Anna Veith:

Comeback-Plan

Anna Veith: "Sölden kommt zu früh"

Wenige Tage nach den ersten Schwüngen seit der zweiten Knie-OP erschien Anna zum Milka-Pressetermin. Erholt, ausgeglichen – Vorfreude auf die Saison ist ihr anzusehen.

ÖSTERREICH: Anna, wie geht’s dem verletzten Knie?

Anna Veith: Welchem?

ÖSTERREICH: Na, dem letzten Februar operierten ...

Veith: Dem geht’s gut, und dem anderen auch.

ÖSTERREICH: Keine Schmerzen mehr?

Veith: Nein, ich spür’ überhaupt nix. Ich hab das Krafttraining während der vergangenen sieben Monate behutsam aufgebaut: anfangs wenige Belastungen, vorsichtig gesteigert. Später mit Gewicht, dann Schnellkraft-Training, laufen usw. Diese Dinge sind im letzten Jahr überhaupt nicht gegangen.

ÖSTERREICH: Wann ist es so weit mit dem Comeback?

Veith: Ich taste mich vorsichtig heran. Ich hab’ mit Rutschen begonnen, mit lockeren Schwüngen und vielen Pausen. Ich liege über meinem Plan, darf aber jetzt nicht sagen: Es geht gut, ich hau mich in Sölden runter. Das würde alles wieder überreizen, und das Ganze würde nach hinten losgehen. Einsteigen werde ich mit Speedrennen.

ÖSTERREICH: Klingt nach Comeback Anfang Dezember in Lake Louise ...

Veith: Zum Beginnen wäre es ganz nett: Das Gelände ist eher flach, und ich bin schon tausendmal runtergefahren. Aber ich weiß nicht, ob es sich ausgeht.

ÖSTERREICH: Und Olympia?

Veith: Dafür reicht es, wenn ich im Jänner in Form bin. (okk)

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