Ried-Coach von Ordnern provoziert

Chabbi empört

Ried-Coach von Ordnern provoziert

Ried konnte Freitagabend aus Hartberg nur einen Punkt entführen. Zu wenig für die Ansprüche der Innviertler. Bitter, vor allem nachdem man ein 2:0 aus der Hand gab und den Ausgleich erst in der 94. Minute hinnehmen musste.

Zähneknirschend musste Ried-Trainer, Lassaad Chabbi, den Jubel der Hartberger nach dem Schlußpfiff mitansehen. "Ärgerlich, weil wir so lange 2:0 geführt haben und dann der Elfmeter durch eine Schwalbe und in der 94. kriegen wir das 2:2. Wir haben lange gut gespielt", so Chabbi bei "Sky" der auch den Zustand des Rasens kritisierte.

"Der Rasen war nicht bundesligatauglich, bei so vielen Löchern kannst du nur lange Bälle spielen. Die letzten zehn Minuten sind wir nicht gut gestanden, am Schluss hat Hartberg alles gegeben und das Unentschieden geht in Ordnung."

So fair sich Chabbi am Ende zum Ergebnis äußerte, so verärgert war er über die Situation nach Spielende: "Es sind hier sehr viele Ordner, die die Spieler und mich selber provoziert haben, solche Leute brauchen wir nicht. Nach dem Spiel ist alles vorbei. Ich hake nicht nach, nach fünf Minuten ist es vergessen. Solche Leute will ich nicht sehen, Fußball ist Freude", erklärt der 55-Jährige.

"Das Wichtigste ist, dass eine Mutter ihr Kind auf den Fußballplatz schicken kann und es gesund zurück nach Hause kommt. Was zurzeit in Österreich in den Stadien passiert, ist nicht schön. Österreich ist eines der schönsten Länder der Welt, ich genieße das Leben hier, bin seit 32 Jahren hier. Es gibt immer gewisse Idioten, England hat es geschafft, dass solche Idioten nicht mehr zum Fußball kommen.“

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