18. März 2010 18:01
Titelverteidiger Gregor Schlierenzauer hat am Samstag bei der
Skiflugweltmeisterschaft in Planica hinter dem überragenden Schweizer Simon
Ammann die Silbermedaille geholt. Vierfach-Olympiasieger und Weltcupgewinner
Ammann machte mit seinem ersten Skiflugtriumph überhaupt seine Traumsaison
perfekt. Schlierenzauer fehlten nach vier Durchgängen 25,5 Punkte auf den
Schweizer, Bronze ging an den Norweger Anders Jacobsen, der wie
Schlierenzauer den Polen Adam Malysz noch abfing.
Das ÖSV-Team präsentierte sich mannschaftlich erneut extrem stark.
Zweitbester war überraschenderweise Wolfgang Loitzl unmittelbar vor Thomas
Morgenstern als Sechster. Mitfavorit Martin Koch kam an seine Silbermedaille
von Oberstdorf nicht heran und wurde Zehnter. WM-Debütant David Zauner
belegte Platz 13.
Souveräner Ammann
Ammann, der bereits nach dem ersten Tag
geführt hatte, ließ bei Prachtwetter vor über 30.000 Zuschauern nichts mehr
anbrennen und sicherte sich mit Flügen auf 227,0 und 236,5 überlegen
WM-Gold. Der zweite Sprung von Ammann war die zweitbeste Marke der
Geschichte, auf den Weltrekord des Norwegers Björn Einar Romören fehlten ihm
2,5 Meter. "Es fühlt sich einfach toll an. Ich war vor Planica mental müde,
habe aber gefühlt, dass mein Körper noch will. Das ist ein super Abschluss
einer perfekten Saison. Solche Wochen in Topform - das ist der Traum jedes
Athleten", erklärte der Schweizer. Ammann fehlt nach vier
Olympiagoldmedaillen, dem WM-Titel 2007 und dem Skiflug-Triumph nur noch ein
Vierschanzentournee-Gesamtsieg in seiner Erfolgsliste.
Der Weltrekord sei in Reichweite gewesen, sagte Ammann. "Planica ist einfach
einmalig. Für den Weltrekord hätte ich ein bisschen mehr Aufwind gebraucht",
sagte der 28-Jährige. Neben Ammanns Satz auf 236,5 m setzte der Tscheche
Antonin Hajek ein Weiten-Hightlight, er kam im zweiten Durchgang auf 236 m.
Schlierenzauer (222,5/230,5) überholte den zweifachen Olympiazweiten Malysz
noch und und durfte über seine nächste Medaille jubeln. "Ich bin sehr
zufrieden, was will man mehr, wenn man Vizeweltmeister wird? Der zweite war
sicher mein bester Flug. Das war ein sehr lässiger
Einzelbewerb-Saisonabschluss", betonte der Tiroler, der in diesem Winter
acht Saisonsiege feierte und zwei Olympia-Bronzemedaillen holte.
Loitzl zufrieden, Koch sauer
Loitzl (213,0/200,0) fiel von Platz
vier auch noch hinter den Slowenen Robert Kranjec (5.) zurück, freute sich
aber über seinen besten Skiflugwettkampf. "Ich bin gar nicht enttäuscht über
den sechsten Platz. Die drei Tage waren super für mich, ich habe mich in
einer Art und Weise präsentiert, die ich bis jetzt nicht hatte", meinte der
30-jährige Steirer. Während Loitzl Positionen einbüßte, machte Morgenstern
(225,5 richtig/215,5) vier Plätze gut. "Ich habe mich sehr steigern können.
Heute hatte ich eigentlich durch die Bank lässige Sprünge. Beim letzten habe
ich ein bisschen was hergeschenkt, habe eine Pendler gehabt oben. Es hat mir
extrem Spaß gemacht", bekräftigte der Kärntner, der im ersten Durchgang
seine persönliche Bestweite eingestellt hatte.
Koch, der vor zwei Jahren hinter Schlierenzauer den Vizeweltmeistertitel
geholt hatte, war mit Platz zehn ganz und gar nicht zufrieden und verließ
den Auslauf grußlos. Gesprächiger war da schon Debütant Zauner. "Mit diesem
Resultat kann ich absolut zufrieden sein. Es war eine fantastische Saison
für mich", erklärte der 24-jährige Steirer, der seine erste Weltcupsaison
mit mehreren Top-Ten-Plätzen hinter sich hat.
Favorit im Teambewerb
Cheftrainer Alexander Pointner gratulierte
Ammann zu dessen Sieg, und hob die "großartigen Leistungen" seiner Springer
hervor. "Mit einer Medaille muss man immer zufrieden sein", betonte der
Cheftrainer. Pointner blickte aber bereits auf den Teambewerb am Sonntag
(10.15 Uhr), in dem Österreich Titelverteidiger ist. "Der Teambewerb ist das
Fundament unserer Arbeit, es kann sich dann jeder präsentieren, damit wir
hoffentlich den Titel verteidigen", sagte der Erfolgscoach über den
Abschlussbewerb.
