Mercedes: Schock-Details zum Überfall

Formel 1

Mercedes: Schock-Details zum Überfall

Die Mercedes-Crew war in Todesangst: Wie der Rennstall bestätigte, wurden bereits am Freitag Teammitglieder Opfer eines bewaffneten Überfalls in São Paulo. Der Bus wurde bei der Fahrt von der Strecke im Stadtteil Interlagos zu den Hotels abgefangen. Die Männer wurden mit vorgehaltener Waffe gezwungen, sich auf den Boden zu legen und Reisepässe, Uhren und Handys abzugeben.

Irre: Swei Stunden zuvor hatte es einen ähnlichen Versuch gegeben. Dabei handelte es sich um einen Wagen des internationalen Automobilverbandes gegeben, das gab die FIA bekannt. Auch hier hatten die Täter das Auto mit Gewehren gestoppt.

Zu viel für Weltmeister Lewis Hamilton, der sofort Konsequenzen gefordert hat. "Das passiert hier jedes Jahr", schrieb er auf Twitter: "Die Formel 1 und die Teams müssen mehr tun. Es gibt keine Entschuldigungen!" Laut Hamilton, der sich nicht in dem Bus befand, sollen Schüsse gefallen, einem Mitarbeiter eine Waffe an den Kopf gehalten worden sein. Unglaublich!

Wolff: "Wie im Bürgerkrieg"

"Die Polizei wird mit schwerer Verstärkung für den Rest (der Veranstaltung) im Einsatz sein", teilte die FIA mit. Die Zahl der Sicherheitskräfte hatte sich am Samstag spürbar erhöht. "Es sah aus, als sei Bürgerkrieg ausgebrochen, so viel Polizei war unterwegs, als wir zur Strecke kamen", berichtete Mercedes-Teamchef Toto Wolff. "Es muss ein wirklich beängstigender Moment gewesen sein."

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