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Neuer Rückschlag

ÖSV-Schock: Knie-Drama um Schlierenzauer

Gregor Schlierenzauer hat sich am Montag beim Training in Ramsau am Dachstein bei einem Sturz beim Abbremsen nach einer Anlaufspur-Testfahrt einen Einriss des inneren Seitenbandes im Knie zugezogen.

Der Tiroler wird konservativ mit Schiene und Physiotherapie behandelt und nun einige Wochen nicht Skispringen können. Dies gab der ÖSV bekannt. Den Weltcup-Auftakt in Wisla (17. November) verpasst er damit. "Es ist natürlich schade, dass sowas genau vor dem Saisonstart passiert, aber ich werde das aushalten, meinen Weg fortsetzen", zeigt sich der 27-Jährige kämpferisch.

Schlierenzauer durchlebt die wohl schwierigste Zeit seiner Karriere. Im Frühjahr 2016 hatte er sich eine Auszeit genommen, nachdem er aufgrund privater Schwierigkeiten nicht mehr an die Erfolge vergangener Tage anschließen konnte. Im darauffolgenden März riss er sich beim Skifahren in Kanada das Kreuzband.

"Ich werde die Zeit nutzen"

Erst Anfang 2017 gab er sein Comeback - nun der nächste Rückschlag. "Man muss die Rückschläge annehmen, wie sie kommen, und dann weitergehen. Wie schon im Frühjahr werde ich die Zeit nutzen und freu' mich schon, bald wieder Ski zu springen", sagt der Rekord-Adler.

Schlierenzauer ist mit 53. Weltcup-Erfolgen der beste Skispringer aller Zeiten. Zudem gewann er je zwei Mal den Gesamtweltcup und die Vierschanzen-Tournee, sechs Mal Gold bei Weltmeisterschaften und wurde Team-Olympiasieger.

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