Nach Lauda-Kritik: So reagiert Bottas

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Nach Lauda-Kritik: So reagiert Bottas

"Was ich gesehen habe, ist Valtteri Bottas bis auf zwei Zehntel an Lewis‘ Qualifying-Performance herangekommen", erklärte Niki Lauda im RTL-Interview. Bei "Longruns" sei der Rückstand noch etwas größer. Da müsse sich der Team-Neuling entwickeln, forderte der Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzende: "Aber ich bin mit seiner Performance mehr als zufrieden."

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Lauda verpackte seine Kritik charmant. Erfreulich dürfte sie der Finne trotzdem nicht finden, obwohl er nach außen hin Gelassenheit wahrt: Bisher sei man zumeist "ganz unterschiedliche Programme" gefahren und der Vergleich mit Hamilton "ziemlich eng" gewesen. "Es sind ja nur Testfahrten. Ich bin mir nicht sicher, ob einer von uns schon echte Q3-Runden gefahren ist", so Bottas.

Laudas Aussagen kommentierte er nicht direkt. Er meinte nur, dass die Umstellung von Williams auf Mercedes Zeit benötige. "Ich muss meinen Fahrstil anpassen. Die Ideallinie ist ein bisschen anders, die Fahrtechnik ebenfalls", sagt Bottas. Er mache aber "gute Fortschritte. Es ist schön, dass dann an den Rundenzeiten zu sehen".

Wie ist die Rollenverteilung?

Fasziniert zeigt er sich von der Akribie im Team: "Wenn etwas nicht funktioniert, wird in Brackley und an der Strecke unter Hochdruck daran gearbeitet." Für den 27-Jährigen, der seit 2013 in der Motorsport-Königsklasse ist, ging mit dem Engagement bei den Silberpfeilen "ein Traum in Erfüllung". Viele Experten vermuten, dass er sich als klare Nummer zwei hinter Hamilton anstellen müsse.

Bottas

(c) GEPA

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