FC Wacker Innsbruck wieder im Oberhaus
FC Wacker Innsbruck wieder im Oberhaus

Traditionsclub oben

FC Wacker Innsbruck wieder im Oberhaus

Der FC Wacker Innsbruck, einer der ganz großen Namen in der rot-weiß-roten Fußball-Geschichte, ist zurück in der obersten österreichischen Spielklasse.

Der FC Wacker Innsbruck ist am Freitagabend in die Fußball-Bundesliga aufgestiegen. Die Tiroler feierten in der 33. und letzten Runde in Pasching einen 2:0-(0:0)-Erfolg über die Red Bull Juniors Salzburg und sicherten sich damit den Titel in der ADEG Erste Liga. In der Endtabelle lagen die Innsbrucker zwei Punkte vor der Admira, die zum Abschluss in Hartberg einen klaren 4:0-(3:0)-Sieg feierte.

Nach zwei Jahren Zweitklassigkeit sind die Tiroler wieder in der höchsten Liga angekommen. Der zehnfache ÖFB-Meister ist nach Rapid und Austria Wien der dritterfolgreichste Verein des Landes, hat aber gerade in den jüngsten Jahren turbulente Zeiten hinter sich.

Doppelpack von Marcel Schreter
"Bruderhilfe" unter den Westvereinen hat es in Pasching keine gegeben. Die Red Bull Juniors machten es dem neuen Meister der Ersten Liga, Wacker Innsbruck, im letzten Spiel sehr schwer, am Ende siegten die Tiroler jedoch mit 2:0 (0:0).

Marcel Schreter, Wackers bester Goalgetter der Saison, schoss schließlich gegen die Jungbullen, die die beiden Saisonduelle zuvor gewonnen hatten, in einer Zitterpartie zwei Goldtore. Nach zwei Jahren in der Ersten Liga ist Innsbruck wieder zurück im Oberhaus, und die Fans präsentierten ein Transparent: "Die Legende lebt!".

3.000 Tiroler Fans beim Auswärtsspiel
Schon vor Spielbeginn herrschte im Waldstadion in Pasching eine tolle Stimmung. Das Stadion war von den über 3.000 mitgereisten Wacker-Anhängern in Schwarzgrün "gehüllt" worden. Die Fans sangen immer wieder: "Nie mehr Erste Liga!" Am Ende reichte es und die Tiroler verwandelten das Waldstadion in ein Tollhaus, als just Ex-Wacker-Präsident Gerhard Stocker in seiner Funktion als Liga-Obmann den Meisterteller überreichte. Salzburg hatte, da derzeit in der Heimarena der Kunst- durch einen Naturrasen ersetzt wird, nach Oberösterreich ausweichen müssen.

Nervöse Tiroler zu Beginn
Zu Beginn der Partie war Wacker zu nervös und fehleranfällig, und so kamen die Jungbullen zur ersten Chance (8.). Eine Ouedraogo-Hereingabe konnte Koch noch ins Toraus lenken. Die erste große Tiroler Chance hatte Löffler aus spitzen Winkel, Salzburgs Torhüter Schober klärte zur Ecke (18.). Und neun Minuten später konnte sich Schober erneut auszeichnen: Nach perfekter Vorarbeit von Koch scheiterte Wacker-Stürmer Schreter am Salzburger Schlussmann, der auch bei einem Prokopic-Freistoß exzellent reagierte (45.).

Nach der Pause erhöhte Innsbruck den Druck, ohne aber zunächst zu effektiven Chancen zu kommen. Die Salzburger zogen sich immer mehr zurück und verstärkten ihren Abwehrbeton. Erst in der 72. Minute hatte Innsbruck eine erste gute Möglichkeit, doch Schober wehrte den Schreter-Schuss gekonnt ab. Vier Minuten später hätte Perstaller das erste Tor machen müssen, doch auch dessen Schuss aus kurzer Distanz wehrte Schober per Reflex ab. In der 77. Minute war aber auch Schober machtlos: Eine Koch-Flanke setzte Marcel Schreter genau ins Kreuzeck. Und in der 85. Minute fixierte Schreter mit seinen zweiten Treffer endgültig den Sieg der Tiroler.

Vor Spielbeginn wurde noch Salzburgs Trainer Niko Kovac von Liga-Obmann Gerhard Stocker und Erste-Liga-Schirmherr Herbert Prohaska als Youngster-Coach des Jahres geehrt. Wacker-Torhüter Pascal Grünwald bekam noch die Auszeichnung zum Torhüter der Saison überreicht.

