Nach Abfuhr: So geht's weiter für Thiem

Halbfinal-Aus

Nach Abfuhr: So geht's weiter für Thiem

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Dominic Thiem nach dem bitteren Halbfinal-Aus bei den French Open nicht. Dafür sorgt schon alleine Günter Bresnik. "Am Dienstag oder Mittwoch geht das Training wieder los", stellte der Coach nach der 3:6,4:6,0:6-Pleite gegen Rafael Nadal klar.

Aber selbst Bresnik wunderte sich über den Leistungsabfall seines Schützlings. Das Hauptübel sei ein sehr schlecht funktionierendes Service, viele Vorhandfehler und gar kein Druck von der Rückhand gewesen, so die Analyse: "Das sind Dinge, die ich nicht verstehe, weil müde kann er nicht sein."

Thiem war ebenso ratlos. "Es war schön, wieder im Semifinale zu sein, aber jetzt bin ich wirklich enttäuscht, weil ich nicht so spielen konnte, wie ich wollte. Ich weiß noch nicht, warum", so der 23-Jährige. Trost dürfte die Niederlage von Stanislas Wawrinka spenden, der im Finale sogar noch ein Game weniger machte als Thiem.

2016 schlug er Federer auf Rasen in Stuttgart

Jetzt gilt es, schnell den Schalter umzulegen, das Aus abzuhaken, sich auf die Rasen-Saison vorzubereiten. Thiem freut sich darauf: "Das wird für alle etwas ganz anderes." Wir erinnern uns: Der Niederösterreicher kann es auch auf dem grünen Untergrund. Im Vorjahr gewann er das Turnier in Stuttgart, zwang im Halbfinale keinen Geringeren als Rasenkönig Roger Federer in die Knie.

Am 3. Juli startet der Grand-Slam-Klassiker in Wimbledon. Da möchte Thiem wieder für Schlagzeilen sorgen. Sein Countdown bis dahin: Jetzt trainiert er erstmal daheim, dann spielt er die Turniere in Halle und Antalya, bevor es ins Rasen-Mekka geht.

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