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Fußball-WM

Russen feiern Traumstart gegen Saudis

Russland hat einen erfolgreichen Start in die Fußball-WM im eigenen Land hingelegt. Die "Sbornaja" feierte am Donnerstag im Eröffnungsspiel einen lockeren 5:0-(2:0)-Sieg über Saudi-Arabien. Die Treffer vor 78.011 Zuschauern im Moskauer Luschniki-Stadion, darunter Staatschef Wladimir Putin, erzielten Juri Gasinski (12.), Denis Tscheryschew (43., 91.), Artem Dsjuba (71.) und Alexander Golowin (94.).

Die Gastgeber holten ihren ersten Sieg nach sieben Länderspielen und sorgten gleichzeitig für den höchsten Erfolg in einem WM-Auftaktmatch seit 1934 (Italien - USA 7:1), ohne dabei restlos zu überzeugen. Saudi-Arabien hingegen muss aufpassen, nicht in die Rolle des Prügelknaben bei diesem Turnier zu rutschen. "Wir haben nicht verloren, weil sie so gut, sondern weil wir so schlecht waren", meinte danach Saudi-Arabiens Teamchef Juan Antonio Pizzi.

Robbie Williams sorgt für ersten Aufreger

Davor hatte Putin das Turnier mit einem Willkommensgruß für Fans aus aller Welt eröffnet. "Die Liebe zum Fußball verbindet uns alle zu einer Mannschaft", sagte er bei der Eröffnungsfeier. Russland habe alles getan, um einen Feiertag für den Weltsport auszurichten. "Ich wünsche allen Mannschaften Erfolg und den Zuschauern unvergessliche Erlebnisse", sagte der Präsident, der anschließend das Auftaktspiel in der Loge mit dem saudischen Kronprinzen Mohammad bin Salman Al-Saud und FIFA-Präsident Gianni Infantino.

Für den ersten Aufreger der WM sorgte der britische Popstar Robbie Williams. Robbie Williams streckte während der Eröffnungsshow bei der Liedzeile "I did this for free" ("Ich habe dies umsonst gemacht") demonstrativ den Mittelfinger seiner linken Hand in die Kamera. Es blieb zunächst unklar, welche Botschaft der Musiker damit an wen übermitteln wollte. In den sozialen Netzwerken wurde spekuliert, der britische Künstler könne auf Kritik aus der Heimat an seinem Auftritt in Russland reagiert haben.

Die erste Runde der Gruppe A wird am Freitag (14.00 Uhr MESZ) mit dem Duell zwischen Ägypten und Uruguay abgeschlossen. Die Gastgeber holten ihren ersten Sieg nach sieben Länderspielen und sorgten gleichzeitig für den höchsten Erfolg in einem WM-Auftaktmatch seit 1934 (Italien - USA 7:1), ohne dabei restlos zu überzeugen. Saudi-Arabien hingegen muss aufpassen, nicht in die Rolle des Prügelknaben bei diesem Turnier zu rutschen.

Saudi-Arabien von Beginn an unterlegen

Die Asiaten versuchten mit einer Art Kombinations-Fußball zum Erfolg zu kommen, während die Hausherren auf eine eher rustikale Weise zu Werke gingen und zumeist auf lange Bälle und ihre physische Überlegenheit setzten. Das reichte, um in der elften Minute erstmals gefährlich zu werden, als ein Schuss von Alan Dsagojew ins Torout abgefälscht wurde.

Den darauffolgenden Eckball konnten die Saudis nur kurz klären. Der Ball kam zu Alexander Golowin, dessen Flanke von Gasinski per Kopf im langen Eck versenkt wurde (12.). Spätestens ab diesem Zeitpunkt hatten die Russen das Heft klar in der Hand. Saudi-Arabien wirkte teilweise hilflos, zeigte aber bei einem Kopfball von Mohammed Al-Sahlawi neben das Tor auf (21.).

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Drei Minuten später musste Russland einen Rückschlag verdauen - Dsagojew wurde wegen einer Muskelverletzung ausgetauscht. Dessen Ersatzmann Tscheryschew stellte in der 43. Minute auf 2:0, als er den Ball aus kurzer Distanz ins kurze Kreuzeck hämmerte. Davor hatte der Villarreal-Legionär nach Vorlage von Golowin zwei Saudis mühelos mit einem Lupfer ins Leere fahren lassen.

