Harnik-Klub zeigt die eigenen Fans an

Hannover 96

Harnik-Klub zeigt die eigenen Fans an

Einige hundert Fans von Hannover 96 provozierten am Samstag einen Spielabbruch: Beim Testkick gegen den englischen Premier-League-Klub Burnley wüteten die Fans des Bundesliga-Aufsteigers, rissen Sitzschalen aus der Verankerung und warfen sie in Richtung der gegnerischen Fans.

"Es ist eine Schande, dass das passiert ist", sagte Burnley-Trainer Sean Dyche. Und die Schande hat ein Nachspiel: Hannover teilte am Montagabend mit, dass der Polizei umfangreiches Foto- und Videomaterial zur Verfügung gestellt wird. Boss Martin Kind gegenüber der Bild: "Ich habe gehört, dass das Bildmaterial gut zu benutzen ist."

96 wolle alles Mögliche unternehmen, um die Gewalttäter zu bestrafen und hat sogar Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ein hartes Vorgehen. Nachdem allerdings der eigene Anhang schon letzte Saison mit Pyrotechnik und Platzsturm negativ auffiel, hat der Klub von ÖFB-Legionär Martin Harnik nun genug.

Zuschauer-Teilausschluss droht

"Jene kleine Gruppe, die randalieren will, wird weiter randalieren", begründet Kind. Er befürchtet harte Strafen. So ermittelt die UEFA gegen Hannover. Vom DFB droht zudem eine Stadionsperre beim ersten Bundesliga-Heimspiel gegen Schalke 04 (27.8.). "Wir sind ja auf Bewährung. Und dann passiert so etwas, bei einem Freundschaftsspiel."

Grund der Proteste war möglicherweise die Zustimmung des Aufsichtsrats, wonach Kind für 12.750 Euro 51 Prozent an der Hannover 96 Management GmbH übernehmen kann.

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