Alonso: Alko-Attacke auf die Rennleitung

Formel 1

Alonso: Alko-Attacke auf die Rennleitung

Fernando Alonso erlebte mal wieder ein GP-Wochenende zum Vergessen: In Monza musste er seinen McLaren vorzeitig abstellen. Sechs Mal erreichte er in der laufenden Formel-1-Saison nicht das Ziel. Dafür hält er sich mit Kritik keineswegs zurück - ob am eigenen Arbeitgeber, an den Kollegen. Oder wie in Monza an der Rennleitung.

Mal wieder hatte sich der Spanier zuvor im Mittelfeld aufgerieben. Im Duell um Platz zwölf war er mit Jolyon Palmer aneinandergeraten. Nach der Highspeed-Passage zur zweiten Schikane waren beide nebeneinander. Alonso fuhr auf der Innenseite. Palmer indes rutschte außen zu sehr, musste die Kurve abkürzen. Und blieb danach vorne.

Eine Szene, die Alonso erzürnte. "Die Regeln sind klar. Wenn zwei Autos durch eine Schikane fahren, der eine sie kriegt und der andere nicht, muss er seine Position zurückgeben. Aber da haben die Leute bei der FIA wohl ein Heineken zu viel getrunken." Die holländische Brauerei ist heuer erstmals Bier-Sponsor der Königsklasse.

Palmer sieht es anders

Erst im Nachhinein wurde Renault-Pilot Palmer mit einer Fünf-Sekunden-Strafe sanktioniert. Zu spät für den Geschmack seines Widersachers. Der 36-Jährige gab schon über Boxenfunk Vollgas gegen die Stewards: "Das ist ein Witz", schimpfte er. Und Palmer? Der war natürlich ganz anderer Meinung.

"Ich war in der Kurve vorne und dann hat er mich von der Strecke gefahren. Das wird wieder Gerede geben vor dem nächsten Rennen, aber es ist mir egal", so der Brite. Dessen Ausfall quittierte Alonso übrigens mit einem bitterbösen "Karma".

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