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Eishockey-Liga

Caps haben Playoff-Platz gehalten

MIt einem vierten Sieg in Serie haben die Caps die Gegner Red Bull Salzburg mit 2:1 in ihre Schranken verwiesen.

Mit zwei Schlagerspielen ist die Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) am Freitag (19:15) in die 35. Runde gegangen. In Linz empfingen die drittplatzierten Liwest Black Wings den zweitplatzierten Meister aus Villach, in Wien konnten die wiedererstarkten Vienna Capitals gegen Tabellenführer Red Bull Salzburg ihren Aufwärtstrend rund um Neujahr fortsetzen.

Siegesrun geht weiter
Die Vienna Capitals haben am Freitagabend in einer hochspannenden, tollen Partie Spitzenreiter Salzburg mit 2:1 (0:1,2:0,0:0) bezwungen und mit ihrem vierten Sieg in Folge den vierten Platz in der Erste Bank Eishockey-Liga verteidigt. Die "Roten Bullen" blieben dennoch auch nach der 35. Runde die Nummer eins, da gleichzeitig Titelverteidiger Villacher SV in Linz ebenfalls mit 1:2 unterlag.

Die Gastgeber legten wie die Feuerwehr los, berannten wiederholt das Tor der Salzburger, die in dieser Saison drei der nunmehr fünf Duelle mit den Caps für sich entschieden haben. Gegen den Spielverlauf gingen die Bullen in der 7. Minute durch Hendrickson 1:0 in Führung, wobei Fankhouser nicht unbedingt gut aussah, später aber mit einigen gelungenen Abwehraktionen seinen Fehler wieder wettmachte.

Wahnsinnsleistung von Divis
Der Caps-Goalie wurde jedoch von Reinhard Divis in den Schatten gestellt, der 37 Schüsse parierte und sich trotz der vielen Chancen der aggressiven Wiener nur zweimal geschlagen geben musste. So in der 24. Minute, als Bob Wren eine 5:3-Überlegenheit zum 1:1 nützte und durch Mike Craig, der in der 38. Minute mit einem Unterzahl-Tor (allerdings fallend mit der Hand erzielt) erfolgreich war.

Der Teamtorhüter zeigte sich aber als sportlicher Verlierer, anerkannte den "verdienten Sieg der Caps" und wollte auch das zweite Tor ("der Referee hat es gegeben") nicht weiter kommentieren. In der Schlussphase war Divis allerdings nicht mehr dabei, spielten die Salzburger doch nun mit sechs Feldspielern, die 1:2-Niederlage vermochten sie allerdings nicht mehr zu verhindern. Es gab jeweils 16 (richtig) Strafminuten, plus zehn für Patrick Harand. Im zweiten Drittel schied der Salzburger Lind nach einem Check von Philippe Lakos wegen einer Gehirnerschütterung aus.

Black Wings in Linz erfolgreich
Die Black Wings Linz haben ihre Siegesserie in der eigenen Halle fortgesetzt. Unbeeindruckt vom jüngsten 3:6 bei Tabellenführer Red Bulls Salzburg bezwangen die Oberösterreicher Meister VSV in einem spannenden Match mit 2:1 und halten nun seit dem 0:3 gegen die Villacher am 19. November schon bei sieben Erfolgen. In der Tabelle rückten sie den zweitplatzierten Kärntnern auf vier Punkte nahe. Virtanen (12.) und Philipp Lukas (48.) scorten für die Linzer, Kaspitz hatte für den VSV im Mittelabschnitt ausgeglichen (23.).

Wechselhafter Spielverlauf
Die ersten zwei Drittel waren völlig unterschiedlich verlaufen. Einer Dominanz der Gastgeber folgte eine klare Überlegenheit der Villacher. Beiden Teams gelang es aber trotz zahlreicher Chancen nicht, mehr als jeweils einen Treffer zu erzielen. Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem die Linzer das bessere Ende für sich hatten. Philipp Lukas bezwang nach Assist von Gruber den Keeper Prohaska und war damit der Matchwinner.

HC-Innsbruck siegt daheim
Der HC Innsbruck hat am Freitag in der 35. Runde der Erste Bank-Eishockey-Liga (EBEL) einen 6:4-Heimsieg gegen den KAC gelandet. Die krisengeschüttelten Klagenfurter sind den Haien eigentlich gerade recht, um Selbstvertrauen zu tanken. Doch die Tiroler hatten sich nach anfänglichem überlegenem Beginn selbst das Leben schwer gemacht.

Im Mittelpunkt beider Teams standen jeweils die Torhüter, die alles andere als überragend agierten. Vater des Sieges bei den Innsbruckern war Legionär Carl Mallette. Und Brian Stankiewicz, der ehemalige "Hexer", der 1989 mit Innsbruck Meister wurde, und jahrelang Teamgoalie war, traute bei seinem Urlaub in Tirol den Augen kaum: Ein Torhüter-Fehler jagte dem anderen.

Bittere Eigentore
Zuerst war es Klagenfurts Enzenhofer, der sich mit dem Fang-Handschuh den Puck ins eigene Tor schlug (8., 2:1 für HCI durch Marc Schönberger). Auch auf der Gegenseite, machte Innsbrucks Goalie den Claus Dalpiaz den Gästen das Tore schießen leicht.

Die Tiroler führten in der 31. Minute bereits mit 5:1 und schienen einem ungefährdeten Kantersieg entgegenzusteuern, doch der KAC kämpfte sich zurück und kam zur zweiten Drittelpause auf 3:5 heran. 13 Sekunden nach Wiederbeginn erzielte Hinz in Überzahl gar den Anschlusstreffer zum 4:5. Die Innsbrucker kontrollierten dann aber wieder die Partie und der überragende Carl Mallette erzielte in der 44. Minute mit seinem vierten Treffer den Endstand.

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