02. September 2012 20:34
Am Sonntag hätte es in der ORF-Sendung Sport am Sonntag zur direkten Konfrontation zwischen Dinko Jukic und Schwimm-Präsident Paul Schauer (65) kommen sollen. Doch der Funktionär lehnte einen Studioauftritt ab. „Das dient der Sache nicht.“
Nachdem der Olympia-Vierte letzte Woche vom unabhängigen Verbandsgericht wegen groben Fehlverhaltens für ein Jahr gesperrt wurde (davon zehn Monate unbedingt), gehen die Wogen hoch. Jukic, der während der Olympischen Spiele die Unfähigkeit des Schwimm-Verbandes angeprangert hat, fühlt sich durch diese harte Bestrafung mundtot gemacht. Jukic: „Im Moment beruhen viele Entscheidungen im Verband auf der Willkür eines einzelnen Menschen.“ Ein Frontalangriff auf Schauer.
Jukic will seine Sperre vor dem Arbeitsgericht anfechten. Er sagt: „Der Verband ist für mich nicht zuständig, auch die Zusammensetzung des Verbandsgerichts war statutenwidrig.“
Schauer, der sich am 15. September beim Verbandstag der Wiederwahl stellt, kontert: „Die Vorwürfe sind nicht rechtens.“ Jukic sagt auch: „Eine Sperre kommt auch einem Berufsverbot gleich.“ Schauer antwortet: „Schwimmen ist ein Amateursport.“
Die Fronten sind verhärtet. Fragt sich nur, ob ein Verband seinen Superstar so fallen lassen darf. Durchaus möglich, dass Schauer über den Fall Jukic stolpern wird. Denn ein neuer Vorstand könnte das Urteil kippen.
Schwimm-Boss Schauer
Seit 2004 amtiert Paul Schauer (65) als Verbandschef der Schwimmer. Am Verbandstag am 15. September wird er sich der Wiederwahl stellen. Denn er will auch im Amt als ÖOC-Vize bleiben. Da ist ihm der aufmüpfige Dinko Jukic ein Dorn im Auge. Zum Eklat mit dem Schwimm-Star war es am Schlusstag der EM in Debrecen gekommen (27. Mai). Grund: Die Delegation hatte sich mit Ausnahme von Jukic für eine Abreise am Sonntag statt Montag ausgesprochen. Er sollte deshalb länger in Ungarn bleiben, weil ein ORF-Interview geplant war. Daraufhin soll „Hitzkopf“ Jukic ausgerastet sein und Funktionäre („Ich reiß euch den Arsch auf“) beleidigt haben.
Ob ein Sportler schwierig ist oder nicht, zählt nicht. Wenn er gut ist gehört er gefördert und nicht aus persönlicher Eitelkeit mancher Pensionisten gesperrt. Solange der Verband öffentliche Gelder nimmt hat er auch in diesem Sinne zu handeln. Wenn Hr. Schauer den Verband selber finanziert kann er gerne alle Schwimmer nach seinen gutdünken entlassen, wenn nicht sollte schleunigst seinen Hut nehmen.
Amateurhaft ist er selbst, das er in seiner Position als Verbandspräsident, nicht klar kommt mit einem der Schutzlingen (der auch einer der Besten ist).
Da ist die Sache klar: ein neuer Chef soll her!!
und ihnen, lieber wddiz sei ins stammbuch geschrieben. behalten sie ihre fremdenfeindlichen äußerungen doch bei ihnen am stammtisch oder ihrer parteisektion.
Die Sportler sind KEINE Sklaven eingebildeter Pinkel!
Die eingebildeten Funktionäre können ja selbst schwimmen, müssen aber aufpassen das sie nicht mit aufgerissenen Maul in der Badewanne ersaufen!
Lauter Profis und Besserwisser am Werk.
Gut kommentiert, zu Ihrem Bericht wäre meiner Meinung noch hinzuzufügen.
Österreich protzt sich mit Sportlern, die mit Österreich nichts gemein haben und verleiht Staatsbürgerschaften als wäre dieses Dokument ein Fetzen Papier. Eine Schande nicht für die Sportler die die Staatsbürgerschaft bekommen haben sondern für die, die diese Einbürgerung veranlasst haben. Im Grunde müsste das Land wo der Sportler geboren wurde die Medaille ab sofort zugesprochen bekommen, da sie erschlichen wurde. Mit solchen nicht gebührenden Scheinmedaillen kann sich Österreich in Zukunft nur schämen, da sie mit einer vorhergehenden Staatsbürgerschafts-Verleihung erkauft wurde. Solche Funktionäre die diesen Kuhhandel mit Staatsbürgerschaft Verleihungen in die Wege leiten, müssen ab sofort von den Sportfunktionen entfernt und entlassen werden.
PRO JUKIC - contra schauer
JUKIC MUSS DEM SCHWIMMSPORT ERHALTEN BLEIBEN