Endstand Skiflug-WM
1. Simon Ammann SUI 215,5/216,5
227,0/236,5m/935,8 Punkte
2. Gregor Schlierenzauer AUT 209,5/205,0
222,5/230,5/910,3
3. Anders Jacobsen NOR 217,0/194,5
230,5/227,5/894,0
4. Adam Malysz POL 217,5/215,0 211,0/211,5/893,6
5.
Robert Kranjec SLO 223,5/203,5 212,5/222,5/873,5
6. Wolfgang Loitzl
AUT 207,0/211,5 213,5/200,0/865,3
7. Thomas Morgenstern AUT 196,5/211,5
225,5/215,5/855,4
8. Antonin Hajek CZE 203,5/210,5
223,5/236,0/844,9
9. Björn Einar Romören NOR 214,5/196,5
205,0/223,0/844,5
10. Martin Koch AUT 208,5/206,0 220,0/200,0/839,8
13.
David Zauner AUT 193,5/223,0 202,0/202,5/806,2
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11.57 Uhr: Die Entscheidung ist gefallen! GOLD für Simon Ammann
(SUI), SILBER für Gregor Schlierenzauer (AUT), BRONZE für Anders Jacobsen
(NOR).
11.55 Uhr: Und jetzt der letzte Springer - Simon Ammann muss seine
Goldene eigentlich nur mehr abholen. Und tut das ganz sovuerän. Er fliegt
auf 236,5 m, hat aber Probleme bei der Landung - das reicht aber locker für
den Sieg!
11.54 Uhr: Wie schlägt sich Adam Malysz im letzten Durchgang? Zuvor
hat er ja bereits einiges von seinem Vorsprung auf Schlierenzauer eingebüßt.
Behält er jetzt die Nerven? Nein! Malysz stürzt ähnlich wie Loitzl ab, "nur"
211,5 m. Das reicht sogar nur zu Platz 3 hinter Jacobsen!
11.52 Uhr: Der letzte Österreicher - Gregor Schlierenzauer.
Schlieri behält die Nerven - 230,5 m und damit hat der Tiroler eine Medaille
sicher, denn er geht in Führung und nur noch zwei Springer stehen oben.
11.51 Uhr: Noch 4 Springer stehen oben, darunter jetzt gleich zwei
Österreicher. Wolfgang Loitzl will wenigstens seinen
vierten Platz halten. Aber ausgerechnet im Finale zeigt der Steirer mit 200
m seinen schwächsten Flug bei dieser Skiflug-WM. Damit fällt Loitzl auf Rang
3 zurück.
11.50 Uhr: Als Nächster der Norweger Anders Jacobsen. Er sprang im
dritten Durchgang auf 230,5 m. Und jetzt? Wieder stark! 227,5 m und damit
die Führung.
11.48 Uhr: Riesenjubel im Planica-Oval - Lokalmatador Robert Kranjec
steht als letzter Slowene am Anlaufturm. Der Sechste vor dem letzten
Durchgang wird den Erwartungen gerecht. 222,5 m und damit verdrängt er
Morgenstern vom Leaderboard.
11.47 Uhr: Gleich noch ein Österreicher: Martin Koch!
Der Kärntner riskiert beim Absprung aber zu viel und muss schon bei 200 m
die Landeklappen ausfahren. Das bedeutet einen Rückfall auf Platz 4.
11.45 Uhr: Vor Thomas Morgenstern wird abermals
verkürzt - auf Luke 14. Das erntet der Jury ein Pfeifkonzert der Fans. Wie
geht der Österreicher mit dem ultrakurzen Anlauf um? Nicht schlecht! Er
nutzt den Aufwind im untersten Teil um auf 215,5 m zu segeln. Mit diversen
Bonus- und Maluspunkten für Anlauflänge und Aufwind ergibt das ... Platz
1!!!
11.44 Uhr: Es herrscht viel Aufwind und als Nächster steht der
Weltrekordler Romören am Start. Der Norweger zwar nicht so weit wie Hajek,
mit 223 m, seinem Vorsprung und den Bonuspunkten für verkürzten Anlauf
könnte es knapp werden. Autsch! Um 0,4 Punkte verpasst Romören die Führung.
11.42 Uhr: Es wird spannend, die Top 10 stehen noch oben. Eröffnet
wird die Entscheidung vom Finnen Harri Olli. Inzwischen wurde auch auf Luke
16 verkürzt. Olli landet bei 199 m und fällt zurück.
11.40 Uhr: Vor den Top 10 die letzte TV-Pause. Der Zwischenstand:
1. Hajek (CZE), 2. Kasai (JPN), 3. Zauner (AUT), 4. Chedal (FRA), 5.
Happonen (FIN)
11.38 Uhr: Der Tscheche Antonin Hajek springt in WELTREKORDNÄHE!!!
Trotz verkürztem Anlauf fliegt Hajek auf 236 m! Er verpasst den Weltrekord
damit nur um 3,5 Meter. Das war der zweitweiteste, gestandene Flug aller
Zeiten.
