F1-Kommission vereinfacht Überholen

Neue Aero-Regeln

F1-Kommission vereinfacht Überholen

Die Formel 1 hat am Montag bei einer Sitzung in Paris zum letztmöglichen Termin Regeländerungen für 2019 beschlossen, die für mehr Überholmanöver sorgen sollen. Dies soll durch Änderungen in der Aerodynamik ermöglicht werden. Dazu wird laut Mitteilung des Weltverbandes FIA vom Dienstag der Frontflügel verändert und der Heckflügel vergrößert.

Red Bull, Ferrari, Renault und McLaren hatten sich gegen Änderungen ausgesprochen, wurden aber in der Formel-1-Kommission, in der die FIA und Rechteinhaber Liberty Media ebenfalls Stimmrecht haben, überstimmt.

Die Entscheidung kam durchaus überraschend, nachdem das Aerodynamik-Maßnahmenpaket der FIA und Liberty Media, welches das Überholen künftig erleichtern soll, per Abstimmung durchgewunken wurde, obwohl es zuvor in einer technischen Arbeitsgruppe und in der Strategiegruppe gescheitert war. Das berichtet motorsport-total.com.

Endgültig beschlossen ist  aber noch nichts. Pikanterweise verfügt Ferrari im Motorsport-Weltrat der FIA ein Vetorecht. Der Weltrat muss die Änderung noch absegnen.

Die beschlossenen Pläne sehen unter anderem eine Vergrößerung der Heckflügel-Endplatte vor, die eine Verstärkung des DRS-Effekts bringen soll. Man erwartet sich dadurch eine Steigerung des Geschwindigkeitsvorteils von 20 auf 25 km/h. Außerdem wird der Frontflügel vereinfacht, um den Autos das Hinterherfahren in der sogenannten "dirty air" zu vereinfachen.

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