Fall Dembele: Schwere Vorwürfe gegen Barca

Spieler streikt

Fall Dembele: Schwere Vorwürfe gegen Barca

Nach Sportdirektor Michael Zorc kündigte auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke Konsequenzen für Ousmane Dembele an, der am Donnerstag unerlaubt dem Vormittagstraining von Borussia Dortmund ferngeblieben war.

"Dieses Verhalten werden wir natürlich sanktionieren", sagte Watzke den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Bild berichtete von einer "saftigen Geldstrafe", die nach Informationen der Zeitung im "unteren sechsstelligen Bereich" liegt.

Der BVB hatte auf Dembeles Trainingsboykott, mit dem er offenbar seinen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen will, am Donnerstag zunächst mit der Freistellung des Offensivspielers "vom Trainings-und Spielbetrieb bis nach dem Pokalspiel" beim südbadischen Sechstligisten 1. FC Rielasingen-Arlen (Samstag, 15.30 Uhr) in Freiburg reagiert.

Wusste Barca vom Streik-Plan?

Unklar ist bisher, ob diese Aktion vom Spieler ausging. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, könnte hinter der Provokation der FC Barcelona stecken. Demnach habe der Klub auf "eine Geste" des Franzosen gehofft. Damit sollte offenbar der Verkaufsdruck erhöht werden.  Wie der "Kicker" berichtet, sei Dembeles Erpressungsversuch sogar mit dem FC Barcelona abgesprochen gewesen sein.

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