11.37 Uhr: Kann David Zauner den Japaner gefährden?
Vor ihm gibt's eine kurze Pause. Außerdem wird auf Luke 19 verkürzt. Hm,
kein schlechter Sprung vom Steirer, aber 202,5 m werden trotz Bonuspunkten
für den verkürzten Anlauf nicht zur Führung reichen. Ja, er fällt leider auf
2 zurück - damit wird er aber schlechtestenfalls WM-13.
11.36 Uhr: Kann Noriaki Kasai noch einmal die 200 knacken? Locker!
224 m und wieder persönlicher Rekord für den japanischen Routinier!
Selbstredend auch die klare Führung.
11.35 Uhr: Der Franzose Emmanuel Chedal konnte sich bisher auf dem
tollen 15. Platz halten. Und auch jetzt fliegt er auf 214 m und das reicht,
um die Führung zu übernehmen. Tolle Leistung vom Franzosen. Janne Happonen
will den Franzosen abfangen. Der Finne mit einem guten Sprung. Mit 211,5 m
könnte es aber knapp werden. Ja, es reicht nicht. Nur Platz 2 hinter dem
Franzosen.
11.32 Uhr: Dem Norweger Evensen bleibt nach einem verkorksten
Wochenende jetzt nur mehr die Hoffnung auf einen tollen Abschlusssprung.
Aber große Probleme nach dem Absprung und am Ende "nur" 202
m. Damit kann er den führenden Stoch nich gefährden.
11.30 Uhr: Kamil Stoch aus Polen zeigt dafür jetzt wieder einen sehr
starken Flug. 218 m! Persönliche Bestmarke und natürlich die klare Führung.
Matti Hautamäki will diese Führung jetzt natürlich angreifen. Kein
schlechter Sprung vom Finnen, aber 204,5 m reichen nicht.
11.28 Uhr: Weiter geht es mit dem Deutschen Michael Uhrmann. Er
zeigt sich heute weiter in blendender Form und landedt bei 203,5 m - damit
haben wir einen neuen Führenden. Daiki Ito aus Japan hat im letzten
Durchgang zu kämpfen. Nur 197,5 m und Platz 2.
11.26 Uhr: Zwischenstand nach den ersten 10 Springern: 1.
Schmitt (GER), 2. Neumayer (GER), 3. Morassi (ITA), 4. Colloredo (ITA), 5.
Damjan (SLO)
11.25 Uhr: Martin Schmitt attackiert seinen führenden Landsmann
Neumayer. 193,5 m sind nicht berauschend, reichen aber zur
zwischenzeitlichen Führung. Die wird jetzt aber gleich vom Slowenen Jernej
Damjan angegriffen. Der Lokalmatador aber mit einem ganz schlechten Sprung
auf 184 m und damit verbunden ein deutlicher Rückfall auf Platz 5.
11.22 Uhr: Andrea Morassi aus Italien überraschte im dritten
Durchgang mit einem starken Auftritt. Jetzt kommt er auf 198,5 m, was aber
nur zu Platz 2 reicht. Gleich der zweite Italiener, Sebastian Colloredo. Er
kommt hoch hinaus, sackt dann aber total durch und landet bei 194,5 m -
Platz 3 und damit ist Morassi der beste Italiener bei diesem Skifliegen.
11.20 Uhr: Sehen wir jetzt die Verabschiedung vom großen Finnen
Janne Ahonen? Er will ja erst später seine Entscheidung bekannt geben,
ob er weitermacht oder nicht. Auf jeden Fall beschließt er seine Saison mit
197 m und bleibt damit weiter ohne 200er in dieser Flugwoche. Der Deutsche
Michael Neumayer konnte heute auch noch nicht richtig überzeugen. Jetzt
segelt er aber auf 205,5 m und geht damit in Führung!
11.17 Uhr: Auch der Slowene Hrgota kommt nicht über 178,5 m hinaus.
Für diese Springer ist der Anlauf jetzt eindeutig zu kurz. Der Tscheche
Borek Sedlak macht's etwas besser. Er kommt auf 201 m und geht damit klar in
Führung.
11.15 Uhr: Und los geht es mit dem Deutschen Richard Freitag.
Gestartet wird von Luke 22, Freitag landet bei 193,5 m. Als zweiter Starter
geht der enttäuschende Norweger Tom Hilde über der Bakken. Er landet bei
187,5 m.
11 Uhr: Um 11.15 Uhr geht es mit dem vierten und letzten Durchgang
weiter.
10.59 Uhr: Kurzes Resümee nach drei von vier Durchgängen: Simon
Ammenn kann sich im Finale wohl nur noch selbst schlagen. Dahinter wird der
Kampf um Silber und Bronze aber spannend. Adam Malysz hat viel von seinem
Vorsprung auf Schlierenzauer und Loitzl verloren, die beiden ÖSV-Adler sind
dafür in toller Form. Wenigstens eine Medaille sollte für uns drinnen sein.
