Irrer Fußballer-Strip erregt Norwegen

Titel-Party

Irrer Fußballer-Strip erregt Norwegen

Es war ein wahrer Final-Thriller, der sich in Norwegen am Sonntag ereignete: Bis zur letzten Sekunde musste Lilleström SK gegen Sarpsborg zittern. Als dann endlich der Schlusspfiff ertönte und der Cup-Titel mit einem 3:2-Erfolg in trockenen Tüchern war, brachen alle Dämme.

Der Höhepunkt: ein Strip von Aleksander Melgalvis. Er tanzte sich auf der Bühne frei, übernahm das Mikro, umdribbelte gekonnt das eigene Schamgefühl und fing plötzlich an, sich auszuziehen. Sakko, Hemd, Hose, ja sogar die Boxershort ließ er unter dem Jubel seiner Teamkollegen fallen.

"Den Cup zu holen ist etwas Großes und selbstverständlich soll das gefeiert werden. Aber das ist sicher möglich, ohne dem Königspokal so wenig Respekt zu erweisen", heißt es in einer Mitteilung des norwegischen Fußball-Verbandes. Denn: Melgalvis steckte kurzerhand seinen kleinen Aleksander in die Trophäe.

"Ich bereue nichts"

Der Rechtsverteidiger, der in der 83. Minute ausgewechselt wurde, hat jedoch trotz der Aufregung keine Lust, die Wogen zu glätten. Er erklärt in der Zeitung Aftenposten: "Ich bereue die Aktion überhaupt nicht. Das war eine spontane, lustige Sache, für die ich viele positive Rückmeldungen bekommen habe. Es hat Spaß gemacht."

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