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Gruppe C

1:0 - Frankreich ohne Glanz ins Achtelfinale

Frankreich steht als drittes Team nach Russland und Uruguay im Achtelfinale der Fußball-WM. Der Weltmeister von 1998 gewann am Donnerstag in Jekaterinburg gegen Peru durch ein Tor von Kylian Mbappe (34.) mit 1:0 und ist damit nach seinem zweiten Sieg in Gruppe C schon eine Runde vor Schluss nicht mehr aus den Aufstiegsrängen zu verdrängen.

Die noch punkt- und torlosen Peruaner sind hingegen fix ausgeschieden.

Für Peru war es die bereits zweite unglückliche Niederlage nach dem 0:1 gegen Dänemark. Deshalb müssen die weiterhin punkt-und torlosen Südamerikaner schon nach dem Match am Dienstag in Sotschi gegen Australien die Heimreise antreten. Die Franzosen, die ihr erstes Spiel 2:1 gegen Australien gewonnen hatten, halten dagegen als Tabellenführer der Gruppe C beim Maximum von sechs Zählern.

Dahinter folgt Dänemark mit vier Punkten auf Platz zwei. Am Dienstag (16.00) kommt es in Moskau zum direkten Duell der beiden europäischen Mannschaften um den Gruppensieg, für den Frankreich bereits ein Remis genügt. Australien hatte zuvor mit dem 1:1 gegen die Dänen seine Minichance auf den Einzug in die K.o.-Phase gewahrt, benötigt dafür aber einen Sieg gegen die Peruaner sowie Schützenhilfe der Franzosen in der Parallelpartie.

Frankreich & Peru mit veränderter Startelf

Sowohl bei Frankreich als auch bei Peru gab es im Vergleich zum Auftaktspiel zwei Veränderungen in der Startelf. Bei "Les Bleus" kamen Mittelfeldspieler Blaise Matuidi und Mittelstürmer Olivier Giroud für Ousmane Dembele und Corentin Tolisso, wodurch Atletico-Torjäger Antoine Griezmann nicht mehr als Solospitze, sondern als Zehner fungierte. Bei den Peruanern gab es dagegen keinen Systemwechsel. Im Zentrum ersetzte Pedro Aquino den mit Gelb belasteten Renato Tapia, im Sturm spielte der mutmaßliche Dopingsünder Paolo Guerrero anstelle von Jefferson Farfan.

Von Beginn weg entwickelte sich ein munterer Kick in Ekaterinburg. Nach einer kurzen Abtastphase zu Beginn versuchten beide Teams die angekündigten Konzepte der Trainer umzusetzen. Dem Favoriten gelang dies besser, mit viel Tempo und Beweglichkeit erarbeiten sie sich zwei, drei gute Möglichkeiten. Aus dem nichts heraus vergab nach 31 Minuten plötzlich Guerrero eine dicke Chance für Peru, Umtiti ließ ihn im Sechzehner zu viel Bewegungsspielraum. Glück für ihn, dass sein Keeper Lloris zur Stelle war.

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Zwei Minuten später scheiterte auf der Gegenseite Mbappe zunächst mit dem Rücken zum Tor per Ferse an Tormann Pedro Gallese, der aber wenig später keine Chance hatte. Pogba leitete den Führungstreffer mit einer Balleroberung in der gegnerischen Hälfte ein und passte auf Giroud, dessen Schuss über den Goalie hinweg abgefälscht wurde, wodurch der Ball genau vor den Füßen von Mbappe landete. Der 180-Millionen-Euro-Mann von Paris St. Germain brauchte dann nur noch einzuschieben. Noch vor der Pause hatten die Franzosen eine Doppelchance von Linksverteidiger Lucas Hernandez aufs 2:0 (43.).

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Zur Pause stand es 0:0 und die Rojiblanca waren jetzt gehörig unter Zugzwang.

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Nach dem Wechsel machten die Peruaner Dauerdruck. Mehr als ein Schuss von Aquino aus gut 25 Metern ans Lattenkreuz schaute aber dabei nicht heraus (50.), weil der letzte Ball nicht ankam. Auch "Joker" Farfan traf aus extrem spitzem Winkel nur das Außennetz (74.). Damit droht "La Blanquirroja" dasselbe Schicksal wie bei der bisher letzten WM-Endrunden-Teilnahme vor 36 Jahren. 1982 in Spanien schied Peru nach einem 1:5-Debakel gegen den späteren WM-Dritten Polen als Gruppenletzter aus.

Stimmen zum Spiel

Didier Deschamps (Teamchef Frankreich): "In der zweiten Hälfte haben wir gelitten. Da hatten wir Probleme, weil wir den Ball nicht halten konnten. Peru hat auch eine starke Mannschaft. Wir haben aber unser Ziel erreicht: Zwei Spiele, zwei Siege, vorzeitiger Achtelfinalaufstieg - das ist eine große Genugtuung für uns. Unser Ziel ist jetzt natürlich der Gruppensieg."

Pedro Gallese (Tormann Peru): "Zuerst möchte ich mich bei unseren unglaublichen Fans hier und in der Heimat bedanken, sie haben uns stark gemacht. Wir hatten uns viel vorgenommen und haben große Träume gehabt. Wir haben alles gegeben und gekämpft, doch es hat nicht sollen sein. Wir haben jetzt noch ein Spiel, in dem wir noch einmal alles geben werden."

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