Zukunft: Hirscher sorgt für Verwirrung

Wie geht's weiter?

Zukunft: Hirscher sorgt für Verwirrung

"Was die Zukunft angeht, kann ich jetzt nicht sagen, wie es weitergeht. Soviel kann ich aber zu Spekulationen um einen verstärkten Fokus auf die Speed-Disziplinen sagen: um in der Abfahrt und dem Super-G Erfolg zu haben, braucht es eine Menge Zeit und Erfahrung - die habe ich nicht", teilte Marcel Hirscher am Montag in seinem Blog für Red Bull mit und ergänzte: "Ich will mich dieser Aufgabe zu diesem Zeitpunkt nicht mehr stellen."

Am Abend, im Interview für ServusTV "Sport & Talk aus dem Hangar-7" hörte sich das etwas anders an. Er ließ noch eine Hintertür in Sachen möglichem Karriereschwenk in Richtung Speed-Disziplinen offen - und sorgt so für Verwirrung und Spannung was die eigene Zukunft betrifft.

"Ich schließe es nicht ganz aus. Nur würde das heißen, der Gesamtweltcup und auch andere Kugeln wären dann ade. Man müsste von null weg anfangen - im Vergleich zu Slalom und Riesentorlauf", sagte der siebenfache Gesamt-Weltcupsieger. Die Abfahrt habe aber ihre Reize: "Der Reiz ist extrem, weil du jeden Tag besser werden kannst."

In den Spezial-Disziplinen Slalom und Riesentorlauf sei es indes "ganz schwer, dass du da neue Reize setzen kannst." Also auch zum aktuellen Zeitpunkt bleibt Hirscher ohne konkrete Pläne und ergänzte noch einmal zur Abfahrt: "Ich traue es mich gar nicht auszuschließen."

Zum möglichen Karriereende im Sommer meinte er: "Die Crux an der Geschichte: Die Saison heuer mit 13 Siegen, die zu toppen ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Das ist für die Motivation eher schlecht", meinte Hirscher lachend.

"Das gehört gefördert und unterstützt"

Für die Zeit nach seiner Karriere ist ein Art Trainertätigkeit für ihn vorstellbar, auch mit Blick auf die eigene Karriere. "In gewissen Situationen wäre es fein gewesen, wenn wir jemand gehabt hätten, der uns erklärt hätte, wie es in Wahrheit läuft. Das wäre irgendwo reizvoll. Es gibt so viele Talente da draußen, die nicht einmal wissen, dass sie ein Talent haben. Das gehört gefördert und unterstützt", so Hirscher.

Sich selbst sieht er übrigens in fernerer Zukunft nicht im Motorsport. Im Gegensatz zu Ex-Skistar Luc Alphand, der Gesamt-Weltcupsieger 1996/97, der 2006 die Rallye Dakar gewonnen hat. "Mit dem Motorrad ist es sicher undenkbar, mit dem Auto ist es vielleicht denkbar. Aber das ist richtig weit weg, da ist die Abfahrt viel näher", meinte der Salzburger.

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