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Russland war über das gesamte Spiel gesehen das bessere Team und spielte Chance um Chance heraus.

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Immerhin gehörte die erste nennenswerte Szene der zweiten Hälfte der Mannschaft aus Asien: In der 55. Minute verpassten Taiseer Al-Dschassam und Mohammed Al-Sahlawi eine gefährliche Hereingabe. Danach verlief die Partie wieder in gewohnten Bahnen, wobei die ganz großen Chancen für die Russen längere Zeit ausblieben.

Fans jubeln über Torfestival

Erst nach einem durch Goalie Abdullah Al-Muaiouf parierten Schuss von Roman Sobnin (68.) wurde es wieder etwas rasanter. Schon drei Minuten später durften die Fans der Hausherren wieder jubeln. Neuerlich trat Golowin als Assistgeber in Erscheinung, seine Maßflanke verwertete der wenige Sekunden zuvor eingetauschte Dsjuba per Kopf - der Stürmer ist damit gemeinsam mit Tscheryschew der einzige Einwechselspieler, der in einem WM-Eröffnungsmatch getroffen hat.

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Tscheryschew schnürte in der 91. Minute mit einem sehenswerten Außenrist-Schuss von der Strafraumgrenze einen Doppelpack und freute sich über seine ersten Länderspiel-Tore. Den Endstand besorgte der überragende Golowin in der 94. Minute aus einem Freistoß.

In der Schlußphase gab es sogar noch das 4:0 und 5:0 und das Debakel für die Araber war perfekt.

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Stimmen zum Spiel

Stanislaw Tschertschessow (Teamchef Russland): "Wir haben uns gezielt auf den Tag vorbereitet. Das war der richtige Zeitpunkt. Der Sieg im ersten Spiel ist wichtig. Drei Punkte sind da. Es ist ein Turnier, es endet nicht mit diesem Spiel. Ich war gestern entspannt und bin es heute, weil ich meine Spieler kenne. Es ist eine Freude, mit ihnen zu arbeiten. Jeder Trainer hängt von seinen Spielern ab, deshalb bin ich entspannt."

Juan Antonio Pizzi (Teamchef Saudi-Arabien): "Wir haben nicht verloren, weil sie so gut, sondern weil wir so schlecht waren. Es war ein hartes Spiel, wir mussten eine schwere und unerwartete Niederlage hinnehmen. Russland hat es gut gemacht, wir waren in keiner guten Verfassung. Der Gegner hat uns nicht überrascht, das Ergebnis war das Resultat unserer schlechten Leistung. Wir müssen das jetzt vergessen und an das nächste Match denken. Ich habe Vertrauen in meine Spieler."

Denis Tscheryschew (Doppel-Torschütze Russland): "Ich hätte mir so etwas nicht träumen lassen. Ich war schon glücklich, nur im Kader zu sein."

Fußball-WM 2014 - Eröffnungsspiel, Gruppe A (1. Runde): Russland - Saudi-Arabien Endstand 5:0 (2:0). Moskau, Luschniki-Stadion, 78.011 (richtig), SR Pitana (ARG)

Tore: 1:0 (12.) Gasinski
      2:0 (43.) Tscheryschew
      3:0 (71.) Dsjuba
      4:0 (91.) Tscheryschew
      5:0 (94.) Golowin (Freistoß)

Russland: Akinfejew - Fernandes, Kutepow, Ignaschewitsch, Schirkow - Gasinski, Sobnin - Samedow (64. Kusjajew), Golowin, Dsagojew (24. Tscheryschew) - Smolow (70. Dsjuba)

Saudi-Arabien: Al-Muaiuf - Al-Schahrani, Os. Hausawi, Om. Hausawi, Al-Buraik - Otayf (64. Al-Muwallad) - Al-Schehri (74. Babhir), Al-Dschassim, Al-Faradsch, Al-Dausari - Al-Sahlawi (84. Asiri)

Gelbe Karten: Golowin bzw. Al-Dschassim

Die Besten: Golowin, Tscheryschew, Sobnin bzw. keine

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