5-Sterne-Luxus: So wohnt Marcel Hirscher

In Jeongseon

5-Sterne-Luxus: So wohnt Marcel Hirscher

Selten haben Alpinskiläufer bei Wettkämpfen so gut gewohnt wie während der Olympischen Winterspiele in Südkorea, selten waren die Wege kürzer. In das Hotel Park Roche mit Fünfstern-Komfort zogen erst die Speed-Herren für ihre Bewerbe ein, danach folgen die Damen. Aufgrund der abgeschiedenen Lage ist auch Ruhe garantiert, auch wenn freilich das Olympische Flair etwas fehlt.

Das Hotel ist gewaltig, und dann gehst du 100 Meter und bist bei der Bahn. Logistisch ist es perfekt. Ich habe schon andere Spiele miterlebt, wo du einen halben Wandertag hattest, bevor du überhaupt auf der Piste warst", sagte der Salzburger Hannes Reichelt vor dem ersten Abfahrtstraining am Donnerstag. "Und wie heißt der Virus, der grad' umgeht? Auch deshalb bin ich froh, dass wir hier sind. Je weniger Leute, desto besser ist es.

Auch Marcel Hirscher weiß die Gegebenheiten zu schätzen. "Es ist extrem angenehm, wie man sich das vorstellt und wünscht. Vorgeheizte Handtücher interessieren niemanden, aber man will halbwegs eine Infrastruktur haben und auch nicht zu acht in einem Zimmer liegen. Wir sind erwachsene Leute", sagte der Salzburger und erinnerte an die Testrennen 2016: "Da haben wir eine Stunde entfernt am Boden geschlafen. Mein Kreuz hat wehgetan, als ob mir der Traktor drübergefahren wäre."

Heimische Ski-Stars sind voll des Lobes

Matthias Mayer erwähnte Sotschi 2014, als man mit anderen Sportler zusammen im Dorf gelebt und auch andere Sportarten gesehen habe. "Jetzt sehe ich nur das Skifahren, das ich eh' das ganze Jahr sehe, von dem her ist es nicht ganz so wie in Sotschi. Aber wir kommen eh mal ins Österreichhaus, da freue ich mich auch auf andere Leute", sagte der Abfahrts-Olympiasieger.  Doch das Angebot in Jeongseon nimmt der Kärntner natürlich gerne an. "Vom Sportlichen her passt es perfekt. Man kann es, glaube ich, nicht besser planen. Da muss man wirklich den Hut ziehen, das haben sie super gemacht."

"Ich schlafe hervorragend, es sind feine Betten, ein schönes Zimmer, ich fühle mich wohl", berichtete Marco Schwarz. Max Franz fühlt sich ein bisschen wie in Lake Louise, wo auch der gesamte Ski-Tross in einem Hotel wohnt. "Eine super Unterkunft ist das hier. Uns es ist nicht weit zur Strecke, es sind gute Trainingsmöglichkeiten. Von dem her ist es tipptopp, dass du hier coole Rennen fahren kannst. Ich bin gespannt, wie es ausschaut, ob wir nach dem ersten Training viel zum Tüfteln, viel zum Arbeiten haben, oder ob wir auf dem richtigen Weg sind."

Diashow 5-Sterne-Luxus: So wohnt Marcel Hirscher

So wohnen unsere Ski-Stars

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Zwei neue Lifte und ein Riesenhotel seien in den vergangenen zwei Jahren entstanden, zählte Vincent Kriechmayr seit seinem ersten Besuch auf. "Es sind fleißige Burscherl und Damen, die hier werken. Und die Leute sind unglaublich freundlich. Aber das Essen ist nicht meines, das Scharfe vertrage ich nicht recht. Ein Schnitzel ist mir doch lieber. Zum Glück haben wir einen Koch mit und haben das koreanische Essen nur drei Tage genießen dürfen, viel mehr wird mein Magen davon nicht sehen."

Kriechmayr: "Das Essen ist nicht meines"

Österreichs Speedfahrer kamen vergangenen Samstag in Südkorea an, blieben aber noch bis Montag zur Akklimatisierung in Seoul und testeten dort auch die nationale Küche. "Ich esse nicht gern scharf, aber es ist milder als ich gedacht habe", sagte Mayer. Franz musste unbedingt den Kimchi genannten, eingelegten Chinakohl versuchen. "Es ist es beim Probieren geblieben, sehr scharf, ich habe mich nicht mehr drübergetraut! Die koreanische Küche schmeckt mir sehr gut, aber auf Dauer gesehen vertragen wir das auch nicht so."

 Sehr zur Freude von Schwarz servierte der mitgereiste Koch am Dienstag Tafelspitz. "Ich bin sehr heikel, zum Glück haben wir Martin mit, der kocht super auf. Da habe ich auch die Kraft." Auch Reichelt freut sich über dieses Service. "Das mit dem koreanischen Essen haben wir in Seoul erledigt. Es war gut, aber es ist doch super, wenn du österreichische Küche hast."

Er ist bereits zum dritten Mal bei Skirennen in Südkorea nach 2006 und 2016. "Es ist ein schönes Land und hier in der Prärie haben wir es sehr ruhig und fein. Die Koreaner sind nette Leute mit einem etwas chilligen Modus drauf." Ab Donnerstag wird das Tempo mit dem ersten Abfahrtstraining erhöht: "Eine Pistenpräparation wie in Beaver Creek, ein gewaltiger Zustand", freut sich auch Reichelt auf den ersten offiziellen Zeitlauf.

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