Berg- und Talfahrt der Tiroler

Drei österreichische Meistertitel in Folge standen 2002 auf der Visitenkarte der Innsbrucker Kicker, der letzte und auch der bitterste unter diesen wurde unter der Leitung des aktuellen deutschen Teamchefs Joachim Löw eingefahren. Den sportlich positiven folgten rasch wirtschaftlich negative Schlagzeilen. 2002 wurde dem amtierenden Meister die Bundesliga-Lizenz verweigert, der Verein war plötzlich im Niemandsland und sorgte mit insgesamt 50 Millionen Euro für den größten Konkurs in der Tiroler Wirtschaftsgeschichte.

Vor Gericht wurden die damaligen Präsidenten Martin Kerscher und Othmar Bruckmüller verurteilt, ins Gefängnis musste nur der damalige Manager Robert Hochstaffl. Ein radikaler Neubeginn war die Folge, denn den FC Tirol gab es nicht mehr. Der neugegründete FC Wacker fusionierte mit der WSG Wattens, um damals direkt in der Regionalliga einzusteigen. Mit Trainer Michael Streiter, einem langjährigen Tiroler Fußballer, wurde man 2003 sofort Meister in der Westliga. Der Tiroler Helmut Kraft übernahm den FC Wacker und fixierte den Durchmarsch nach ganz oben.

Gerhard Stocker, der die Wiederauferstehung des Tiroler Spitzenfußballs als Obmann initiiert hatte, charakterisierte die Situation des FC Wacker in der obersten Liga immer wieder mit "zu viel zum Sterben, zu wenig zum Leben." Die Suche nach Geldquellen war bestimmend (nur rund 5 Millionen Euro betrug das Budget), nicht der sportliche Erfolg. Nach vier Jahren folgte 2008 der unerwartete Abstieg der Innsbrucker.

Doch die Schwarzgrünen schafften nun nach nur zwei Jahren wieder den Aufstieg in die tipp3-Bundesliga. Inzwischen hält der Verein wieder viel auf Tradition, die Mitglieder haben viel Mitbestimmungsrecht und in den Statuten ist verankert, dass kein Sponsor im Club-Namen auftauchen darf. Ein Problem, mit dem sich Neo-Obmann Kaspar Plattner auf der Suche nach Millionen für die kommende Saison herumschlagen muss.

Dabei war Innsbruck in der Vergangenheit immer wieder eine heiße Adresse gewesen, wenn es ums Geld ging. Etwa Ende der 1980er Jahre, als der Wattener Glaskonzern Swarovski einstieg und mit dem Deutschen Hansi Müller, dem Argentinier Pipo Gorosito oder Trainer Ernst Happel Weltstars verpflichtete.

Der Verein, der in seiner bewegten Vergangenheit auch Namen wie FC Tirol Milch oder FC Capillaris trug, wurde 1913 gegründet. 1971 wurde unter dem späteren österreichischen Nationaltrainer Otto Baric der erste Meistertitel gefeiert. International sorgten die Tiroler 1975 und 1976 mit dem Gewinn des Mitropacups für Furore, oder auch in der Saison 1986/87, als unter Felix Latzke erst im Semifinale des UEFA-Cups gegen IFK Göteborg Endstation war.

Auf der nächsten Seite der LIVE-Ticker zum Spiel!

20.51 Uhr: 4.000 mitgereiste Tirol Anhänger feiern ausgelassen und werden heute Pasching mit Sicherheit unsicher machen.

20.49 Uhr: Der letzte Pfiff der Saison lässt die Innsbrucker noch mal in den Fußball Himmel hochleben. Die Wacker Fans Stürmen auf den Platz und feiern ihre Mannschaft.

20.45 Uhr: Die Tiroler-Fans feiern. Keiner von den Wacker Spieler hält es mehr auf der Bank aus. Nur noch 2 Minuten.

20.43 Uhr: Marcel Schreter macht den Aufstieg Fix. Der Tiroler setzt sich im Strafraum durch und versenkt trocken ins linke untere Eck.

20.41 Uhr: Toooooor für Innsbruck. Das dürfte der Meistertitel für Innsbruck sein.

20.40 Uhr: Die Wacker-Stars ziehen sich jetzt in die eigene Hälfte zurück und wollen das 1 zu 0 halten.

20.38 Uhr: Die Innsbruck-Fans feiern schon den Aufstieg. Nur noch 10 Minuten dann sind sie nach zwei Jahren Abstinenz wieder in der Bundesliga.

20.36 Uhr: Wunderschöne Flanke von Fabian Koch auf Marcel Schreter. Der Köpft zum 1 zu 0 für Wacker ein. Innsbruck ist zurück an der Spitze.

20.34 Uhr: Toooooor für Innsbruck.

20.33 Uhr: 15 Minuten sind noch zu spielen. Im Moment ist die Admira Meister.

20.29 Uhr: Riesenchance für die Innsbrucker. Hauser kommt auf der linken Seite zum Schuss, doch Schober kann gerade noch so mit den Fäusten klären.

