Nadal verstört wegen Katalonien-Unruhen

Gegen Abspaltung

Nadal verstört wegen Katalonien-Unruhen

Der spanische Tennisstar Rafael Nadal ist wegen der Ereignisse in Katalonien am Boden zerstört. Während einer Pressekonferenz in Peking sagte er am Montag, ihm sei "zum Heulen zumute", wenn er sehe, wie Spanien in eine solche Lage geraten sei. Dabei sei das Land ein "Vorbild für den Rest der Welt" für ein gutes Zusammenleben seiner Bürger gewesen.

Die Bilder des Wochenendes hätten ihn mit "Sorge und Trauer" erfüllt, fügte Nadal hinzu, der ab Dienstag bei den China Open spielt. Er habe einen großen Teil seines Lebens - "wichtige Momente" - in Katalonien verbracht und eine "derartig radikalisierte Gesellschaft" überrasche und entmutige ihn.

Die spanischen Einsatzkräfte waren am Sonntag mit großer Härte gegen das katalanische Unabhängigkeitsreferendum vorgegangen. Polizisten schlossen Wahllokale, beschlagnahmten Abstimmungsunterlagen und hinderten Menschen teilweise mit Schlagstöcken und Gummigeschoßen an der Stimmabgabe. Hunderte Menschen wurden verletzt.

Der 31-jährige Nadal spricht Katalanisch. Geboren wurde er auf der Baleareninsel Mallorca, wo er heute auch lebt. Der Ausnahme-Tennisspieler führt seit August die Weltrangliste im Einzel an und hat in Spanien den Status eines Nationalhelden. Vor der Volksabstimmung über die Loslösung Kataloniens vom spanischen Königreich hatte sich der 16-fache Grand- Slam-Sieger gegen das Referendum ausgesprochen.

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