Rauswurf: Jetzt spricht Schlierenzauer

Vierschanzen-Tournee

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Rauswurf: Jetzt spricht Schlierenzauer

Nach zwei verpassten Finaldurchgängen bei der Vierschanzen-Tournee muss Gregor Schlierenzauer das Finale in Bischofshofen vor dem TV verfolgen. Adler-Chef Heinz Kuttin"ersparte" dem Rekord-Gewinner im Weltcup eine weitere Enttäuschung und nahm ihn vor dem Tournee-Finale am Mittwoch in Bischofshofen aus dem Team. "Ich habe in unserem Gespräch gemerkt, dass es für ihn eine Qual ist", begründete der Kärntner seine Entscheidung.

Für Schlierenzauer selbst, der eigentlich in Bischofshofen antreten wollte, war es schließlich eine Erleichterung. "Sie nehmen mir damit eine Last von den Schultern, die zuletzt immer größer geworden ist. Ich wollte die Tournee unbedingt durchspringen, aber es passt so ganz und gar nichts zusammen und mir fallen auch keine Antworten mehr ein", schrieb der Stubaier im Blog auf seiner Website.

Ratloser Adler-Star
Vieles habe er sich von dem Antreten auf seinen zwei Lieblingsschanzen in Garmisch und Innsbruck erhofft. "Ich hätte mir einen Schritt in die richtige Richtung gewünscht, leider war das Gegenteil der Fall", erklärte Schlierenzauer. Nach dem schlechten Sprung auf dem Bergisel sei es schwer gewesen, die Enttäuschung in Worte zu fassen.

Stefan Kraft fühlte mit dem Kollegen mit. "Für Gregor ist es ganz, ganz schwer. Ich verstehe, dass er Ruhe braucht und sich sammelt. Aber er wäre ein sehr wichtiger Mann für uns."

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