20.25 Uhr: Eckball Nummer 4 für Innsbruck. Aber die Salzburger können problemlos klären.

20.22 Uhr: Noch immer keine Tore beim Duell Salzburg gegen Innsbruck. Momentan schaut es schlecht für Wacker aus. Sie kommen einfach nicht zu Chancen.

20.17 Uhr: Admira geht jetzt einen Gang zurück und schiebt eine ruhige Kugel. Für die Mödlinger ist der Sieg schon sicher. Jetzt müssen sie auf Salzburg hoffen.

20.16 Uhr: Böses Foul vom Salzburger Offenbacher an Fabian Koch. Es gibt nur die Gelbe Karte.

20.10 Uhr: Gute Chance für Innsbruck durch Fabiano. Doch der Tiroler setzt den Schuss zu hoch an und er pfeift über die Querlatte.

20.08 Uhr: Nach Ecke von Jezek setzt sich Michael Horvath in der Luft durch und köpft zum 4 zu 0 ein. Gösslbauer ist chancenlos. Für Hartberg könnte es noch ein Debakel werden wenn es so weiter geht.

20.05 Uhr: Toooor für Mödling.

20.02 Uhr: Anpfiff in die zweite Hälfte. 45 Minuten noch dann steht der Aufsteiger fest.

20. Uhr: Hartberg ist mit 0 zu 3 noch gut bedient. Die Admira ist klar spielbestimmend. Innsbruck muss viel mehr fürs Spiel machen wenn sie noch Meister werden wollen.

19.48 Uhr: Beide Partien gehen in die Halbzeitpause.

19.47 Uhr: Traumtor von Thomas Krammer. Sein zweiter Treffer in der laufenden Partie.

19.46 Uhr: Tooooor. Die Admira erhört auf 3 zu 0.

19.45 Uhr: Salzburgs Zulechner vernascht im Strafraum 2 Innsbrucker. Kommt zum Abschluss, Trifft aber nur den Außenposten. Glück für die Tiroler.

19.42 Uhr: Die Admira hat eine Chance nach der anderen. Hartberg ist mit den zwei Gegentoren optimal bedient.

19.36 Uhr: Die Innsbrucker sind noch nicht ganz locker, wirken noch leicht angespannt. Viele Fehlpässe und technische Unsicherheiten. Ungewohnt von den Tirolern.

19.34 Uhr: Plassnegger flankt einen Freistoß direkt auf den Kopf von Thomas Kramer. Der drückt den Ball ins rechte obere Eck. Unhaltbar für Gösslbauer.

19.32 Uhr: Tooor für Mödling

19.30 Uhr: Hartbergs bester Torschütze und Kapitän Patrick Bürger verlässt verletztungsbedingt den Platz. Für ihn kommt Marco Schober ins Spiel

19.25 Uhr: Innsbruck muss jetzt mehr fürs Spiel tun. Im Moment ist die Admira oben.

19.20 Uhr: Sehr schön herausgespielt von Admira Mödling. Thomas Krammer kommt im 16er an den Ball und versenkt eiskalt. Mödling ist im Moment Tabellenführer.

19.18 Uhr: Tooooor für Mödling.

19.14 Uhr: Admira Mödling findet langsam ins Spiel aber konnte bisher noch keine nennenswerte Chance herausspielen.

19.10 Uhr: Salzburgs Ouedraogo wird gefoult und muss zur Behandlung ins Seitenaus. Es schaut nach einer Zerrung aus.

19.08 Uhr: Mödling tut sich schwer aus der eigenen Hälfte herauszuspielen. Hartberg stört früh.

19.07 Uhr: Wacker Innsbruck macht gleich von Beginn an Druck. Man sieht sie wollen den Aufstieg.

19.05 Uhr: Gute Freistoßposition für Hartberg. Kapitän Bürgler bringt den Ball an der Mauer vorbei doch Manzoni kann zur Ecke klären. Die anschließende Ecke bringt nichts ein.

19.02 Uhr: Anstoß. Innsbruck spielt von rechts nach links.

19.01 Uhr: Anstoß. Mödling spielt von rechts nach links.

18.52 Uhr: Aufstellung: Wacker Innsbruck: Grünwald (K), Winkler, Harding, Dakovic, Sara, Koch, Schreter, Prokopic, Löffler, De Lima Campos, Hauser

RB. Salzburg: Schober, Karner, Pichler (K), Kröpfl, Schwab, Matos, Stöger, Ouedraogo, Offenbacher, Zulechner, Mattes

Schiedsrichter: Krassnitzer Manfred

18.51 Uhr: Aufstellung: Admira Mödling: Manzoni, Windbichler, Plassnegger, Schachner, Jezek, Hanikel, Krammer, Schicker , Dibon (K), Horvath

Hartberg: Gösslbauer, Rodler , Hirz, Gamperl, Strobl, Omladic, Groiss, Siegl, Kölbl, Pürcher, Bürger (K)

Schiedsrichter: Dr. Prammer Thomas

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