10.56 Uhr: Stand nach dem 3. Durchgang
1. Simon Ammann (SUI)
684,2 Punkte
2. Adam Malysz (POL) 667,8
3. Gregor Schlierenzauer
(AUT) 662,7
4. Wolfgang Loitzl (AUT) 654,7
5. Anders Jacobsen
(NOR) 645,4
7. Martin Koch (AUT) 631,3
8. Thomas Morgenstern
(AUT) 628,5
12. David Zauner (AUT) 611,0
10.55 Uhr: Und jetzt der Überflieger der Saison: Simon Ammann. Der
Schweizer lässt nichts anbrennen, springt auf 227 m und muss im letzten
Durchgang seine Goldmedaille wohl nur noch abholen.
10.53 Uhr: Noch zwei Springer stehen oben. Zuerst stürzt sich Adam
Malysz in die Tiefe. Der Pole mit einer flacheren Flugkurve als
Schlierenzauer. Er kommt auf 211 m. Das reicht zwar noch zur Führung, aber
Schlieri hat einiges auf Malysz aufgeholt. Schlieri nur mehr 5 Punkte hinter
dem Polen.
10.52 Uhr: Was macht jetzt Gregor Schlierenzauer? Der
Tiroler endlich mit einer Bombe!!! Schlieri springt auf 222,5 m und wirft
Ammann und Malysz den Fehdehandschuh hin! Natürlich die Führung für den
Österreicher.
10.51 Uhr: Jetzt wieder zwei Österreicher. Zuerst Sensationsmann Wolfgang
Loitzl. Der Steirer wieder mit einer sensationellen Leistung! 213,5
m und tolle Noten, sogar ein 20er ist dabei! Das ist ... die Führung für
Loitzl!!!
10.50 Uhr: Der Finne Harri Olli. stürzt ab, nur 195,5 m. Dmait sind
seine Medaillenchancen vor dem entscheidenden letzten Durchgang wohl dahin.
Olli fällt auf Platz 6 zurück.
10.49 Uhr: Vor den Top 5 steht es folgendermaßen: 1. Jacobsen (NOR),
2. Kranjec (SLO), 3. Koch (AUT), 4. Morgenstern (AUT), 5. Romören (NOR)
10.48 Uhr: Im Auslauf brandet Jubel auf - Lokalmatador Kranjec sitzt
am Zitterbalken. Auch er kämpft mit dem kurzen Anlauf, aber 212,5 können
sich sehen lassen. Das reicht zu Platz 2.
10.47 Uhr: Noch ein Norweger - Björn Einar Romören! Aber vor ihm
wird auf Luke 15 verkürzt... Die Jury bekommt es mit der Angst zu tun. Tja,
für Romören war das jetzt zu wenig Anlauf. Nur 205 m, selbst mit den
Bonuspunkten für den abermals verkürzten Anlauf reicht das nicht für die
Führung. Nur Platz 4 und damit sogar hinter Koch und Morgenstern!
10.45 Uhr: Weiter geht es mit dem Norweger Anders Jacobsen. Und der
stellt neue Höchstweite auf! Jacobsen fliegt auf 230,5 m! Und er setzt den
Sprung sogar perfekt!
10.44 Uhr: Noch ein Österreicher - Martin Koch!
Er lässt sich von dem verkürzten Anlauf nicht beeindrucken, nützt sein
Fluggefühl, um auf 220 m zu segeln! Das ist natürlich die Führung für den
Vize-Weltmeister von 2008.
10.42 Uhr: Wie tut sich David Zauner mit dem
verkürzten Anlauf? Gestern sprang der Steirer ja auf 223 m. Ja... Zauner
landet bei 202 m. Selbst mit den Bonuspunkten für den verkürzten Anlauf wird
das nicht für die Führung reichen. Hm, Zauner fällt sogar auf Platz 3
zurück. Morgi führt vor Hajek und Zauner.
10.40 Uhr: Nach einer weiteren kurzen Pause geht es mit David Zauner
weiter. Allerdings mit stark verkürztem Anlauf - von Luke 17.
10.39 Uhr: So, jetzt der erste Österreicher - Thomas
Morgenstern. Kann er die guten Verhältnisse ausnützen? JAWOHL!!!
Morgi segelt auf 225,5 m - der Kärntner egalisiert seine persönliche
Bestmarke!
10.38 Uhr: An dieser Weite muss sich jetzt auch der Tscheche Hajek
messen lassen. Jawohl, er nimmt den Kampf an und segelt auf 223,5 m -
Führung! Die Fans in Planica werden jetzt mit einer echten Weitenjagd
verwöhnt.
10.37 Uhr: Noriaki Kasai, der japanische Routinier, ist weiter in
Überform. Er springt auf 220,5 - persönliche Bestmarke im Alter von 37
Jahren! Großartig! Natürlich auch die überlegene Führung.
10.36 Uhr: Der Finne Janne Happonen fliegt routiniert auf 205,5 m
und geht damit in Führung. Die Bedingungen dürften jetzt aber ganz unten
nicht mehr so großartig sein, wie noch bei Evensens 219,5 m-Flug.
10.34 Uhr: Auch Matti Hautamäki knackt den 200er - 204 m. Der
Franzose Chedal kommt "nur" auf 199 m, durch seinen Vorsprung vom
Freitag reicht das aber trotzdem zur Führung!
