Eklat: ÖSV-Boss sorgt für Empörung

Medienbericht

Eklat: ÖSV-Boss sorgt für Empörung

Peter Schröcksnadel stand zuletzt im medialen Fokus. Der Missbrauchs-Skandal hielt den ÖSV in Atem. Nun gibt es abermals Schlagzeilen um den mächtigen Präsidenten: Diesmal hat es sportliche Gründe. Medienberichten zufolge hat er einen Widersacher der Österreicher mal kurzerhand aus seinem Skigebiet "vertrieben".

Der Leidtragende: Dave Ryding. Er hatte vor zwei Jahren sein sportliches Basislager in Oberösterreich auf der Höss aufgeschlagen. Spätestens mit Platz zwei in Kitzbühel katapultierte sich der britische Slalom-Artist mitten in die Weltspitze. Zuletzt fädelte er in Levi als Halbzeit-Führender im zweiten Durchgang ein.

Schröcksnadel hatte jedoch genug gesehen: Laut Oberösterreichischen Nachrichten erteilte er, unter anderem Mitbesitzer der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen, Ryding ein Trainingsverbot auf der Höss. Vertragliche zugesicherte Privilegien, wie etwa die Nutzung der Infrastruktur des Landesnachwuchszentrums, wurden ihm entzogen. Den Kopfsponsor hat er verloren.

Ryding © GEPA

Sponsor: "Können nichts dagegen machen"

"Wir sind sehr enttäuscht über diesen Schritt, können aber nichts dagegen machen", tobt Thomas Scholl, Geschäftsführer der Region "Pyhrn-Priel". Er hatte im Sommer noch mit Ryding verlängert - und das, obwohl der 31-Jährige in England mittlerweile hoch im Kurs steht.

"Auf jeder Tourismus-Messe hat man uns zu diesem Coup gratuliert. Für die Talente im Landesnachwuchszentrum des Skiverbandes war er ein Riesen-Vorbild", betont Scholl: "Dave ist wirklich zum Freund geworden."

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