Porte nach Horror-Sturz schwer verletzt

Tour de France

Porte nach Horror-Sturz schwer verletzt

Rigoberto Uran hat die Königsetappe der 104. Tour de France gewonnen. Der Kolumbianer holte sich am Sonntag im Fotofinish den Sieg auf dem neunten Teilstück über 181,5 Kilometer von Nantua nach Chambery vor dem Franzosen Warren Barguil und Christopher Froome. Der Brite Froome verteidigte das Gelbe Trikot des Gesamtführenden erfolgreich.

Mitfavorit Richie Porte aus Australien stürzte auf der letzten Abfahrt schwer und musste aufgeben. Auch Froome verlor mit seinem Landsmann Geraint Thomas (Schlüsselbeinbruch) einen wichtigen Helfer.

BMC-Kapitän Richie Porte erlitt gemäß medizinischem Bulletin der Tour de France als prominentestes Opfer der Etappe eine Hirnerschütterung und ein Beckentrauma. Geraint Thomas von Sky musste mit einem Schlüsselbeinbruch aufgeben. Der Niederländer Robert Gesink fiel mit einer Lendenwirbelsäulenfraktur aus. Der Italiener Manuele Mori zog sich eine Schulterluxation und eine Brustkorb-Verletzung zu.

Auch Bora-Kapitän Rafal Majka kam schwer zu Sturz und musste zur Abklärung ins Krankenhaus gebracht werden. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass er weiter fahren kann. Er hat am ganzen Körper blutende Wunden. So etwas habe ich selten gesehen", erklärte Teamsprecher Ralph Scherzer.


 

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