10.32 Uhr: Wie geht es heute dem ehemaligen deutschen Überflieger
Martin Schmitt? Wieder nicht gut. Er stürzt bei 186,5 m ab und fällt zurück.
Der Pole Kamil Stoch kam schon im Probedurchgang über 200 m. Und auch im
Bewerb wieder gut, auch wenn er Evensen nicht gefährden kann. 203,5 m
reichen aber zu Platz 2.
10.29 Uhr: Weiter geht es mit dem Japaner Daiki Ito. Wie zu
erwarten, hat die Jury den Anlauf auf Luke 20 verkürzt. Das wird aber noch
immer nicht der Weisheit letzter Schluss sein, denn Ito segelt trotzdem auf
209,5 m hinunter. Das ist natürlic die Führung. Der Norweger Evensen wird
seiner Rolle als Geheimtipp endlich einmal halbwegs gerecht: Er segelt auf
219,5 m und setzt sich an die Spitze.
10.27 Uhr: Planmäßig gibt es eine kurze "technische"
Pause.
10.26 Uhr: Kann Lokalmatador Damjan die guten Bedingungen auch
ausnutzen? Nein! Der Slowene kommt nur auf 195,5 m. Damit sind die ersten 10
Athleten herunten. Es führt der Deutsche Uhrmann vor dem Slowenen Damjan und
dem Italiener Colloredo.
10.24 Uhr: Deutscher Doppelpack: Richard Freitag kommt nur auf 170
m, dafür macht es Michael Uhrmann viel besser - 211,5 m und damit natürlich
die klare Führung! Uhrmann hat jetzt fast 30 Punkte Vorsprung auf Collordeo.
10.23 Uhr: Kurze Information am Rande: Die Polizei hat inzwischen
alle Zufahrtsstraßen zum Tal gesperrt, da einfach zu viele Fans schon hier
sind. Die Bundesstraßen haben sich - ungeplant - in riesige Busparkplätze
verwandelt.
10.22 Uhr: Tom Hilde, der erste Norweger zeigt einen schlechten
Sprung. Nur 185 m. Weiter geht es mit dem zweiten Italiener, Sebastian
Colloredo. Er kann seinen führenden Teamkollegen angreifen - und geht auch
in Führung! Ihm reichen 193 m, um Morassi von der Spitze zu stoßen. Das
heißt, wir haben jetzt eine italienische Doppelführung - kommt beim
Skispringen auch nicht oft vor...
10.19 Uhr: Michael Neumayer aus Deutschland kratzt mit 198,5 m
ebenfalls am 200er. Borek Sedlak aus Tschechien kommt ebenfalls nicht an den
Italiener Morassi heran - 192,5 m sind zu kurz. Damit hat der Italiener
bereits vier Konkurrenten überholt.
10.17 Uhr: Wirklich perfekte Bedingungen für die Flieger. Im
untersten Bereich herrscht eine leichte Thermik, die von den Sportlern cool
ausgenützt wird. Der Slowene Hrgota springt auf 190,5 m. Janne Ahonen -
früh wie sonst nie - alndet bei 197 m. Der finnische Routinier fliegt seinem
ersten 200er in dieser Woche damit weiter hinterher.
10.15 Uhr: Und es geht bereits los. Andrea Morassi wird von Luke 22
abgelassen und segelt gleich auf 201,5 m. Ich glaube, wir lehnen uns nicht
zu weit hinaus, wenn wir sagen, dass der Anlauf wohl demnächst verkürzt
werden wird.
10.14 Uhr: Der Morgenunst hat sich mittlerweile auch gelichtet und
die Sonne lacht über Planica - strahlend blauer Himmel, perfektes Wetter
hier an der slowenisch-österreichischen Grenze!
10.10 Uhr: Kurz zum Modus. Heute sind nur mehr die 30 besten Flieger
des Freitags mit dabei. Gestartet wird dabei in gestürzter Reihenfolge. D.
h. der führende Simon Ammann geht mit der Startnummer 30 über den Bakken.
Die Startnummern der Österreicher: Morgenstern 20, Zauner 21, Koch 22,
Loitzl 27, Schlierenzauer 28.
10.05 Uhr: Die Bedingungen in Planica sind perfekt: (Derzeit) Kein
Wind, angenehme Temperaturen und zehntausende begeisterte Fans im Auslauf.
9.52 Uhr: Um 10.15 Uhr geht der Bewerb mit dem 3. Wertungsdurchgang
richtig weiter.
9.50 Uhr: Im Gegensatz zum Freitag ist der Probedurchgang heute
problemlos über die Bühne gegangen. Vor den besten Springern ist man mit dem
Anlauf sicherheitshalber trotzdem auf Luke 20 hinuntergegangen. Bestweite im
Probedurchgang: Ammann vor Malysz und Loitzl. Schlierenzauer auch gut, aber
nicht überrasgend.
9.40 Uhr: Bei leicht diesigem Himmel aber trotzdem Sonnenschein geht
mittlerweile der Probedurchgang über die Bühne. Gestartet wird jetzt einmal
von Luke 22.
