Trinkl fürchtete um Leben von Ski-Exoten

WM-Abfahrt

Trinkl fürchtete um Leben von Ski-Exoten

Abfahrts-Weltmeister Hannes Trinkl hatte vor der WM-Abfahrt mehr als nur ein flaues Gefühl im Magen. Die zahlreichen Ski-Exoten, die sich in St. Moritz tummeln, machten ihm zu schaffen. Im Interview mit den OÖN fürchtete er sogar das Schlimmste.

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Sei er froh dass die WM für ihn vorbei ist? "Und wie. Ich war noch nie so froh, als ich die Ortstafel im Rückspiegel gesehen habe. Ich hatte vom ersten Tag an eine Riesen-Angst, dass jemand stirbt. Da haben viele Exoten mit dem Leben gespielt. Sie können schon Ski fahren, aber sie haben keine Abfahrts-Erfahrung."

Trinkl weiter: "Ich kann nicht auf der Welle einen Riesentorlaufschwung machen, das geht nicht. Irgendwann habe ich sie dann beim Startrichter zusammengetrommelt und ihnen glasklar gesagt: Wenn von denen noch einer etwas riskiert, dann brechen wir ab. Aus, Schluss."

FIS-Präsident pflichtet ihm bei

Laut Trinkl müsste es künftig ein intensiveres Auswahlverfahren geben: "Man müsste das noch stärker über die Leistung regeln." Auch FIS-Präsident Gian Franco Kasper unterstützt diesen Wunsch: "Man kann sich überlegen, ob man eine Qualifikation für die Abfahrt macht. Nicht unbedingt auf der WM-Strecke, sondern vorher", sagte der Schweizer in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur.

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