Alaba trifft bei Bayern-Sieg

DFB-Pokal

Alaba trifft bei Bayern-Sieg

Bayer Leverkusen entgeht nur ganz knapp einer Cup-Blamage.

"Es ist ein Finale", gab Bayern-Trainer Pep Guardiola vor der Partie als Devise aus. Und seine Mannschaft begann beim Hamburger SV dementsprechend engagiert. Schon in der neunten Minute gingen die Bayern in Führung. Thomas Müller fing einen Katastrophen-Rückpass von Heiko Westermann ab, bediente Robert Lewandowski und der drückte den Ball im zweiten Versuch über die Linie – 1:0 (9.). Dann traf Müller im achten Pokal-Spiel in Folge, doch er ­jubelte nur kurz, der Schiedsrichter entschied auf Abseits (20.). ÖFB-Legionär David Alaba machte es dann besser – und wie. Er zog aus gut 30 Metern ab und der Ball schlug zum 2:0 ein (44.).

Superstar Ribéry macht mit dem 3:0 alles klar
Nach dem Seitenwechsel sorgte Superstar Franck Ribéry mit dem 3:0 für die endgültige Entscheidung – (58.). Das 1:3 von Pierre-Michel Lasogga kam zu spät für den HSV (85.) – die Bayern stehen verdient im Achtelfinale. Am Samstag geht es in der Liga mit dem Kracher gegen Borussia Dortmund weiter.

Leverkusen muss zittern
Champions-League-Starter Bayer Leverkusen hat hingegen nur mit viel Mühe eine Zweitrunden-Blamage abgewendet. Leverkusen gewann auswärts gegen den Viertligisten Magdeburg mit 5:4 im Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten war es 1:1, nach 120 Minuten 2:2 gestanden. Zum Helden des Abends wurde Bayer-Tormann Bernd Leno, der drei Elfmeter parierte.

Ein Freistoß von Hakan Calhanoglu (3.) brachte Leverkusen früh in Führung. Die einsatzfreudigen Hausherren glichen aber vor knapp 24.000 Zuschauern durch Christoph Siefkes (28.) aus. Magdeburg gelang in der Verlängerung sogar das 2:1 durch Nicklas Brandt (111.), doch Leverkusen rettete sich dank Kyriakos Papadopoulos (115.) in die Verlängerung.

Nach der Roten Karte gegen Heung-Min Son wegen einer Tätlichkeit (78.) musste das von Salzburg-Meistermacher Roger Schmidt trainierte Leverkusen die Partie zu zehnt beenden.

Boyd & Okotie treffen
RasenBallsport Leipzig hat mit einem 3:1-Heimsieg nach Verlängerung gegen Erzgebirge Aue erstmals in der Clubgeschichte das Achtelfinale im DFB-Pokal erreicht. Ex-Rapidler Terrence Boyd steuerte einen Treffer zum Sieg der Bullen bei. Für Zweitliga-Schlusslicht 1860 München war ein Treffer von Rubin Okotie zum 2:3 (69.) zu wenig, die Münchner unterlagen Freiburg daheim 2:5.

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