Barcelona lässt über Trikotwerbung abstimmen

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Barcelona lässt über Trikotwerbung abstimmen

Mitglieder entscheiden, ob das Dress von Messi & Co. ein Logo ziert.

Der FC Barcelona lässt seine Vereinsmitglieder darüber entscheiden, ob die Spieler des spanischen Fußballmeisters und Champions-League-Siegers auch in Zukunft auf ihren Trikots für das Emirat Katar werben sollen. Clubpräsident Sandro Rosell räumte ein, dass die Abstimmung über den millionenschweren Sponsorenvertrag ein "Risiko" darstelle.

Wenn die Mitglieder sich dagegen aussprächen, müsste der Verein schrumpfen, sagte Rosell in einem Interview mit der Zeitung "La Vanguardia" (Sonntagsausgabe). "Wir könnten uns dann nicht mehr das beste Team der Welt oder den besten Trainer leisten", warnte Rosell. "Wir müssten dann kleiner werden." Der FC Barcelona erhält von der Stiftung Qatar Foundation des Ölstaats 165 Millionen Euro für einen Zeitraum von fünf Jahren.

Der Sponsorenvertrag war auf Kritik gestoßen, weil "Barca" bis dahin kein Geld mit der Trikotwerbung eingenommen hatte. Außerdem wiesen Kritiker darauf hin, dass die Barcelona-Anhänger sich kaum mit dem - von einem Scheich beherrschten - Emirat identifizieren könnten. Eine Delegiertenversammlung soll am 24. September entscheiden, ob der Club an seiner Trikotwerbung festhält.
 

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