Schrecksekunde: Hirscher-Jet musste notlanden

Aspen-Anreise

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Schrecksekunde: Hirscher-Jet musste notlanden

So hatte sich Marcel Hirscher seine Anreise bestimmt nicht vorgestellt. Auf dem Weg nach Aspen kam es zu einem ungeplanten Zwischenstopp in St. John. Ein Passagier hatte über Atemnot geklagt.

Ein Arzt stellte die Erstdiagnose, ehe der Pilot seine endgültige Entscheidung traf und auf Nummer sicher ging. Mit zweieinhalb Stunden Verspätung flog der Airbus danach Richtung Aspen weiter. Aus der Ruhe ließ sich Hirscher dadurch aber nicht bringen.

Den Gesamtweltcup-Erfolg - seinen sechsten und damit den Weltrekord - kann ihm keiner mehr nehmen. Ausruhen will sich der Champion aber trotzdem nicht. Er strebt nach einem perfekten Abschluss für diese traumhafte Saison.

Erst Aspen, dann Urlaub

Ab Mittwoch steigt in Colorado das Saison-Finale: Überstrahlt wird alles von unserem ÖSV-Helden. Er schnappte sich neben der großen Kristallkugel auch die kleinen für den Slalom sowie Riesentorlauf-Weltcup. Mit 14 Kugeln hat Marcel sogar den großen Hermann "Herminator" Maier eingeholt. Einzig Legende Ingemar Stenmark (18) liegt noch vor ihm.

Für Hirscher geht es in Aspen um nichts mehr. Der Doppel-Weltmeister von St. Moritz kann die abschließenden Rennen bei Frühjahrstemperaturen genießen, wird danach mit Freundin Laura in den wohlverdienten Urlaub fliegen.

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