Pöltls Raptors gleichen im Play-off aus

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Pöltls Raptors gleichen im Play-off aus

Die Toronto Raptors haben in der Nacht auf Mittwoch (MESZ) ihren ersten Sieg im NBA-Play-off 2017 gefeiert. Sie bezwangen die Milwaukee Bucks vor eigenem Publikum 106:100 und glichen im "best of seven" auf 1:1 aus. Jakob Pöltl kam bei den Kanadiern 3:44 Minuten zum Einsatz. Der 21-jährige Wiener erzielte seine ersten Play-off-Punkte in der stärksten Basketball-Liga der Welt.

Es war ein hartes Stück Arbeit, das den Raptors den wichtigen Sieg brachte. Selbst nach einer Zwölf-Punkte-Führung im Schlussviertel war es noch einmal spannend geworden. Erst ein Korb von Kyle Lowry zum 104:100 bei noch 8,9 Sekunden auf der Uhr entschied die Partie. Der Guard zeigte sich gegenüber Spiel eins stark verbessert und steuerte 22 Zähler bei. Topscorer der Kanadier war DeMar DeRozan (23). 14 getroffene Dreipunkter bedeuteten Club-Rekord für die Kanadier.

Die Bucks wurden einmal mehr von Giannis Antetokounmpo angeführt. "The Greak Freak" verzeichnete 24 Punkte, 15 Rebounds und sieben Assists.

Pöltl bilanzierte bei seinem Einsatz mit zwei Zählern, einem Defensiv-Rebound und einem Foul. "Es war sehr cool! Ich habe versucht, es als normales Spiel zu sehen. Ich wollte einfach reingehen und Energie bringen, das ist mir, denke ich, auch gelungen", kommentierte der Rookie-Center seinen Auftritt. "Die Ballbewegung war sehr gut, wir haben die Würfe mit Selbstvertrauen genommen und super getroffen. Wir haben uns vielleicht etwas zu viele Turnover geleistet, aber am Ende die 'Big Shots' gemacht", sagte der 21-Jährige zur Leistung des Teams insgesamt.

Für die Spiele drei und vier wechselt nun das Heimrecht. Toronto ist demnach in der Nacht auf Freitag und am Samstagabend (MESZ) jeweils in Milwaukee zu Gast.

Die nach dem Grunddurchgang im Osten achtplatzierten Chicago Bulls gewannen mit 111:97 auch das zweite Spiel bei der "Nummer eins", den Boston Celtics. Beim sechsfachen NBA-Champion waren Jimmy Butler und Dwyane Wade mit je 22 Punkten die erfolgreichsten Scorer. Isaiah Thomas (20) führte Boston an. Die Spiele drei und vier steigen in der "Windy City". Die Bulls könnten den Sack somit vor eigenem Publikum zumachen und für eine Überraschung in der Serie sorgen.
 

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