Clasico: Real demütigt Barcelona
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Primera Division

Clasico: Real demütigt Barcelona

Wichtiger 3:1-Erfolg für die Königlichen gegen die Katalanen.

Real Madrid - FC Barcelona 3:1 (1:1)

Real Madrid hat am Samstag den ersten "Clasico" der Saison gegen den FC Barcelona vor Heimpublikum mit 3:1 (1:1) für sich entschieden. Die Tore der Madrilenen im Bernabeu-Stadion erzielten Weltfußballer Cristiano Ronaldo (35.) per Elfmeter, Pepe (50.) und Benzema (61.). Neymar (4.) hatte Barcelona in Führung gebracht.

Der Rekordmeister fügte dem Team von Luis Enrique die erste Saisonniederlage zu und verkürzte den Rückstand auf den Tabellenführer auf einen Zähler. Bei Barcelona gab Luis Suarez bis zur 68. Minute sein Debüt nach dem Ablauf einer viermonatigen Sperre wegen seiner Beißattacke bei der WM. Der Offensivspieler aus Uruguay bereitete das 1:0 von Neymar vor. Danach gab aber Real den Ton an und revanchierte sich bei Barcelona mit den ersten Gegentoren der Saison für die Niederlagen in den beiden Liga-Duellen des Spieljahres 2013/14.

Diashow: El Clasico am 25.10.2014 Alle BILDER

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Barcelona krachte zum 229. Mal auf Real
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Barcelona krachte zum 229. Mal auf Real
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Barcelona krachte zum 229. Mal auf Real
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Barcelona krachte zum 229. Mal auf Real
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Barcelona krachte zum 229. Mal auf Real
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Der große Schlager im Bernabeu-Stadion begann schwungvoll, beide Mannschaften agierten erfrischend offensiv. Und schon in der 4. Minute durften die Gäste jubeln. Suarez setzte Neymar mit einer Flanke ein, der Brasilianer schlug einen Haken, wurde an der Strafraumgrenze nicht attackiert und traf mit einem scharfen Flachschuss ins rechte Eck zum 1:0.

Real zeigte sich jedoch keineswegs geschockt und kam schon kurz darauf durch Benzema (6.) zur ersten großen Ausgleichschance. Wenig später hatte der Franzose bei einem Lattenkopfball (11.) Pech, auch sein Nachschuss verfehlte nur knapp das Ziel. Aber auch Barca erarbeitete sich vor der Pause noch einige Möglichkeiten. Die beste hatte Messi (23.), der nach Suarez-Hereingabe aber an Real-Goalie Casillas scheiterte.

Zehn Minuten vor der Pause gelang den "Königlichen" nach einer etwas ruhigeren Phase der verdiente Ausgleich. Ronaldo verwandelte gegen den bisher in acht Spielen noch unbezwungenen Bravo souverän vom Elfmeterpunkt, nachdem der Schiedsrichter wegen eines Handspiels von Pique auf Strafstoß entschieden hatte.

Real erwischte einen perfekten Start in die zweite Hälfte. Ronaldos portugiesischer Landsmann Pepe versenkte eine Kroos-Ecke per Kopfball zum 2:1. Ronaldo und Co. blieben weiterhin am Drücker und wurden elf Minuten nach der Führung mit dem dritten Tor belohnt. Ausgangspunkt war ein Abspielfehler von Iniesta, den Gegenstoß vollendete Benzema nach Zuspiel von James Rodriguez.

Barcelona fand nach den zwei Nackenschlägen kein Mittel mehr gegen die dicht gestaffelte Real-Defensive von Trainer Carlo Ancelotti. Im Gegensatz zu Ronaldo (16. Saisontor) ging Lionel Messi diesmal leer aus. Der Argentinier ist damit weiterhin einen Treffer vom Ligatorrekord des legendären Bilbao-Stürmers Telmo Zarra (251 Tore) entfernt.

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"Wir sind sehr glücklich. Wir hatten eine klare Linie, wir haben dominiert und nicht nur Ballbesitz gehabt, sondern waren auch in den Gegenattacken sehr gut. Wir haben um den Ball gekämpft, das sind sie nicht gewohnt und damit haben wir ihnen geschadet", meinte Real-Abwehrspieler Sergio Ramos.

Barcelonas Trainer Luis Enrique beklagte, dass seine Mannschaft den Gegner nach starkem Beginn so stark aufkommen gelassen hat. "Ich hatte eine andere Art von Spiel erwartet. Kein Spiel, in dem wir so wenig Zugriff in der Defensive haben", sagte Enrique nach seinem ersten "Clasico" als Coach. Er hoffe, dass seine Mannschaft aus den begangenen Fehlern lernen werde, so der ehemalige Real- und Barca-Spieler.

Der von ihm etwas überraschend gleich in der Staraufstellung aufgebotene Luis Suarez betonte, dass er natürlich gerne mit einem Sieg gestartet wäre, noch dazu in einem so wichtigen Match. "Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft alles für ein gutes Ergebnis gegeben hat, auch wenn wir es nicht geschafft haben. Jetzt müssen wir das Match vergessen und uns auf die nächsten konzentrieren", erklärte der ehemalige Liverpool-Stürmer. Sein Team sei zu Beginn der zweiten Spielhälfte vom Tempo der Madrilenen überrascht worden, bekannte Suarez.

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