So lief Pistolen-Eklat im türkischen Team

Calhanoglu packt aus

So lief Pistolen-Eklat im türkischen Team

Calhanoglu wurde beim türkischen Team mit dem Umrbingen bedroht.

Hakan Calhanoglu vom deutschen Fußball-Bundesligisten Bayer Leverkusen hat sich erstmals öffentlich zum Vorfall mit Gökhan Töre beim türkischen Nationalteam geäußert. Seine Zukunft im Trikot der Türkei ließ er offen.

Bayer-Star mit Waffe bedroht
Nach einem Spiel im Jahr 2013 sei der frühere HSV-Kicker Töre ins Hotelzimmer von Ömer Toprak gekommen, berichtete Calhanoglu am Samstagabend im ZDF-"Sportstudio". Ein Begleiter Töres habe seinen Bayer-Teamkollegen Toprak und ihn mit einer Waffe bedroht. "Ich lag in einer Ecke, er ist zu mir gekommen und hat zu mir gesagt: Beweg dich nicht, sonst erschieß' ich dich", sagte Calhanoglu. "Ich war sehr nervös und konnte mich kaum bewegen."

Bei dem Streit sei es um einen Freund Topraks und die Ex-Freundin von Töre gegangen. "Wir waren zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort", betonte Calhanoglu. Er habe zunächst öffentlich zu den Vorkommnissen geschwiegen, weil er Töre nicht habe schaden wollen.

Gespräch mit Teamchef steht aus
Bei den jüngsten Länderspielen hatte der türkische Nationaltrainer Fatih Terim den 22-jährigen Töre erstmals seit knapp einem Jahr wieder nominiert. Seine Absage habe damit aber nichts zu tun gehabt, betonte Calhanoglu. In der Bundesliga-Partie gegen den SC Paderborn habe er sich eine Wadenverletzung zugezogen.

Nun hoffe er, mit dem Nationaltrainer ins Gespräch zu kommen. Zu möglichen Einsätzen im Test gegen Brasilien und in der EM-Qualifikation gegen Kasachstan im November sagte Calhanoglu: "Ich wünsche es mir natürlich, was es am Ende ergibt, muss ich abwarten."
 

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