9.20 Uhr: In knapp einer Stunde geht es hier in Planica mit den
Durchgängen 3 und 4 weiter. Nach dem ersten Tag führt wenig überraschend der
Schweizer Ammann vor dem Polen Malysz und den ÖSV-Adlern Schlierenzauer und
Loitzl.
Nächste Seite: Der Liveticker von Tag 1zum Nachlesen
17.14 Uhr: Nach zwei Durchgängen bei der Skiflug-WM in Planica
bietet sich das selbe Bild wie immer in den letzten Wochen: Simon Ammann
führt vor Adam Malysz und Gregor Schlierenzauer. Eine Medaille ist für
Schlieri auf jeden Fall möglich, für den Sieg muss der Tiroler am Samstag
aber zwei Wundrsprünge auspacken.
17.13 Uhr: Letzter Springer für heute: Adam Malysz. Der Pole auch
bärenstark, aber um einen Hauch kürzer als Ammann. Malysz landet bei 215 m
und das reicht zu Platz 2 - 2,8 Punkte hinter Ammann.
17.11 Uhr: Jetzt Simon Ammann. Der Schweizer mit einem tollen Sprung
auf 216,5 m - er springt Schlierenzauer jetzt auf und davon. Da muss man vor
dem Schweizer wieder einmal den Hut ziehen. Klare Führung um 17,2 Punkte vor
Schlierenzauer.
17.10 Uhr: Die Top 3 werden vom Norweger Anders Jacobsen eröffnet.
Auch er bei schwierigen Verhältnissen - aber deutlich kürzer als
Schlierenzauer und fast ein Sturz nach der Landung. Nur 194,5 m und klarer
Rückfall auf Rang 6!
17.08 Uhr: So, jetzt der letzte Österreicher - Gregor
Schlierenzauer. Er hat ganz schlechte Bedingungen und kämpft sich
trotzdem auf 205 m hinunter. Das reicht zur Führung! Und zwar um 3,2 Punkte
vor Loitzl. Doppelführung für Österreich und die Top 3 noch am Start.
17.07 Uhr: Nach menschlichem Ermessen müsste Weltrekordler Romören
jetzt aber in Führung gehen. Nein! Auch er deutlich kürzer als Loitzl. Was
ist da jetzt nur los? Romören muss schon bei 196,5 m runter und fällt bis
auf Platz 4 zurück.
17.05 Uhr: Harri Olli versucht sich als Nächster, aber auch er
scheitert klar an der Weite von Loitzl. Die Leistung von Loitzl gewinnt
immer mehr an Wert. Olli fällt auf Rang 2 zurück, verdrängt Kranjec - 11
Punkte hinter Loitzl.
17.04 Uhr: Wie lange hält die Führung? Immerhin kommt als Nächster
schon der slowenische Super-Flieger Robert Kranjec. Aber er bleibt klar
hinter den Österreichern zurück - das ist jetzt sehr überraschend. "Nur"
203,5 m. Damit sprengt er aber doch das ÖSV-Quartett an der Spitze und
schiebt sich auf Rang 2.
17.03 Uhr: Gleich noch ein Österreicher: Wolfgang Loitzl.
Und er landet bei 211,5 m - das bedeutet wieder Führungswechsel - Loitzl
jetzt vor Koch, Zauner und Morgenstern. ÖSV-Vierfachführung!
17.02 Uhr: Vor den besten 10 Springern des ersten Durchgangs hat man
um 3 Luken verkürzt. Als Erster muss der Finne Janne Happonen mit dem
verkürzten Anlauf zurecht kommen. Er landet bei 201 m, das reicht trotz
Bonuspunkten für den Anlauf nur zu Platz 5. Und jetzt Martin Koch!
Er packt sein ganzes Fluggefühl aus und segelt auf 206 m - bei absoluter
Windstille. Das reicht zu Platz...? 1, die Führung! ÖSV-Dreifachführung!
16.59 Uhr: Vor den Top 10 eine kurze Pause und Zeit für einen Zwischenstand.
1. David Zauner AUT, 2. Thomas Morgenstern AUT,
3. Antonin Hajek CZE
16.58 Uhr: Emmanuel Chedal aus Frankreich kann seine gute Leistung
aus dem ersten Durchgang bestätigten. 211,5 m, aber viel Aufwind und einer
verpatzte Landung, das reicht dann doch nur zu Platz 5.
16.57 Uhr: Wie reagiert die internationale Konkurrenz? Kasai aus
Japan landet bei 209,5 m und damit Rang 3. Antonin Hajek aus Tschechien
segelt mit leichtem Aufwind auf "nur" auf 210,5 m. Das könnte
jetzt schon knapp werden für die ÖSV-Doppelführung. Aber es geht sich nicht
aus - Rang 3, er verdrängt Kasai.
