Götze-Klartext zu Stöger-Kritik

BVB-Sorgenkind

Götze-Klartext zu Stöger-Kritik

Deutschlands WM-Held ist eines der Sorgenkinder beim BVB. In seinen ersten drei Spielzeiten zwischen 2010 und 2013 bei den Schwarz-Gelben gelangen Mario Götze in 78 Bundesligaspielen 22 Tore und 32 Vorlagen. 2016 kehrte Götze von den Bayern zurück zu seinem Herzensverein, doch kam er in 30 Partien auf lediglich drei Tore und vier Assists. 

In einem ausführlichen Interview mit der Bild äußerte sich Götze nun über seine Form, seinen Trainer und seine WM-Ambitionen. Angesprochen auf die Aussage von BVB-Boss Watzke, dass Götze "noch irgendetwas fehle" zeigt sich der 25-Jährige selbstkritisch: "Was er konkret meint, weiß ich natürlich nicht. Klar ist aber, dass wir als Mannschaft in dieser Saison natürlich nicht allen Ansprüchen gerecht werden konnten."

Es gäbe mehrere Gründe für die schwierige Saison: "Wir haben in dieser Saison als Mannschaft und Verein viele Rückschläge hinnehmen müssen. Es gab den Anschlag, verschiedene Trainer, Leistungsträger haben den Verein verlassen oder waren lange verletzt. Dies sind nur ein paar Gründe dafür, wieso es schwer ist, in dieser Saison eine Stabilität zur erreichen."

Götze sieht gutes Verhältnis zu Stöger

Für Götze selbst war es aufgrund einer Stoffwechselkrankheit noch schwerer. Mittlerweile sei die Krankheit aber vollständig ausgeheilt. Er fühle sich zu 100% fit. Trotzdem waren die Leistungen mäßig und musste Götze viel Kritik einstecken, nicht zuletzt von Trainer Peter Stöger nach dem Salzburg-Aus.

Götze dazu: "Es war im ersten Moment natürlich blöd für mich, vom Trainer nach dem Spiel gefühlt so dargestellt zu werden als wäre ich der einzige Spieler gewesen, der seine Leistung nicht abgerufen hat. Wir hatten danach ein Gespräch, und da habe ich ihm auch von meiner Seite aus erklärt, wie ich das Ganze gesehen habe. Und mir war es wichtig, vom Trainer ein Feedback zu bekommen." Nachsatz: "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis."

Dortmund hat noch fünf Spiele diese Saison, in denen sich Götze beweisen muss um noch auf den WM-Zug aufzuspringen. Wie beurteilt er seine WM-Chancen? Götze: "Ich weiß, dass die kommenden fünf Spiele sehr wichtig für mich sind, aber sie sind nicht alleine ausschlaggebend dafür, ob ich mit nach Russland fahre oder nicht. Der Bundestrainer kennt mich seit vielen Jahren und weiß welche Qualitäten ich habe. Diese habe ich ja nicht verloren, im Gegenteil ich bin durch die Erfahrung die ich in den letzten Jahren gemacht habe, als Persönlichkeit gereift. Ich fokussiere mich nun zu 100% auf die letzten fünf Spiele, damit der Verein die direkte Champions League-Qualifikation schaffen kann."

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