-Platz nach Goiginger-Vorarbeit schon in der zwölften Minute und fixierte den Auswärtssieg nach Mandiangu-Hereingabe in der Schlussphase (82.). Er war somit in diesem einen Spiel genauso so oft erfolgreich, wie zuvor in der gesamten bisherigen Saison. Christian Deutschmann hatte zwischenzeitlich mit einem Volleytreffer ausgeglichen (56.). Es war der erste Gegentreffer der Linzer im Jahr 2017, der war angesichts des Siegs verschmerzbar. Coach Klaus Schmidt blieb auch in seinem achten Duell mit dem FAC unbesiegt.

Wie die Linzer sind auch die Horner weiter im Frühjahr toll unterwegs. Sieg Nummer drei gelang dank Toren des Japaners Nikki Havenaar (42.) und Miroslav Milosevic (51.), der auch den ersten Treffer vorbereitete. Für die Waldviertler, die durch Ilja Antonov auch die Stange trafen (9.), war es zudem der vierte Erfolg in den jüngsten fünf Runden. Der Niederösterreich-Konkurrent kassierte demgegenüber bereits die fünfte Zu-Null-Niederlage hintereinander und steckt damit mitten im Abstiegskampf.

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