16.54 Uhr: Und gleich der nächste Österreicher - Thomas
Morgenstern. Und auch der Kärntner kann sich gegenüber dem ersten
Durchgang klar steigern. 211,5 m, das ist ganz klar der zweite Platz. Damit
führt nun Zauner vor Morgenstern. Zauner "dank" schlechterer
Noten nur 3,5 Punkte vor Morgenstern.
16.53 Uhr: David Zauner greift jetzt die Führung des
Finnen an. JAWOHL!!!!! Der Steirer zieht weit hinunter, landet erst bei 223
m und geht damit natürlich ganz klar in Führung!
16.52 Uhr: Matti Hautamäki aus Finnland spielt seine ganze Routine
aus, fliegt auf 204 m und das ist natürlich die Führung.
16.50 Uhr: Enttäuschend verläuft der Nachmittag für den norwegischen
Geheimfavoriten Evensen. Er landet bei 195 m und das reicht vorerst nur zu
Platz 3. Der Japaner Daiki Ito landet gar nur bei 191,5 m. Die Bedingungen
scheinen jetzt immer schwieriger zu werden.
16.48 Uhr: Nach der kurzen Pause schon der beste Deutsche aus dem 1.
Durchgang: Martin Schmitt. Der ehemalige Überflieger segelt auch 200 m. Das
reicht um 0,8 Punkte nicht, um Stoch von der Spitze zu verdrängen. Als
Nächster der Jernej Damjan. Auf seiner Heimschanze kommt der Slowene auf
194,5 m und Platz 3.
16.46 Uhr: Zwischenstand nach 11 von 31 Springern: 1. Kamil Stoch
(POL), 2. Michael Uhrmann (GER), 3. Richard Freitag (GER)
16.45 Uhr: Tolle Leistung jetzt vom Polen Kamil Stoch: Mit 207,5 m
setzt er sich klar an die Spitze. Die ihm vom nächsten Deutschland, Richard
Freitag, auch nicht abgejagt werden kann. Freitag landet bei 198,5 m, das
bedeutet Platz 3.
16.42 Uhr: Als erster Lokalmatador im zweiten Durchgang stürzt sich
der Slowene Robert Hrgota in die Tiefe. Er kann mit nur 178,5 m nicht um die
Spitze mitspringen. Der erste Norweger: Tom Hilde kann mit 185,5 m Uhrmann
aber auch nicht wirklich gefährden.
16.40 Uhr: Da macht es der Italiener Sebastian Colloredo schon
besser - 194,5 m. Michael Uhrmann aus Deutschland auch stark - 201 m und
damit die zwischenzeitliche Führung vor Colloredo.
16.38 Uhr: Michael Neumayer aus Detuschland landet bei 189,5 m.
Ungewöhnlich früh schon der Finne Janne Ahonen. Mit 189,5 m kann
er aber nichts vorlegen.
16.36 Uhr: Andrea Morassi machtes auch besser als im ersten
Durchgang. 188 m sind aber doch exakt 10 m kürzer als der vor ihm gestartete
Sedlak. Als Nächster der Tscheche Lukas Hlava. Er landet aber schon bei
179,5 m.
16.34 Uhr: So, Sedlak eröffnet den zweien Durchgang. Er tut dies mit
198 m auch sehr ordentlich. Man ist mit dem Anlauf inzwischen auch wieder um
zwei Luken au die 24 hinaufgegangen.
16.33 Uhr: Wir müssen uns selbst korrigieren. Es sind im zweiten
Durchgang 31 Springer am Start, da sich nach dem ersten Durchgang der
Tscheche Sedlak und der Italener Morassi den 30. Platz teilten.
16.32 Uhr: Das sind die Startnummern der ÖSV-Adler im zweiten
Durchgang: Zauner mit der 17, Morgenstern mit der 18, Koch mit der 23,
Loitzl mit der 24, Schlierenzauer mit der 28.
16.30 Uhr: Im zweiten Durchgang sind nur mehr die besten 30 Springer
am Start. Diese gehen in der gestürzten Reihenfolge des 1. Durchgangs über
den Bakken.
16.17 Uhr: Der zweite Durchgang startet um 16.30 Uhr, wir sind dann
natürlich wieder live dabei.
16.16 Uhr: Kurzes Resümee nach dem ersten von vier Durchgängen. Der
Pole Adam Malysz liegt nicht ganz unerwartet in Führung, aber der Kampf um
den WM-Titel ist spannend wie nie. Björn Einar Romören auf Rang 5 hat nur
etwas mehr als 7 Punkte Rückstand auf Malysz - auf einer Flugschanze ist das
praktisch nichts. Auch nicht ganz unerwartet: Bester Österreicher derzeit
Gregor Schlierenzauer, der sich auf Rang 4 rettete und - laut eigenen
Aussagen - für den zweiten Durchgang noch ordentlich Reserven hat.
Überraschend dafür der achte Platz von Wolfgang Loitzl, der damit sogar
einen Platz vor Skiflug-Vize-Weltmeister Martin Koch liegt.
16.13 Uhr: Stand nach dem 1. Durchgang
1. Adam
Malysz POL 217,5 m/215,1 Pkt.
2. Simon Ammann SUI 215,5/214,6
3.
