Alaba:
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CL-Finale

Alaba: "Triple wäre ein Traum"

Für ÖFB- und Bayern-Jungstar zählt aber schon der olympische Gedanke.

Auch am Freitag wusste David Alaba noch nicht, ob er im Champions-League-Finale am Samstag gegen Inter Mailand in den Kader von Bayern München berufen wird. Für den österreichischen Fußball-Teamspieler zählte aber ohnehin der olympische Gedanke. "Ich bin froh, dass ich bei so einem Ereignis überhaupt dabei sein kann."

"Triple wäre ein Traum"
Die Bayern greifen im Estadio Bernabeu nach dem Triple. Meistertitel und Cupsieg wurden bereits eingefahren. Alaba darf sich rühmen, in allen drei Bewerben zum Einsatz gekommen zu sein. "Das ist schon eine große Auszeichnung, darauf kann ich stolz sein. Und jetzt wäre es ein Traum, auch noch den dritten Bewerb zu gewinnen", meinte der 17-Jährige.

Bei den Bayern läuft derzeit alles wie geschmiert, jüngster Beweis war der 4:0-Triumph im DFB-Cu-Finale am vergangenen Samstag gegen Werder Bremen. "Wir haben jeden Tag viel Spaß, bereiten uns aber auch professionell vor", betonte der Mittelfeldspieler.

Chancen ausgeglichen
Deshalb hätten sich die Feierlichkeiten nach den jüngsten Erfolgen auch in Grenzen gehalten. "Natürlich haben wir gefeiert, das gehört dazu. Wir sind aber auch Profis genug, um zu wissen, wann es genug ist." Die Chancen auf eine neuerliche Party am Samstagabend bezifferte der Wiener mit 50:50. "Ich glaube nicht, dass es einen Favoriten gibt. Es wird ein spannendes Match."

Respekt vor Inter
Vor dem Final-Gegner hat Alaba großen Respekt. "Inter hat eine starke, gut geordnete Mannschaft, ist im Kollektiv sehr gut." Ob die italienischen Meister-Kicker wie im Semifinale in Barcelona einen Ultra-Catenaccio praktizieren werden, wollte der ÖFB-Internationale nicht prognostizieren. "Das kann man nicht wissen. Außerdem haben sie in Mailand gegen Barcelona gezeigt, dass sie auch gut nach vorne spielen können."

Alaba sieht den Inter-Kick nicht als unattraktiven Fußball. "Diese Mannschaft spielt diszipliniert und hat mit Barcelona den wahrscheinlich besten Club der Welt ausgeschaltet." Dies sei auch ein Verdienst von Coach Jose Mourinho gewesen. "Seine Erfolge kommen nicht von ungefähr. Der Trainer spielt immer eine wichtige Rolle, das sieht man ja auch bei uns."

Keine Ausfälle beiInter
Im Gegensatz zu Mourinho, der alle Schlüsselkräfte an Bord hat, muss Louis van Gaal mit dem gesperrten Franck Ribery einen Top-Star vorgeben. "Ribery ist sehr wichtig für uns, er kann ein Spiel im Alleingang entscheiden. Dass er fehlt, ist hart für den Verein und für ihn selbst", vermutete Alaba.

Arnautovic schweigt
Sein Landsmann Marko Arnautovic, der noch bei Inter unter Vertrag steht, wollte sich zum Endspiel nicht äußern. Er steht im 25-Mann-Kader und trat die Reise nach Madrid an.

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