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Lothar Matthäus wettert gegen Özil

Erdogan-Foto & Auftaktpleite

Lothar Matthäus wettert gegen Özil

Bereits im Vorfeld der WM gab es viel Kritik an Mesut Özil und Ilkay Gündogan. Grund: Die beiden türkischstämmigen Spieler machten ein umstrittenes Foto mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Dies löste in Deutschland einen Sturm der Entrüstung aus. Selbst die Bundeskanzlerin Angela Merkel suchte vor dem Abflug nach Russland noch einmal das Gespräch mit Özil und Gündogan.

Nun legt die deutsche Fußballlegende Lothar Matthäus in seinem Kommentar in der "Bild"-Zeitung nach. Er kritisiert die schwache Leistung Özils im Spiel gegen Mexiko. Im Grunde sei er schon seit Jahren nicht mehr in der Kondition, die man von ihm gewohnt sei. „Wir alle wissen, was er in der Vergangenheit für die Nationalmannschaft geleistet hat. Seit ein, zwei Jahren spielt Özil aber deutlich schwächer und auf einem Niveau, das den Freifahrtschein von Jogi Löw nicht rechtfertigt. Er bereitet weniger Tore vor, trifft selbst seltener“, schreibt Matthäus.

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Eklat nach Hymne

Zudem stößt ihm eine Szene beim Spiel besonders sauer auf. Er habe kein Problem, wenn ein Spieler nicht die Hymne mitsingt. Das sei jedem selbst überlassen. „Was ich aber nach der Hymne in Moskau beobachtet habe, hat mich sehr geärgert: Zehn deutsche Spieler haben ins Publikum gewinkt, den Fans ein Zeichen gegeben. Nur Özil nicht“, schimpft er. Er habe nicht verstanden, warum es in Deutschland so eine große Diskussion um ihn gebe, meint Matthäus. „Er ist sich nicht bewusst, was die Menschen in Deutschland von einem Nationalspieler erwarten. Es wäre richtig gewesen, nach dem Fehler des Erdogan-Fotos ein Bekenntnis zu Deutschland abzugeben, sich den Fans zu öffnen.“

Kein Herz, keine Leidenschaft

Und der 57-Jährige legt noch weiter nach: „Ich habe bei Özil auf dem Platz oft das Gefühl, dass er sich im DFB-Trikot nicht wohlfühlt, nicht frei ist, ja fast: als ob er gar nicht mitspielen möchte. Da ist kein Herz, keine Freude, keine Leidenschaft.“Der TV-Experte vermutet gar, dass Özil nach der WM aus der Nationalmannschaft zurücktritt.

Deutschland muss Turbo zünden

Am Samstag hat die Nummer 10 gegen Schweden die Chance, seit Langem wieder einmal zu brillieren. Und das wäre aus Sicht der Deutschen auch zu hoffen. Nach dem Schock-Start gegen Mexiko mit der 0:1-Pleite müssen die amtierenden Weltmeister beweisen, dass sie nicht zu Unrecht als einer der Favoriten in diese WM gegangen sind.

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