Anders Jacobsen NOR 217/214,4
4. Gregor Schlierenzauer AUT 209,5/208,7
5.
Björn Einar Romören NOR 214,5/207,9
8. Wolfgang Loitzl AUT
207/204,4
9. Martin Koch AUT 208,5/202,2
14. Thomas Morgenstern AUT
196,5/192,9
15. David Zauner AUT 193,5/186,6
16.11 Uhr: Den Schlusspunkt unter den ersten Durchgang setzt der
Schweizer Simon Ammann. 215,5 m! Immerhin springt der Schweizer der
Konkurrenz im ersten Durchgang einmal nicht um die Ohren. Rang 2 hinter
Malysz.
16.10 Uhr: Aber jetzt: Gregor Schlierenzauer. Kann der
Tiroler zu Saisonende noch einmal gewinnen? Naja, er kann zumindestens mit
der Spitze mithalten. 209,5 m lassen ihm in den nächsten 3 Durchgängen noch
alle Chancen. Vorerst jetzt einmal Platz 3.
16.09 Uhr: 3 Springer stehen noch oben. Als Erster geht Thomas
Morgenstern über den Bakken. Er setzt den Sprung leider viel zu hoch
an, sackt brutal durch und muss sich mit 196,5 m zufrieden geben. Damit nur
Rang 12.
16.08 Uhr: Adam Malysz aus Polen wird seiner Mitfavoritenrolle
gerecht. Er segelt auf 217,5 m. Sogar einen halben Meter weiter als
Jacobsen! Das reicht - knapp - für die zwischenzeitliche Führung.
16.06 Uhr: Wolfgang Loitzl kann bei dieser Weitenjagd
nicht ganz mithalten. 207 m sind für ihn aber durchaus ok. Und es reicht zu
Platz 5 - dank der besseren Noten sogar vor Martin Koch!
16.05 Uhr: Weiter geht es mit einem Norweger - Anders Jacobsen kommt
hoch hinaus und segelt weit hinunter! 217 m - das müsste jetzt eigentlich
die Führung sein. Ist es auch! Jacobsen führt fast 7 Punkte vor Landsmann
Romören.
16.04 Uhr: Wie schlägt sich Martin Koch? Der
Vize-Weltmeister von vor 2 Jahren kämpft sihc auf 208,5 m hinunter und reiht
sich damit auf Rang 4 ein - das ist sehr ok.
16.03 Uhr: Romören lässt sich von der Verkürzung nicht beeindrucken,
segelt auf 214,5 m, bei ziemlicher Windstille. Und das reicht zur Führung!
Und zwar um 0,2 Punkte vor Olli.
16.02 Uhr: Als Nächster der Weltrekordler: Björn Einar Romören. Der
Norweger muss warten, der Anlauf wird um 2 Luken auf Luke 22 verkürzt.
16 Uhr: So, es geht weiter. Und zwar mit dem großen, alten Mann des
Skisprungs - Janne Ahonen. Der Finne (wegen einer Wette mit Vollbart)
riskiert beim Absprung viel - zu viel. Nur 182 m. Noch dazu springt der
Finne mit einem gerissenen Innenband im Knie. Platz 18 reicht für die
Final-Qualifikation, ist aber wohl nicht das, was er sich erwartet hat. Und
jetzt der Slowene Robert Kranjec, der regierende Skiflug-Weltcupsieger.
Große Weite mit 223,5 m aber auch große Probleme bei der Landung. Kranjec
kann den Sprung gerade so stehen... Das reicht am Ende zu Platz 2.
15.57 Uhr: Weiter geht es mit dem Deutschen Michael Uhrmann, dem
besten Deutschen im Weltcup. Er bleibt mit 183,5 m auch klar hinter Zauner
zurück. Nur Platz 16. Vor Janne Ahonen mit der Startnummer 31 gibt es eine
TV-Pause. Deshalb ein Zwischenstand: 1. Harri Olli FIN (215,5 m), 2.
Janne Happonen FIN (202), 3. Emmanuel Chedal FRA (210), 6. David
Zauner AUT (193,5)
15.55 Uhr: Jetzt der erste Österreicher - David Zauner.
Er setzt den Flug sehr hoch an - zu hoch. Dazu auch viel Rückenwind und
Landung bei 193,5 m. Das ist Rang 6.
15.54 Uhr: Der Franzose Chedal mit großer Weite und Problemem bei
der Landung - 210 m. Das reicht zu Platz 2. Harri Olli aus Finnland setzt
noch einen drauf - 215,5 m. Gleiche Weite wie Kasai, aber schlechtere
Bedingungen, daher Punktegutschrift und...Pllatz 1!
15.51 Uhr: Jetzt Noriaki Kasai. Der japanische Routinier war im
Probedurchgang der Weiteste. Und der 37-Jährige zeigt auch auf, wenn es um
etwas geht. Tolle 215,5 m! Das reicht durch die Abzüge für den längeren
Anlauf trotzdem nur zu Rang 3. Gleich noch ein Japaner: Daiki Ito: Der "Junior"
hat mit dem Kampf um die Spitze nichts zu